Mit dem Vito zu den Olympischen Spielen.

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Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 hat die Seglerin Annalise Murphy Silber gewonnen. Für Tokio 2020 nimmt die 27-Jährige Gold ins Visier. Der Vito Mixto von Mercedes-Benz unterstützt die Irin bei ihrer Vorbereitung.

Segel und Masten passen perfekt in den Vito.

Als Annalise Murphy ihre Kappe vom Kopf nimmt und sich mit der Hand Salzwasser und Schweiß von Stirn wischt, wirbelt der raue Küstenwind sofort ihr braunes Haar auf. Ihre Wangen sind noch leicht gerötet. Langsam normalisiert sich auch ihr Atem wieder. Soeben hat die Sportseglerin aus Dublin ihr tägliches Training beendet. Sie verstaut noch schnell das Equipment in ