Helfende Hände und der Sprinter 4×4 – zwischen Moor und Schafen.

Ein Van steht vor einem Hügel, auf dem Menschen eine Treppe bauen

Englands ältester Nationalpark ist auf freiwillige Helfer angewiesen – und auf den Sprinter 4x4. Er meistert Schlamm und Geröll und bringt die Helfer auch in die unzugänglichsten Winkel des Parks.

Der Peak-District-Nationalpark.

Mit einer Fläche von über 1.400 Quadratkilometern bedeckt der älteste Nationalpark Englands eine Fläche größer als die Färöer-Inseln. Der nördliche Teil, der Dark Peak, wird von Mooren dominiert. In Verbindung mit den von Schafen bevölkerten Graslandschaften des White Peak bietet der Nationalpark zahllose Möglichkeiten für eine ausgiebige Wanderung. Vor Gründung des Parks im Jahre 1951 durften Wanderer allerdings nicht ohne Weiteres den Fuß auf das Gebiet setzen. Erst nach Massenprotesten gegen alte Gesetze wurden Teile des heutigen Nationalparks frei begehbar. Heute besuchen jährlich rund zehn Millionen Gäste das Gelände, um Zeuge seiner natürlichen Schönheit zu werden.

Ein Mann steht auf einem Felsen und schaut in eine weite Landschaft

Ein Anblick, der zum Verweilen einlädt: Felslandschaft im Peak-District-Nationalpark.

Helfende Hände sind immer willkommen.

Doch der Park hält sich nicht von alleine in Schuss. Um den vielen Gästen einen angenehmen und sicheren Aufenthalt zu gewährleisten, machen sich die Peak Park Conservation Volunteers (PPCV) nahezu täglich an die Arbeit. Ein buntes Team an Freiwilligen fährt das ganze Jahr über im Sprinter 4×4 des PPCV-Programms dorthin, wo helfende Hände gebraucht werden. Die Arbeiten bestehen aus verschiedenen praktischen Tätigkeiten wie dem Ausbau von Zäunen, Pfaden und Treppen. Besuche in Schulen, Besucherbetreuung und Wegführungen zählen aber auch zu den Aufgaben der Freiwilligen, die in 50 verschiedenen Gruppen agieren. Zusätzlich zu den Gruppen sind im PPCV rund 450 weitere Freiwillige aktiv. Das Ziel ist es nicht nur, den Park instand zu halten, sondern auch, den Freiwilligen die Möglichkeit zu geben, die Schönheit und den Wert des Peak-District-Nationalparks selbst zu erfahren.

  • Ein Van steht vor einem Haus
  • Eine felsige Landschaft
  • Eine felsige Landschaft
  • Eine Menschengruppe steht vor einem Van

Ein wahrer Allrounder: Der Sprinter 4×4 als Personen- und Werkzeugtransporter.

Die große Herausforderung bei der Instandhaltung eines solch enormen Gebiets ist der Transport der Hilfskräfte. Das PPCV-Programm hat allerdings ein Ass im Ärmel: den Sprinter 4×4. „Unser Sprinter ist das Rückgrat der gesamten Logistik im Park“, sagt Dave Cramp, der Leiter des Programms. Der Sprinter wird eingesetzt, um die Freiwilligen sowie das nötige Werkzeug zu den Zielen quer durch den 1.400 Quadratkilometer großen Nationalpark zu transportieren. Dabei bietet er nicht nur ausreichend Platz, sondern sorgt bei den Freiwilligen für zusätzlichen Komfort, der nach einem harten Tag bei englischem Wetter gerne in Anspruch genommen wird.

Der Sprinter 4×4 meistert das raue Terrain des Nationalparks mit Leichtigkeit.

Wichtiger als jede Spende: freiwillige Helfer.

Trotz Sprinter 4×4 hat das Programm mit einigen Hürden und Herausforderungen zu kämpfen. Dave gesteht, dass die Finanzierung des Projekts schwierig sei: „Wenn größere Anschaffungen bevorstehen, müssen wir immer zusätzliche finanzielle Mittel auftreiben.“ Er blickt dennoch positiv gestimmt in die Zukunft: „Wir verlassen uns auf den guten Willen der Freiwilligen, die uns ihre Zeit schenken.“ Und er fügt erleichtert hinzu: „Zu unserem Glück gibt es immer wieder solche Freiwilligen.“ Deshalb ist auch kein Ende in Sicht. Wie jedes Jahr seit über 40 Jahren wird das Freiwilligenprojekt im Peak-District-Nationalpark auch 2019 wieder stattfinden.

Ein Junge steht an einem kleinen Fluss

Dank der vielen Freiwilligen bleibt der Park weiterhin attraktiv und sicher für Besucher.

Fotos: Dave Cramp, Ali Gooya

Mehr Links zum Entdecken: peakdistrict.gov.uk@Facebook, @Instagram, @YouTube

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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Sieben ungewöhnliche Verkehrsregeln.

Ein Stoppschild

Wer sich mit seinem Camper-Van in internationales Terrain begibt, sollte mit den Verkehrsregeln der bereisten Länder vertraut sein – mitunter erwarten einen einige Überraschungen.

#1 Rückwärtsfahren in der Schweiz vermeiden!

Klingt komisch, ist aber so: Seit 2016 sollen es Autofahrer in der Schweiz vermeiden, rückwärts zu fahren. Die Schweizer machten Rückwärtsfahren als Ursache für mehrere tödliche Autounfälle aus. Doch Rückwärtsfahren ist nicht immer und überall verboten: „Über längere Strecken ist das Rückwärtsfahren nur zulässig, wenn das Weiterfahren oder Wenden nicht möglich ist“, heißt es in der Verkehrsregelnverordnung. Konkret entscheidet dann der Richter im Einzelfall. In jedem Fall gilt: Wenn euch die Vignette in der Schweiz zu teuer ist, nicht gleich rückwärts wieder rausfahren.

Ein weißer Van fährt auf einer Straße in einem Gebirge

Auch im Schweizer Gebirge herrscht Rückwärtsfahrverbot.

#2 In England niemals ohne Hand am Van urinieren.

Urinieren in der Öffentlichkeit ist in England eigentlich streng verboten. Eine skurrile Ausnahme gibt es aber. Kein Witz: Wenn die rechte Hand das Auto oder den Van berührt, dürft ihr gegen das Hinterrad des Fahrzeugs urinieren. Das würden Van-Liebhaber natürlich nie machen, aber vielleicht ist es trotzdem gut, über diese Regelung Bescheid zu wissen. Noch mehr Glück habt ihr, wenn ihr eine schwangere Frau seid. Dann dürft ihr in England überall urinieren.

Eine Hand berührt die Windschutzscheibe eines Autos

Warum in England beim Urinieren eine Hand am Auto bleiben muss, ist nicht ganz klar.

#3 Auf Van-Hygiene in Russland achten.

Russland legt viel Wert auf Reinlichkeit. Wenn der russischen Polizei euer Fahrzeug zu dreckig ist, kann sie ein Bußgeld von bis zu 200 Euro verlangen. Das Ausmaß der Verschmutzung wird dabei tatsächlich individuell von den Beamten vor Ort bewertet. Wir raten: Wenn ihr nach Russland fahrt, sollten Lack und Mercedes-Stern gut erkennbar sein und die Scheibe am besten so sauber, dass sie die Beamten noch als solche erkennen.

#4 Nicht zu schnell durch die italienische Nacht fahren.

Wenn ihr in Italien die Geschwindigkeit überschreitet, dann ist das Bußgeld tatsächlich auch von der Uhrzeit abhängig. Zwischen 22 Uhr abends und 7 Uhr morgens schlagen die Italiener ein Drittel drauf. MYVAN empfiehlt: die italienischen Nächte anders verbringen als auf der Straße.

Eine breite Straße bei Nacht

Nachts kann es auf italienischen Straßen besonders teuer werden.

#5 Aufgepasst bei Zebrastreifen in Dänemark.

Der Zebrastreifen soll Fußgängern eigentlich das Überqueren der Fahrbahn erleichtern. In Dänemark ist das allerdings anders geregelt. Hier müssen die Passanten warten, nicht die Autos. Wer mit seinem Fahrzeug stehen bleibt, kann sogar belangt werden – dann nämlich, wenn man Verursacher eines Auffahrunfalls wird. Im Grunde sollte man sich als Fußgänger in jedem Land vergewissern, dass ein herannahendes Auto am Zebrastreifen tatsächlich hält. Es könnte ja ein Däne am Steuer sitzen.

#6 Wohnmobile in Österreich nicht überladen.

Ob Gepäck bis zum Dach oder zusätzliche Insassen: Das zulässige Gesamtgewicht sollte man natürlich nie überschreiten – erhöhte Vorsicht ist in Österreich geboten. Eine Überladung ist besonders teuer und schlägt mit bis zu 2.180 Euro Bußgeld zu Buche. Das kann man in gewisser Weise als Soforthilfe verstehen. Denn nach der Kontrolle ist der Van mindestens 7,95 Gramm leichter. Das entspricht dem Gewicht von 2.180 Euro in Scheinen.

Einige Koffer sind aufeinandergestapelt

Fahrzeuge zu überladen, ist nirgendwo erlaubt, in Österreich ist es aber besonders teuer.

#7 Ersatzglühbirne in Kroatien immer mitführen.

Wenn euer Van keine Xenon-, LED- oder Neonleuchten hat, braucht ihr in Kroatien etwas, woran die wenigsten denken: eine Ersatzglühbirne für die Scheinwerfer. Während gefüllte Benzinkanister im Fahrzeug verboten sind, sind die Ersatzleuchten Pflicht. Wir hoffen, dass euch jetzt am Ende unserer Liste wenigstens ein Licht aufgegangen ist.

Blick auf den Frontspoiler mit Zusatzscheinwerfern

Ersatzleuchten sind in Kroatien Pflicht und werden bei Verkehrskontrollen oft von den Beamten verlangt.

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

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Abenteuer Panamericana: Eine Familie auf der längsten Straße der Welt.

Ein großer, grüner Truck fährt über eine Wüstenstraße, am Rand stehen riesige Kakteen

Michaela, Thorben und die beiden Kinder führen ein gemeinsames Globetrotter-Leben. Ihre Reisen haben die Familie aus mehreren Gründen berühmt gemacht.

Globetrotter mit Kind.

Völlig in Gedanken stehen Michaela und Thorben knöcheltief im Wasser. Die tüchtige Sonne leistet auch heute wieder ganze Arbeit. Alles hier im indischen Goa ist warm: das Wetter, der Strand, die Menschen. Das macht den zwei deutschen Weltenbummlern ihre Entscheidung nicht gerade leichter. Nicht mehr lange und dann sagen sie für immer Tschüss. Tschüss zur großen Wanderlust. Das ist der Plan. Denn Michaela und Thorben Schmitt wollen eine Familie gründen. Das junge Paar hat deshalb beschlossen, diese letzte große Reise zu machen. Doch jetzt wachsen erste Zweifel in ihnen, Zweifel an dieser scheinbar vernünftigen Entscheidung. Hier am Strand von Goa kommt zum ersten Mal der Gedanke auf, dass sie eigentlich beides wollen: unterwegs sein und eine Familie haben.

Ein Paar sitzt in einem Van

Michaela und Thorben am Strand von Goa in ihrem damaligen Van, einem Mercedes-Benz L 319.

Das Ziel: die Panamericana.

„Wir waren bis dato überzeugt, einen Urlaub mit Kindern nur an der Nordsee oder auf einem Bauernhof verbringen zu können. Das Erlebnis am Strand in Indien hat uns aber dazu inspiriert, auch große Reisen mit der Familie zu wagen“, sagt Michaela. Statt das Ende der Wanderlust ist die vermeintlich letzte Reise also der Startschuss für etwas Neues, etwas Großes. Denn das Paar setzt sich noch in Goa ein mehr als ambitioniertes Ziel: Sie wollen die Panamericana fahren, die längste Straße der Welt – und zwar mit Kind. Wenig später zurück in Deutschland wird Tochter Romy geboren. Als sie zwei Jahre alt ist, lässt das Trio am 13. Juni 2015 tatsächlich alles hinter sich. Wobei Trio nicht ganz richtig ist. Mit dabei ist auch ein treuer Weggefährte der jungen Familie. Von allen wird er liebevoll „Frosch“ genannt. Auf einer großen Fähre geparkt, folgt er – ein riesiger, grüner Mercedes-Benz LA 911 B MA – Michaela, Thorben und Romy über den Atlantik, zum Startpunkt der großen Tour: Alaska.

Eine Landkarte mit der gesamten Reiseroute von Familie Schmitt

Die gesamte Reiseroute von Familie Schmitt.

Eine große Überraschung.

Von ebenjenem 49. US-amerikanischen Bundesstaat aus legt die Familie in den folgenden zwei Jahren knapp 100.000 Kilometer zurück und steuert 19 verschiedene Länder an. Die Zeit auf der Panamericana, sie hat den Schmitts unzählige Geschenke gemacht. Und das größte dieser Geschenke macht sich schon zu Beginn der Reise bemerkbar. Bereits nach drei Wochen, in Kanada, stellt sich heraus, dass Michaela erneut schwanger ist. „Nachdem unser Schock über die Schwangerschaft verdaut war, haben wir mit klarem Kopf überlegt, warum es nicht möglich sein soll, schwanger zu reisen und ein Kind im Ausland auf die Welt zu bringen“, erzählt sie.

Die Schmitts entscheiden sich dafür, die Reise trotz allem fortzusetzen, und werden für ihren Mut belohnt. „Bis auf den Umstand, auf kleinstem Raum zu leben und mal in Kanada, mal in Alaska oder Mexiko zum Arzt gehen zu müssen, war es eine ganz normale Schwangerschaft“, erklärt die zweifache Mutter entspannt. Sohn Levi wird schließlich in der mexikanischen Karibik gesund und ohne Zwischenfälle geboren.

Es ist wirklich nicht zu glauben, aber wir hatten auf knapp 100.000 Kilometern keine einzige Panne mit unserem Frosch.

Kennenlernen mit Frosch.

Dass die ursprünglich nicht geplante Weiterreise zu viert ohne jegliche Komplikationen verläuft, ist auch dem grünen Kraftprotz an der Seite der Familie zu verdanken. „Es ist wirklich nicht zu glauben, aber wir hatten auf knapp 100.000 Kilometern keine einzige Panne mit unserem Frosch“, erzählt Thorben. Gefunden haben sich die Schmitts und ihr Mercedes-Benz LA 911 B MA – wie sollte es auch anders sein – am Strand von Goa. Dort lernten sie die damaligen Besitzer kennen. „Der Truck war bis 1998 als Funkwagen beim Bundesgrenzschutz. Danach wurde er zum Expeditionsmobil umgebaut. Wir selbst sind die vierten Besitzer und haben einige Änderungen in der Wohnkabine vorgenommen“, erklärt Thorben stolz. Hinten rechts am Heck des auffällig bulligen Gefährts steht in weißer Schrift: www.hippie-trail.de. Es ist die Domain des Blogs von Michaela und Thorben. Ihre einst als Reisetagebuch angedachte Internetpräsenz hat den Schmitts einen nicht unerheblichen Ruhm in der Travel-Szene beschert.

  • Eine Familie steht vor einem hölzernen Schild
  • Ein grüner Truck fährt auf einer sandigen Straße
  • Ein grüner Truck steht vor einem großen, steinernen Monument
  • Eine Familie steht unter einer großen, steinernen Statue

Es zahlt sich aus.

Katalysator dieses Ruhms ist Michaelas Buch „Ausreisser: Abenteuer Panamericana“, das eine Art Erweiterung des Online-Blogs darstellt. „Auf der einen Seite soll es eine Reiseerzählung mit Geheimtipps zu Sehenswürdigkeiten entlang unserer Route sein. Auf der anderen Seite geht es aber um Zufriedenheit, Dankbarkeit, Nächstenliebe und ein allgemeines Umdenken im Konsum“, erklärt Michaela. Das Buch wird so erfolgreich, dass es die Schmitts ins deutsche Fernsehen bringt. Am 12. Juli 2018 sind sie zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz und erzählen vor einem Millionenpublikum ihre Geschichte. Ist das also das Happyend? „Nein, sicher nicht. Wir haben verstanden, dass das Reisen für uns niemals enden muss“, sagt Thorben zufrieden. Die Schmitts schauen einander an und fangen an zu grinsen.

Ein grüner Truck fährt einen Hang hoch

Die Panamericana birgt an einigen Stellen besonders schwieriges Terrain für Fahrzeuge.

Ein großer, grüner Truck fährt durch Wasser an einem Strand

Auch im Wasser kommt der Mercedes-Benz LA 911 B MA gut zurecht.

Zwei Erwachsene und zwei Kinder sitzen vor einem grünen Truck

Die beiden Kinder Romy und Levi lieben das Reisen im grünen Truck.

Eine Familie steht vor einem grünen Truck

Das Panorama im peruanischen Gebirge wurde zum Titelbild des Buches von Michaela.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Michaela & Thorben Schmitt

Mehr Links zum Entdecken: hippie-trail.de – @Instagram

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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Poppy’s Funerals: Moderner Bestattungsservice mit dem Vito.

Ein farbenfroher Mercedes-Benz Vito steht vor einer bunt bemalten Häuserfront

Das von Poppy Mardall gegründete, preisgekrönte Bestattungsunternehmen Poppy’s Funerals hat sich auf Beerdigungen der besonderen Art spezialisiert. Dabei kommt auch ein Mercedes-Benz Vito als farbenfroh lackiertes „Poppymobil“ zum Einsatz.

Revolution des Bestattungssektors.

Dass Trauerfeiern individuell und kreativ sein können, beweist Poppy Mardall mit ihrem Bestattungsunternehmen Poppy’s Funerals. Die Krebsdiagnose ihres Vaters machte sie auf einen Bereich aufmerksam, der „im Mittelalter stehen geblieben“ schien. Unflexible Handhabung, teure Materialien und allen voran der Umgang mit den Toten und Hinterbliebenen ließen zu wünschen übrig. Nach ihren persönlichen Erfahrungen und ausgiebiger Recherche bestätigte sich ihr Gefühl, dass man die Dinge anders besser machen könnte. Die Prognose ihres Vaters verbesserte sich, aber Poppy ließ die Vision eines Bestattungsunternehmens, bei dem sich die Hinterbliebenen willkommen geheißen, geführt und unterstützt fühlen, nicht mehr los. Zahlreiche Fernsehberichte, die aggressive Verkaufstechniken und mangelnde Fürsorge für die Toten zum Thema machten, brachten das Fass im Jahr 2012 schließlich zum Überlaufen. Die Konsequenz: Poppy Mardall rief ihr eigenes Bestattungsunternehmen ins Leben.

Eine Frau steht vor aufgestellten Särgen aus Holz

Poppy Mardall hat am eigenen Leibe erfahren, dass der Bestattungssektor frischen Wind gebrauchen könnte.

Wenn die Arbeit zur Herzensangelegenheit wird.

Was alle Mitarbeiter bei Poppy’s Funerals verbindet: „Die Verpflichtung, einen außergewöhnlichen Service zu bieten, der sich auf die Erfüllung der persönlichen Wünsche und Anforderungen aller Poppy’s-Kunden konzentriert.“ Das Unternehmen folgt der Vision, den Bestattungssektor so zu gestalten, dass in erster Linie im Interesse der Hinterbliebenen gehandelt wird. Das Konzept geht auf: „Unsere Kunden fühlen sich willkommen, werden gehört und als Individuen behandelt.“ Das Team rund um Poppy ist davon überzeugt, dass eine Beerdigung das Potenzial hat, die Freude am Leben und die Trauer zu vereinen. „Wir sind leidenschaftlich daran interessiert, Menschen bei der Organisation der Beerdigung zu helfen, die zu ihnen passt.“ Das Team steckt jede Menge Herzblut in die Arbeit: „Wir behandeln jeden in unserer Obhut mit Menschlichkeit und Respekt.“

Poppy’s Funerals ist ein preisgekröntes, modernes Bestattungsunternehmen mit einem frischen, ehrlichen und offenen Ansatz.

Der Vito als etwas anderer Leichenwagen.

Das „Poppymobil“ ist mit seiner Blumen-Lackierung definitiv ein Hingucker. Der Vito wird ausschließlich als moderner Leichenwagen genutzt. „Viele unserer Kunden begrüßen es, eine Alternative zu einem traditionellen schwarzen Leichenwagen zu haben, und suchen ein Fahrzeug, das weder zu feierlich noch zu förmlich ist.“ Der Laderaum wurde von einem Schreiner mit einem handgefertigten Eichenpodest mit Rollen ausgestattet, das ein sanftes Ein- und Ausgleiten des Sarges ermöglicht. Außerdem ist ausreichend Platz für Blumen gegeben, die um den Sarg drapiert werden können. Der einladende, farbenfrohe Stil des Vito werde von Kunden gewählt, die eine moderne und zwanglose Trauerfeier wünschen, erzählt Poppy. „Wenn wir bei der Beerdigung ankommen und die Türen des Vito öffnen, strömt viel Licht herein. Das ist eine sehr positive und einladende Umgebung.“ In dem Podest befindet sich ein Stauraum, der für die Aufbewahrung der Ausrüstung genutzt wird.

Eine Frau steht vor einem Van mit dem Aufdruck „Poppy’s Simple Funerals“

Bei Poppy’s Funerals werden die Kunden an die Hand genommen, um sie in allen Belangen bestmöglich zu unterstützen.

Die passende Bestattung für jeden.

Bevor Poppy ihr Bestattungsunternehmen gründete, war sie Kunstexpertin im Auktionshaus Sotheby’s in London. Daher kommt vermutlich auch ihre Vorliebe für kreative Beerdigungen: „Jede Beerdigung ist bei uns kreativ und einzigartig in dem Sinne, dass wir uns von unseren Kunden leiten lassen und ihnen helfen, eine für sie geeignete Beerdigung zu planen.“ Jedes Detail, von der Beerdigungszeremonie über die Musik bis hin zur Auswahl von Sarg und Blumen, ist persönlich und individuell für jeden Menschen. Ob traditionelle Beerdigung mit Gottesdienst in einer historischen Kirche oder eine simple Zeremonie der Familienmitglieder auf einem naturbelassenen Friedhof – alles ist möglich. Einige Familien beauftragen maßgeschneiderte Pappsärge mit Entwürfen, die die verstorbene Person widerspiegeln. Dementsprechend lautet Poppy’s Motto: „Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um unsere Kunden zu unterstützen.“

  • Zwei Männer stehen vor einem silbernen Van
  • Eine Gruppe trägt einen Sarg über eine grüne Wiese
  • Zwei Männer polieren das Holzpodest eines Vans
  • Zwei Männer polieren einen silbernen Van, der vor einem Friedhof steht

Außergewöhnlicher Servicegedanke.

Obwohl die Mitarbeiter tagtäglich mit dem Thema Tod zu tun haben, ist Poppy’s Funerals ein fröhlicher Arbeitsplatz. „Zu wissen, dass wir eine Familie bei einer Beerdigung unterstützt haben, die exakt ihren Vorstellungen entspricht, ist unglaublich befriedigend.“ Das Schwierigste an der Arbeit ist nicht der Umgang mit den Toten und ihren Hinterbliebenen, sondern die Tatsache in einer Branche zu arbeiten, die den Trauernden nicht von ganzem Herzen beisteht. Eine Herausforderung war auch die Suche nach einem passenden Headquarter: Nach langer Suche wurden sie schließlich fündig. Seitdem ist Poppy’s Funerals in einem malerischen Torhaus mit einer angrenzenden Kapelle aus dem 19. Jahrhundert zu Hause. Und wie steht es um die Zukunft von Poppy’s? „Unser Geschäft wächst, weil wir den Menschen im Großraum London einen dringend benötigten Service anbieten.“

Särge und Schränke in einem lichtdurchfluteten Raum

Helle, freundliche Materialien sowie viel Licht sind bei Poppy’s Funerals wichtige Kriterien.

Mehr Links zum Entdecken: poppysfunerals.co.uk – @Instagram, @Facebook, @Twitter

Vito

Der Vito bringt Sie weiter – auf der Straße wie auch beim Erfolg Ihres Unternehmens. In Sachen Wirtschaftlichkeit und Qualität ist er ebenso vorbildlich wie bezüglich Flexibilität und Sicherheit.

Mercedes-Benz Vito
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Leinen los – ein Start-up für Vierbeiner im Sprinter 4×4.

Ein Mann, eine Frau und zwei Hunde stehen vor einem Van, umgeben von Bäumen

Sam und Pamela touren im Sprinter 4x4 durch die USA. Mit im Gepäck: zwei Labradore und die Hundeleinen der „Atlas Pet Company“.

Zusammen durch dick und dünn.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen – diese Einschätzung würden wohl die meisten Hundebesitzer unterschreiben. Sam Alter hat jedoch eine besonders tiefe Verbindung zu seinem Labrador Atlas. Schon in jungen Jahren traf den US-Amerikaner ein Schicksalsschlag nach dem anderen. Und in dieser schwierigen Zeit fand er in seinem Hund einen treuen Weggefährten. Atlas spendete ihm nicht nur Trost, sondern hielt ihn auch ständig auf Trab. Immer unterwegs und immer in Bewegung machte Sam die Erfahrung, dass er seine Hundeleine fast monatlich wechseln musste. Ihn störte außerdem das Kleingedruckte in den Garantieversprechen von angeblich abenteuersicheren Hundeleinen und Halsbändern. So wurde das Projekt Hundeleine in Angriff genommen. Der Traum: eine Leine zu erschaffen, die selbst den abenteuerlustigsten Hunden standhält.

Ein Mann und eine Frau vor ihrem Van mit ihren Hunden, im Hintergrund ein Gebirge

Ein wahres Dreamteam: Sam Alter und seine Freundin Pamela mit ihren zwei Labradoren Atlas und Brady.

Keine lange Reise ohne Atlas.

Kurze Zeit später zog Sam mit seiner Freundin, ihrem Hund Brady und Atlas in einen Sprinter 4×4. In dieser Konstellation reisen die vier seitdem durch die USA und haben in den sozialen Medien schon eine große Community um die Atlas Pet Company geschart. Sam geht es aber nicht nur darum, Werbung für sein Produkt zu machen, sondern auch darum, Hundebesitzer zu inspirieren, mehr mit ihren Vierbeinern zu unternehmen. „Die Suche nach hundefreundlichen Wegen kostet ein wenig mehr Zeit, aber das ist es wert, wenn ich dann sehe, wie glücklich er ist“, erklärt Sam begeistert. „Ich nehme einfach etwas mehr Wasser und einen Ball mit, dann wird ihm auch nicht langweilig“, fügt er hinzu.

Ein Van steht im Wald, im Vordergrund läuft ein Hund

Auf die Leinen der Atlas Pet Company kann man sich selbst bei stürmischen Vierbeinern stets verlassen.

Ein Van so abenteuerhungrig wie sein Fahrer.

Das richtige Fahrzeug zu finden, war für Sam von enormer Bedeutung. Die Entscheidung fiel auf den Sprinter 4×4. Mit seinem geräumigen Innenraum bietet er mehr als ausreichend Platz für Sam, seine Freundin und die beiden Hunde. An Komfort mangelt es dem Quartett also nicht – sogar nachts, wenn es kalt wird. Und das ist relativ oft der Fall, da die vier gerne mit ihrem Sprinter 4×4 fernab von befestigten Straßen in den Bergen unterwegs sind. Dort kommen sie ihren Leidenschaften, dem Skifahren und Wandern, nach. „Wir wollten ein Fahrzeug, mit dem wir überall hinkommen und in dem wir uns trotzdem wie zu Hause fühlen“, sagt Sam überzeugt davon, die richtige Wahl getroffen zu haben. Besonders beeindruckt ist er dabei vom Allradantrieb, der sie durch tiefen Schnee und über unbefestigte Waldwege führt. Dank dem Sprinter 4×4 ist die Wildnis ihr Zuhause.

Wie das Unternehmen, so der Sprinter.

Den Sprinter 4×4 nutzt Sam Alter aber nicht nur privat. Als digitaler Nomade und Gründer der Atlas Pet Company trifft er überall in den USA Hundebesitzer mit deren Vierbeinern. Deshalb musste auch gegeben sein, dass das Fahrzeug die Atlas Pet Company angemessen repräsentiert. „Wenn man seinen Kunden ein Premium-Produkt verkaufen will, muss man auch den passenden Eindruck hinterlassen“, erklärt Sam. „Der Mercedes-Benz Sprinter hat sich schon überall auf der Welt als verlässliches Premium-Nutzfahrzeug bewiesen“, fügt er hinzu. Außerdem sehe ihr Sprinter – auch dank der entsprechenden Folierung – besonders hochwertig aus.

Wir zeigen unseren Sprinter stolz, wenn wir neue Leute kennenlernen.
Ein Van fährt im dichten Wald um eine Kurve

Der Sprinter 4×4 von Sam Alter: das perfekte Fahrzeug für fast jedes Terrain.

Eine Leine wie keine.

Sam Alter wusste, dass viele Hersteller von Hundeleinen keine hochwertigen Materialien verwenden. Um sich diesem Trend zu widersetzen, nahm er Kletterseile zur Hand. Da er die nur in großen Mengen erwerben konnte, verschenkte er die von ihm hergestellten Leinen an Bekannte und Verwandte. Als er daraufhin von allen Seiten euphorisches Feedback erhielt, begann er, die Leinen unter dem Namen Atlas Pet Company im Internet zu verkaufen. Um zu gewährleisten, dass die Leinen jedem Abenteuer gewachsen sind, werden sie lieber zu stark als zu schwach gefertigt. Kletterseile, Seilklemmen aus der Schifffahrt und Stahlkarabiner sorgen dafür, dass die Leinen sehr viel aushalten. Falls eine Leine doch in Mitleidenschaft gezogen werden sollte, repariert oder ersetzt sie die Atlas Pet Company kostenlos.

Ein Sprinter fährt durch einen Wald, im Hintergrund sind Berge

Mit dem Sprinter 4×4 über alle Berge.

Glückliche Mitarbeiter – glückliche Kunden.

Ein Jahr will Sam Alter noch durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten reisen und dabei möglichst viele Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern treffen. In Denver soll die Reise enden. Dort soll eine große Fabrik aufgebaut werden – so der Plan. „Als ich wusste, dass ich in meinem Van unterwegs sein würde, musste ich meine Angestellten so eigenständig wie möglich machen“, erinnert sich Sam. „Da unsere Leinen handgemacht sind, war es schwer, die geeigneten Mitarbeiter zu finden.“ Er erläutert auch, wie wichtig es für ihn ist, dass seine Leute sich wohlfühlen: „Ich habe am eigenen Leib erfahren, dass Mitarbeiter viel motivierter bei der Arbeit sind, wenn sie gut behandelt werden.“ In Zukunft sollen auch mehr Produkte für kleine Hunde ins Sortiment aufgenommen und die Farbauswahl der Produkte vergrößert werden. Gründer Sam Alter ist zuversichtlich: „Dieses Jahr soll unser bislang bestes werden!“

Ein Mann und eine Frau sitzen in einem geöffneten Van

Durch Wind und Wetter: Mit dem Sprinter und den Leinen der Atlas Pet Company ist das alles kein Problem.

Ein Van steht an einer Straße, im Hintergrund ein Wald mit Gebirge

Einmal quer durch die USA bis nach Denver. Dort soll das erste große Werk der Atlas Pet Company entstehen.

Zwei Hunde schlafen im Inneren eines Vans

Das Innere des Sprinter wurde so ausgebaut, dass auch die vierbeinigen Begleiter zur Ruhe kommen können.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Sam Alter

Mehr Links zum Entdecken: atlaspet.co – @Facebook@Instagram

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

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Kun_tiqi: Nachhaltige Surfbretter aus Balsaholz.

Ein türkisfarbener Mercedes-Benz 508 D steht auf einer Straße mit dem Meer im Hintergrund

Langlebig, umweltbewusst und mit viel handwerklichem Geschick: In seinem Unternehmen Kun_tiqi fertigt Stefan Weckert in Nordspanien Surfbretter aus Holz. Mit seinem 508 D ist er stets auf der Suche nach der perfekten Welle.

Hobeln, schleifen, Feintuning: Handarbeit der Umwelt zuliebe.

Kantabrien, Nordspanien: Der Boden in Stefans Werkstatt ist übersät mit unzähligen Holzlocken. Er begutachtet sorgfältig das hölzerne Surfbrett, das vor ihm auf der Werkbank liegt. Nachdem das Board bereits in Form gebracht und die Rundungen der Rails herausgearbeitet wurden, geht es nun an das Laminieren. Stefan verleiht dem Wellenreiter so den letzten Feinschliff. Mit seiner Firma Kun_tiqi hat er sich für den umweltfreundlichen Weg entschieden: „Surfriders who care“ – so lautet das Motto, das er sich auf die Fahnen geschrieben hat. Sein Credo: Boards aus nachwachsendem und umweltfreundlichem Material.

  • Stefan beim Wellenreiten
  • Ein Balsaholz-Surfbrett mit dem Kun_tiqi-Logo
  • Der 508 D parkt vor einer Kulisse aus Pinienbäumen mit dem Meer im Hintergrund
  • Stefan steht mit seinem Balsaholz-Surfbrett unter den Arm geklemmt am Strand

Vom Betriebswirt zur Gründung eines ökologischen Surfboard-Labels.

Aufgewachsen ist Stefan im bayerisch-schwäbischen Donauwörth. Dabei spielte das Surfen schon früh in seinem Leben eine Rolle: So hat er bereits zehn Monate als Windsurflehrer auf Fuerteventura verbracht. Anschließend folgte sein BWL-Studium in Norddeutschland. Mit ökologischen Surfbrettern kam er das erste Mal bei einem Praktikum in Ecuador in Berührung. „Durch die Kontakte zu den ecuadorianischen Shapern konnte ich Erfahrung beim Shapen und Laminieren sammeln.“ Seine Diplomarbeit hat er genutzt, um über die Vermarktung ökologischer Holz-Surfboards in Europa zu schreiben. „Hier in Spanien konnte ich dann in einer Surfboard-Werkstatt meine ersten Boards laminieren und gleichzeitig weitere Erfahrungen gewinnen. Das Shapen von Holz-Surfboards eignete ich mir durch ,Learning by doing‘ an.“

Stefan beim Bearbeiten eines Surfbretts, durch die offene Tür seiner Werkstatt gesehen

Einen guten Shaper zeichnet laut Stefan ein genaues Augenmaß und Gefühl in den Händen aus.

Eintauchen in die Natur – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Themen Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung und Surfen gehören für Stefan unweigerlich zusammen. Warum? „Weil wir Surfer die Natur genießen und nur in einem intakten Meer unserer Leidenschaft nachgehen können.“ Sein Bewusstsein dafür wurde während des Praktikums in Ecuador wach gerüttelt. „Um am Wochenende an der Küste zu surfen, war ich auf der Suche nach einem Surfboard. Zu dieser Zeit wurde die größte Fabrik für Surfboards in den USA von der Umweltbehörde zwangsgeschlossen.“ Folglich gab es in Ecuador kein Material für neue Boards – der Gebrauchtmarkt war von heute auf morgen leergefegt. „Zum ersten Mal wurde den Surfern, inklusive mir, bewusst, wie giftig Surfboards sind.“ Der passionierte Surfer traf auf Shaper, die seit den 60er-Jahren Surfboards aus Balsaholz herstellten – eine Holzart, die vor Ort in rauen Mengen wächst. „Seit dem Test des ersten Balsa-Surfboards war ich begeistert und hatte die Idee, ökologische Surfboards herzustellen und in Europa auf den Markt zu bringen.“

Mich fasziniert am Surfen die Unvorhersehbarkeit: Keine Welle ist gleich, kein Tag wie der andere.
Stefan begutachtet ein Surfbrett aus Holz

Durch den Einsatz von erneuerbarem, biologisch abbaubarem Material trägt Kun_tiqi dazu bei, die Verschmutzung der Meere zu reduzieren.

Langlebig, natürlich und fair: Surfriders who care.

Balsaholz ist die leichteste Holzart und wurde bereits tausend Jahre vor dem Inkareich für Transportflöße in Südamerika verwendet. Daher stammt auch der Name Kun_tiqi: Der Sonnenkönig Kun tiqsi Viracocha gilt als historische Figur in Südamerika. Als sein Stamm den Kontinent verlassen musste, nutzte er Flöße aus Balsaholz, um zu flüchten.

Das von Kun_tiqi verwendete Balsaholz stammt von einem Familienbetrieb aus der Küstenregion Ecuadors. Größter Vorteil: Balsaholz wächst schnell nach. So erreicht das Gewächs innerhalb von drei bis vier Jahren eine Höhe von bis zu zehn Metern. Die Wellenreiter aus Holz bieten laut Stefan aber noch weitere Pluspunkte: „Bei der Herstellung werden Giftstoffe vermieden und die Boards sind langlebig und robust. Außerdem hat man mehr Stabilität beim Surfen, denn das Holz absorbiert die Unebenheiten der Welle sehr gut.“

ftcL-TegEp8
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3:44

Die Kunst des Shapens ­– in 4 Schritten zum nachhaltigen Balsaholz-Wellenreiter:

  1. Plantage: Aussaat der Balsasamen im Gewächshaus in Ecuador. Nach drei bis vier Jahren sind die Bäume groß genug, um sie zu fällen. Durch den Zuschnitt in Blöcke können sie besser weiterverarbeitet werden.
  2. Blankherstellung: In dem tropischen Klima benötigen die Blöcke zwei bis drei Monate zum Trocknen. Die leichtesten werden zu einem hohlen Blank weiterverarbeitet. Nach dem Zuschnitt werden sie mit Stegen zum sogenannten Sandwich verleimt.
  3. Shapen: Als Nächstes bringt der Shaper den Blank in Form. Dazu wird die Oberfläche zunächst glatt gehobelt. Dann kann das Board ausgesägt und mit dem Hobel geshaped werden. Der Feinschliff wird mit Handhobel und Schleifbrett vorgenommen.
  4. Laminieren: Die Boards werden mit Ökoharz laminiert. Dem Leinsamenöl wird ein UV-Katalysator hinzugefügt, der das Harz unter ultravioletten Strahlen in wenigen Minuten aushärten lässt. Da das Holz bereits bruch- und druckfest ist, reicht eine Lage Glasfasermatte aus. Zu guter Letzt erhöhen zwei weitere Schichten des ökologischen Harzes die Stabilität und Langlebigkeit des Boards.

Durchhaltevermögen zahlt sich aus.

Bis zur erfolgreichen Etablierung seines Labels musste Stefan jedoch einige Hürden überwinden. So war bereits die Suche nach einer Werkstatt kein Zuckerschlecken. „Ich bin mit dem Fahrrad von Hof zu Hof gefahren und habe mich durchgefragt.“ Stefans Devise: Nicht aufgeben. Das Durchhaltevermögen wurde schließlich belohnt. Anfangs musste er sich mit zusätzlichen Hilfsjobs über Wasser halten – insbesondere außerhalb der Sommersaison. „Das war sehr anstrengend. Vor allem, nebenbei Kun_tiqi aufzubauen, was sehr viel Zeit und Energie in Anspruch genommen hat.“ Stefan hegte oft Zweifel daran weiterzumachen, da er häufig finanzielle Engpässe hatte und über Jahre hinweg von Existenzangst geplagt war. „Mein Glaube daran, etwas gegen die Umweltverschmutzung durch Polyester-Surfboards unternehmen zu müssen, die Unterstützung meiner Freundin und vor allem das positive Feedback meiner Kunden haben mich standhalten lassen.“

Das Logo von Kun_tiqi und dem Ecosurfshop an einer Hauswand mit dem 508 D im Hintergrund

Kun_tiqi möchte jedem Surfer ermöglichen, einen ökologischen Beitrag zu leisten.

Übereinandergestapelte Surfbretter auf einer Wandhalterung in der Werkstatt

Der Produktionsprozess dauert fünf Tage – sechsmal so lange wie bei herkömmlichen Foamboards.

Ein Surfbrett aus Holz wird von einer Hand auf einer Werkbank fixiert

Bei der Verarbeitung von Balsaholz ist zu beachten, dass nur in Faserrichtung geschliffen und gehobelt wird.

Inmitten einer Werkstatt ist ein fertiges Surfbrett horizontal aufgebaut

Beim Shapen ist Vorsicht gefragt, damit man nicht bis auf die Hohlkammer schleift.

Holz-Surfbretter verschiedener Größen im Surfshop

Die Shapes von Kun_tiqi reichen vom High-Performance-Shortboard bis zum klassischen Noserider.

Der türkisfarbene 508 D steht vor einem Holzzaun an der Küste

Der geräumige Van eignet sich perfekt, um Surfbretter von A nach B zu transportieren.

Die Heckklappe eines 508 D mit dem Kun_tiqi-Logo

An seinem 508 D schätzt Stefan ganz besonders die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.

Stefan läuft mit dem Surfbrett unter dem Arm am Strand entlang

Surfen bedeutet für Stefan, die Kraft der Natur zu spüren.

Fotos: Matthias Straub

Mehr Links zum Entdecken: kuntiqi.com@Instagram, @Facebook

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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City Harvest London: Den Lebensmittelüberschuss nachhaltig nutzen.

Fotomontage eines weißen Sprinter vor einer Skyline mit Gemüse im Vordergrund

Die Organisation City Harvest hat es sich zur Aufgabe gemacht, überschüssige Lebensmittel vor dem Verfall zu retten und sie mithilfe ihrer Mercedes-Benz Sprinter Flotte an Bedürftige zu verteilen.

City Harvest: „Giving food another life“.

Jeden Tag werden in London über 2.000 Tonnen genießbare Lebensmittel weggeworfen. Gleichzeitig wissen täglich rund zwei Millionen Londoner nicht, was sie essen sollen. In London, einer der reichsten Städte der Welt, leidet mehr als ein Viertel der Bevölkerung an Armut und Hunger. Glücklicherweise gibt es Projekte wie City Harvest. Die Organisation hat es sich auf die Fahne geschrieben, Maßnahmen gegen den Hunger und die Lebensmittelverschwendung zu ergreifen. „Vier Millionen Mahlzeiten haben wir bis jetzt gerettet und an bedürftige Londoner verteilt“, erläutert das Team rund um die Gründer Bruce Marquart sowie Laura und Stephen Winningham stolz.

Zwei Personen laden Kisten voller Lebensmittel in einen Transporter

Das Team von City Harvest engagiert sich über die Lieferung von Lebensmitteln hinaus und beteiligt sich regelmäßig an weiteren Initiativen.

Ein junger Mann steht neben einem City Harvest Sprinter

Jahr für Jahr werden etliche Tonnen zum Verzehr geeigneter Lebensmittel auf Deponien entsorgt.

Die Mission: Gesunde Lebensmittel für alle.

City Harvest beliefert über 250 Charity-Partner mit Lebensmitteln. Zu den Empfängern gehören Obdachlosenheime, Suppenküchen, Jugendzentren, Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünfte, Altenpflegeheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und, und, und.

„Unsere Vision ist ein Großbritannien, in dem jeder Zugang zu nahrhaften, gesunden Lebensmitteln hat – unabhängig von Einkommen und Situation. Gutes Essen ist ein Recht, kein Luxus, und es ist unsere Mission, dafür zu sorgen, dass jeder Zugriff dazu hat.“ Die Organisation ist der Ansicht, dass der erste Schritt zur Bekämpfung von Nahrungsmittelverschwendung und -armut darin besteht, dem Einzelnen unter die Arme zu greifen. „Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass wir für jedes Pfund, das in City Harvest investiert wird, einen Wert von rund acht Pfund für das Gemeinwohl erzielen.“

Unsere Wunschvorstellung ist eine Welt, in der keine Lebensmittel, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, auf Deponien entsorgt werden.
Ein Mann belädt einen Transporter mit einer Kiste voller Lebensmittel

Die noch genießbaren Lebensmittel werden vor der Entsorgung auf Deponien bewahrt.

Wohltätigkeitsorganisation mit Start-up-Charakter.

City Harvest wurde 2014 gegründet und war damit Londons erste Wohltätigkeitsorganisation zur Umverteilung von überschüssigen Lebensmitteln. Ausgangspunkt war eine gemeinnützige Organisation, die ehemaligen Straftätern bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft hilft. Schnell wurde der Überschuss zu viel für eine einzige Organisation – der Grundstein für City Harvest London war gelegt. Seitdem ist das Projekt rapide gewachsen: von nur einem Charity-Partner zu heute 250 Unterstützern. Die Organisation finanziert sich aus Spenden von Privatpersonen, Firmen und Stiftungen sowie durch Fördermittel. Durch den Start-up-Charakter ist City Harvest sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene skalierbar. „Wir wollen in Zukunft in Größe und Umfang wachsen“, so die Organisation.

Last Mile Food – Lebensmitteltransport quer durch London.

Sieben Tage die Woche ist das Team von City Harvest im Einsatz. 19 Teammitglieder, darunter vier Vollzeit-Büroangestellte und neun Fahrer, sorgen dafür, dass Lebensmittel in 27 Londoner Bezirken abgeholt und ausgeliefert werden. „Viele Mitglieder sind selbst mit Hunger und anderen Widrigkeiten konfrontiert, weshalb sie leidenschaftlich an der Nahrungsrettung interessiert sind.“ Das Hauptaugenmerk legt die Organisation auf „Last Mile Food“. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die nur noch ein bis zwei Tage haltbar sind. Dadurch sind sie in der Lage, große Mengen an frischem Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch zu sammeln und zu verteilen. „Wir müssen sehr effizient und schnell sein, um sicherzustellen, dass alle Lebensmittel rechtzeitig an diejenigen gelangen, die sie gebrauchen können.“

Gekühlte Lebensmittel dank Sprinter-Flotte.

Um die großen Mengen an frischen Lebensmitteln rechtzeitig zu verteilen, hat die Organisation derzeit eine Flotte von acht Sprinter. Die Fahrer holen die Lebensmittel von lokalen Spendern und dem City Harvest Lagerhaus ab und verteilen sie an Lebensmittelprogramme in der Region – und das tagtäglich. Das Beste daran: Die Transporter haben integrierte Kühl- und Gefrierfunktionen. „Die Mercedes-Benz Sprinter eignen sich bestens für den zuverlässigen Transport von Kühl- und Tiefkühlprodukten. Außerdem sind sie in der Lage, große Mengen an Lebensmitteln effizient zu transportieren und sind dabei einfach zu be- und entladen sowie zu reinigen.“

Zwei City Harvest Sprinter stehen nebeneinander auf einem Parkplatz

Bis heute hat City Harvest Lebensmittel im Wert von mehr als fünf Millionen Pfund kostenlos an verschiedene Partner verteilt.

Mehr Bewusstsein für den ökologischen Fußabdruck.

„Wir verzeichnen ein stark gestiegenes öffentliches Interesse am Thema Lebensmittelabfälle.“ Einer der ersten Schritte zur Bekämpfung von Lebensmittelabfällen ist das Bewusstsein. Immer mehr Unternehmen wenden sich an City Harvest, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Gleichzeitig nehmen immer mehr Gemeindeorganisationen Kontakt mit ihnen auf, um sich für Lebensmittelspenden zu registrieren. Dabei steigt die Zahl der Menschen, die an oder unter der Armutsgrenze leben, kontinuierlich an. „Wir haben die Mittel, um die Ernährungsunsicherheit im Vereinigten Königreich zu bekämpfen und zu beseitigen. Das A und O ist, sich verstärkt mit Lebensmittelunternehmen zu verknüpfen.“

Ein City Harvest Sprinter steht vor einer geöffneten Lagerhalle

Positiver Nebeneffekt: Indem Lebensmittel vor der Deponierung gerettet werden, werden zusätzlich Treibhausgasemissionen vermieden.

Fotos: Ella Sadika, Theresa Rooney, Lucy Gordon

Mehr Links zum Entdecken: cityharvest.org.uk@Facebook, @Twitter

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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Zehn Panoramastraßen, die einem den Atem rauben – Teil 2.

Eine Frau lehnt sich an einem weißen Mercedes-Benz Sprinter an einem Sandstrand an

MYVAN hat für euch zehn Panoramastraßen zusammengestellt, die für den perfekten Roadtrip mit Aussicht sorgen. Teil 1 führte uns auf die westlichen Inselstaaten Europas sowie in den hohen Norden und den tiefsten Süden Amerikas. Im zweiten Teil stehen Routen in Südafrika, Neuseeland, Australien, Hawaii und Japan auf dem Reiseplan.

#6 Südafrika: Garden Route.

Von Kapstadt nach Port Elizabeth verläuft die Garden Route auf der N2 an der Südküste Südafrikas. Der Großteil der 750 Kilometer langen Strecke geht durchs Landesinnere und durch ein einzigartiges Naturschutzgebiet, das durch seine saftig grüne, farbenfrohe Natur verzaubert. Unterwegs kommt man an hohen Bergen, rauen Küsten, kilometerlangen Stränden und Lagunen vorbei. Auch gibt es einige Safaris, auf denen sich wilde Tiere beobachten lassen. Mindestens zehn Tage könnt ihr für den Trip einplanen, um bei Plettenberg Bay den traumhaften Küstenwald von Tsitsikamma zu erkunden, auf dem Storms River Blackwater Tubing zu machen oder in Jeffrey’s Bay zu surfen. Ganz Abenteuerlustige können auch von der 200 Meter hohen Bloukrans Bridge springen – eine der höchsten Bungee-Jumping-Brücken der Welt.

Eine Brücke führt über eine Schlucht in einer grünen, leicht bergigen Landschaft

Die Bloukrans Bridge ist die höchste Brücke Afrikas und zieht waghalsige Abenteurer aus aller Welt an.

#7 Neuseeland: Forgotten World Highway.

Wenn ihr Lust auf unberührte Wälder und eine Fahrt durch eine kaum befahrene Hügellandschaft habt, ist der Forgotten World Highway in Neuseeland eine gute Option. Der 155 Kilometer lange Highway 43 verläuft zwischen den Städten Stratford und Taumarunui. Hier kommt man durch Whangamomona, die kleinste Republik der Welt, und durch die tiefe Schlucht Tangarakau Gorge. Das Verkehrsaufkommen ist mit 150 Fahrzeugen pro Tag wirklich gering, wodurch ihr die grünen Hügel und Täler umso besser genießen könnt. Elf Kilometer der Strecke sind nicht asphaltiert, sondern mit Split ausgelegt. Etwa drei Stunden sind für den Trip einzurechnen, ein Abstecher zu den 85 Meter hohen Wasserfällen Mount Damper Falls ist jedoch sehr zu empfehlen.

Eine geteerte Straße verläuft um die Kurve in einer intensiv grünen Hügellandschaft

Wer sich statt für die Küstenroute für den Inlandshighway entscheidet, wird mit unberührten Landschaften und grandiosen Aussichten belohnt.

#8 Australien: Great Ocean Road.

Eine weitere Highlight-Strecke ist die 243 Kilometer lange Great Ocean Road, welche sich an der australischen Südküste entlangschlängelt. Sie zählt zu den schönsten Küstenstraßen der Welt und gehört seit 2011 zur Australian National Heritage List. Die B100 führt an rauen Steilküsten und feinen Sandstränden vorbei. Es gibt viele Möglichkeiten, zu surfen oder zu wandern. Auf der Hälfte der Route liegt der Great-Otway-Nationalpark, wo man nicht nur lichte Eukalyptuswälder, sondern auch dichten, dunklen Regenwald vorfindet. Von hier bietet sich ein Abstecher über die Otway-Lighthouse-Route an, wo man auf wild lebende Koalas trifft. Für die Great Ocean Road sollten fünf Reisetage eingeplant werden.

Zwei Sandsteinfelsen ragen aus dem Meer vor einer Steilklippe

Die spektakuläre Great Ocean Road führt von einem Natur-Highlight zum nächsten.

#9 Hawaii: Road to Hana.

Als die schönste Panoramastraße Mauis gilt die Road to Hana, welche von Kahului nach Hana führt. Auf den zweispurigen Landstraßen 36 und 360 passiert ihr 54 Brücken und knapp 600 Haarnadelkurven. Die Route ist 103 Kilometer lang und daher in zwei Stunden befahrbar. Sinn macht jedoch eine Übernachtung auf halber Strecke, da es zahlreiche Wasserfälle, Strände und botanische Gärten zu erleben gibt. Weil die Strecke bei Touristen sehr bekannt und beliebt ist, empfiehlt es sich, dass ihr die Road to Hana an einem Wochentag und sehr früh morgens befahrt.

Ein Schild mit der Aufschrift „Halfway to Hana“ hängt an einem weißen Zaun neben der Straße

Die Road to Hana schlängelt sich an der Ostküste Mauis entlang und hält zahlreiche Überraschungen bereit.

#10 Japan: Taisetsu-Furano Scenic Byway.

Durch ein Meer aus Blumen führt die Route 237 zwischen Shimukappu und Biei auf Hokkaido, der nördlichsten der vier Hauptinseln Japans. Die Route führt vorbei an den Taisetsu Mountains und den Tokachi Mountains und ihr könnt einen Blick auf teilweise 15 Hektar große Blumenfelder werfen. Besonders berühmt sind die Panorama-Lavendelfelder, welche im Juli in voller Blüte stehen. Je nach Saison blühen hier aber auch Mohnblumen, Salbei, Sonnenblumen oder Kosmeen. Die Strecke selbst ist weniger als 100 Kilometer lang, aber es gibt zahlreiche Blumenfarmen auf dem Weg, bei denen sich das „Garden-Hopping“ lohnt.

Ein Feld mit vielen bunt blühenden Blumen ist umgeben von Nadelwald

Neben den farbenfrohen Blumenfeldern ist die Gegend auch für ihre zahlreichen Thermalbäder bekannt.

Fotos: Joe and Kristyn Wagner (website header); Esmée Winnubst (New Zealand)

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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Unterwegs im Van mit Hund: Das Einmaleins des Reisens mit Tieren.

Ein Mann und eine Frau sitzen auf der Ladekante eines Vans, in ihrer Mitte sitzt ein Hund

Reisen mit Hund können ohne Frage tiergerecht sein. Wichtig ist dabei nur, einige elementare Aspekte zu beachten. So können Vier- und Zweibeiner unbeschwert im Van verreisen.

Hund und Van? Das passt zusammen.

Der Van ist gepackt, es wurde an alles gedacht und trotzdem fehlt etwas? Viele Hundebesitzer kennen dieses Gefühl. Zum Wohl des Tieres entscheiden sich nicht wenige dafür, ihren geliebten Vierbeiner bei Freunden oder Bekannten abzugeben, was für alle Beteiligten oft nicht einfach ist. Aber sind diese schmerzhaften Trennungen und Umstellungen auf Zeit überhaupt notwendig? Gerade das Reisen im Van scheint immer eindeutigere Antworten zu geben. Zahlreiche Vanlifer leben sogar mit Hund in ihrem Zuhause auf vier Rädern. Doch um größere Probleme und Gefahren zu vermeiden, sollten einige Dinge bedacht und überprüft werden.

Ein Hund schaut aus einem Van auf einen See

Wenn wesentliche Dinge beachtet werden, können sich Tiere unterwegs entspannen.

Den Ist-Zustand klären.

Zu Beginn steht die richtige Abwägung der Ausgangssituation im Mittelpunkt. Es ist ratsam, zu klären, ob es der Natur des jeweiligen Tieres entspricht, längere Zeit an einem holprigen, unruhigen Ort zu verbringen. Falls der Hund noch keine Erfahrung eines Fahrzeugtransports über mehr als eine Stunde mitbringt, empfiehlt es sich, einige Probefahrten vor der großen Reise durchzuführen. Die Reiseverträglichkeit eines Hundes kann mit vielen verschiedenen Aspekten zusammenhängen. Grundlegend ist: Ein reiseunerfahrener Hund sollte nie ins kalte Wasser geworfen werden. Besondere Vorsicht ist bei extrem jungen oder extrem alten reiseunerfahrenen Tieren geboten.

Zwei Hunde rennen um einen Van herum

Junge Hunde brauchen viel Auslauf und mögen lange Fahrten eher weniger.

Mit dem Hund heißt für den Hund.

Ist das Tier mental bereit, kann nun die Reiseplanung beginnen. Eine Reise mit dem Hund ist immer auch eine Reise für den Hund. Das muss jedem Hundehalter klar sein. Doch was heißt das? Vor allen Dingen die Auswahl der Destination sollte im Sinne des Vierbeiners sein. Dazu gehört auch die Wahl der richtigen Route. Spätestens alle zwei bis drei Stunden muss ein kurzer Halt möglich sein, bei längeren Fahrten sollten natürlich längere Pausen gemacht werden. Des Weiteren muss unbedingt geklärt werden, welche Reisevorschriften für Hunde im jeweiligen Ausland bestehen. Wie sieht es dort mit Impfbestimmungen aus, werden Einreisepapiere für das Tier verlangt oder gibt es gar eine Maulkorbpflicht für Vierbeiner? In manchen Ländern werden auch sogenannte „Hunde-Urlaubsmarken“ vorausgesetzt. Sie geben Auskunft über Urlaubsadresse, Reisezeitraum und Rufnummer des Halters. All diese Dinge sollten zeitnah geklärt werden, da Tierarztbesuche und die nötigen Dokumente einige Zeit in Anspruch nehmen können.

Checkliste für das Verreisen mit Hund.

  1. Offizielle Dokumente, die für die Einreise benötigt werden (abhängig vom Reiseziel)
  2. Hundebürste
  3. Sonnenschutz
  4. Wasserflaschen
  5. Hundenapf (für Futter und Wasser)
  6. Futter
  7. Dosenöffner
  8. Hundedecke oder -kissen
  9. Leckerli
  10. Leine
  11. Halsband
  12. Handtücher
  13. Erste-Hilfe-Koffer

Auch das Naschen nicht vergessen.

Die richtige Route wurde ausgewählt – was kann jetzt noch schiefgehen? Lange Fahrten und Aufenthalte abseits des gewohnten Umfelds können selbst für belastbare Hunde eine Herausforderung sein. Von uns Menschen oft nicht beachtet, sind es vor allem die neuen Gerüche, die Hunden auf Dauer zu schaffen machen. Frauchen und Herrchen können deshalb Decken oder Kissen des Vierbeiners mitnehmen, die nach dem vertrauten Heim riechen. So können auch die empfindlichsten Nasen unterwegs zur Ruhe kommen. Außerdem muss ein Auge auf die Verpflegung geworfen werden. Neben dem gängigen Futter kann es unterwegs gerne mal ein Leckerli mehr sein. Sehr wichtig: das Wasser. Hierfür empfiehlt sich die Mitnahme mehrerer Wasserflaschen. Flüssigkeit sollte dem Hund in einem portablen Napf bei jedem Halt konsequent angeboten werden.

Eine Frau sitzt am Steuer eines Vans, auf ihrem Schoß sitzt ein Hund

Die ungewohnte Meeresluft verkraften die meisten Hunde gut.

Transportbox oder Geschirr zum Anschnallen?

Bevor es losgehen kann, steht noch die wichtige Frage an, wie der Hund im Van transportiert werden soll. Dabei geht es um nicht weniger als um die Sicherheit aller Insassen sowie auch anderer Teilnehmer des Straßenverkehrs. Über die Jahre haben sich zwei Varianten bewährt. Tierboxen sind dabei die sicherste Möglichkeit des Transports. Darüber hinaus sind die geschlossenen Boxen für aufmerksame Hundeaugen der ideale Sichtschutz bei längeren Fahrten. Das Vorbeihuschen von Bäumen und Landschaften kann einen nervösen Vierbeiner noch nervöser machen. Einziger Haken: Die sperrigen Transportboxen nehmen sehr viel Platz ein. Als Alternative besteht die Option, den Hund anzuschnallen. Durch spezielle Geschirre können die Tiere auf jedem beliebigen Sitz des Vans angeschnallt werden. Der größte Nachteil ist dabei die eingeschränkte Bewegungsfreiheit des Hundes.

Ein Hund gräbt vor einem Van in ein paar Steinen herum

Unterwegs ausreichend Stopps fürs Gassi gehen und Spielen einzubauen, ist unverzichtbar für jeden Vierbeiner.

Ein Hund schaut aus dem Fenster eines Vans auf eine große Brücke

Sehnsucht nach zu Hause? Wenn das eigene Hundekissen im Van dabei ist, gibt es eigentlich nichts zu vermissen.

Eine Frau und ein Mann sitzen in einem Van, in ihrer Mitte sitzt ein Hund, den beide streicheln

Auch für Frauchen und Herrchen ist es eine große Freude, wenn es dem Vierbeiner gut geht.

Eine Frau und ein Mann sitzen auf der Ladekante eines Vans und spielen mit einem Hund

Für viele Vanlifer gehören Hunde fest zur Familie.

Ein Hund steht bewachend vor einem Van

Hunde nehmen auch einen Van als ihr Zuhause an.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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Leben und Fotografieren im 407 D.

Ein grüner Van fährt an einem Feld vorbei

Als Peter nach zehn Jahren immer noch nicht glücklich ist in seinem Job, entscheidet er sich dafür, ein befreites Leben zu führen. Er kündigt und kauft sich einen Van.

Vanlife aus Überzeugung.

Überall ist es bunt. Unzählige Fahrräder stehen vor mit wilden Graffiti verzierten Häusern. Nicht selten sind dort politische Botschaften zu lesen. Sie polarisieren, treiben die Menschen hier an und bestimmen den Gesprächsstoff in den schmalen Gassen von Christiania. Dieser Ort, ein autonomer Bezirk der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, ist ein Platz, an dem sich Peter besonders wohl fühlt. „Ich fahre immer, wenn ich berufsbedingt in eine neue Stadt muss, in Viertel wie Christiania. Man findet dort schnell Freunde und muss sich nicht erklären“, sagt er. Der junge Fotograf lebt aus Überzeugung in seinem Van, einem blaugrünen Mercedes-Benz 407 D.

Ein Mann sitzt in einem Van und spielt Gitarre

Bei allem Stress mit der Selbstständigkeit bleibt trotzdem auch Zeit zum Entspannen für Peter.

Kein Zurück.

20 Jahre hat Peter in der Schweiz gelebt und gearbeitet. „Ich habe gebrannt für meinen Beruf, trotz allem gab es nicht viel Wertschätzung von meinem alten Arbeitgeber. Mein jetziges Leben verdanke ich so gesehen auch ihm, er hat mir den nötigen Mut gegeben, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen“, erzählt er. Als ihm dann auch noch unglücklich die Schweizer Aufenthaltsbewilligung entzogen wird, zählt Peter eins und eins zusammen. „Vollkommen befreit zu leben, war immer schon mein großes Ziel, plötzlich blieb mir fast keine andere Wahl mehr“, sagt er. Kurze Zeit später findet er im Internet einen eckigen, kantigen, pflegebedürftigen Van. Der 32-Jährige muss sich nicht lange entscheiden und kauft das Fahrzeug sofort.

Ein Van fährt an einem Wald vorbei

Peters Van war zum Zeitpunkt des Kaufes nicht gut in Schuss.

Ein Van wird zum Zuhause.

„Für die Restaurierung bin ich dann auf den Hof eines Bekannten gefahren. Er ist Automechaniker, hat mir vieles erklärt und einfach unglaublich geholfen“, erzählt Peter. Innerhalb von nur drei Monaten bringt Peter so das Innenleben des 407 D in Schuss. Er errichtet ein Doppelbett, bringt Isolierungen an, installiert einen Holzofen und teilt den Van durch eine Zwischenwand in zwei Räume. Dass alles so gut klappt, muss aber auch seinem eigentlichen Beruf zugeschrieben werden. „In der Schweiz habe ich zehn Jahre als Fahrradmechaniker gearbeitet. Dort habe ich gelernt: Wenn man etwas richtig gut machen will, sollte man es nicht zu schnell machen“, sagt Peter. Doch wie kann eigentlich ein Fahrradmechaniker schließlich als fotografierender Nomade seinen Lebensunterhalt bestreiten?

Peters Mercedes-Benz 407 D

Hersteller

Mercedes-Benz

Produktionsdatum

1983

Produktionsort

Düsseldorf

Model

407 D

Motor

Diesel 2.350 cm2

Länge

5.120 mm

Breite

2.095 mm

Radstand

2950 mm

Zulässiges Gesamtgewicht

3,5 t (abgelastet)

Fold in
Fold out

Der Kämpfer.

„Ehrlich gesagt, habe ich nie einen Fotografiekurs oder Ähnliches gemacht. Zum Glück gibt es zu diesem Thema aber praktisch jede Information im Internet“, sagt Peter. Der Autodidakt wird immer geschickter mit der Kamera, bis schließlich aus Leidenschaft Berufung wird. „Wenn man dieses total befreite Leben will, muss man einiges hinter sich lassen. Man braucht einen enormen Durchhaltewillen.“ Und auch heute muss er manchmal die Zähne zusammenbeißen. Als Peter vor kurzem beruflich in Mailand zu tun hat, lässt er für kurze Zeit seinen 407 D aus den Augen. Zurück am Fahrzeug, bemerkt er, dass eine Scheibe des Vans eingeschlagen ist. Es stellt sich heraus, dass der Laptop mit allen Fotos entwendet wurde – fatal, war der Computer doch ein Grundstein seiner Arbeit. „Ich muss mein Leben jetzt mal wieder von null an neu ordnen“, erklärt Peter. Doch auch diesmal wird er es wieder schaffen, denn Menschen wie Peter ziehen selbst aus den sinnlosesten Dingen etwas Positives.

Ein grüner Van steht vor einem Gebäude

Auf dem Hof eines Bekannten wird der 407 D wieder zum Leben erweckt.

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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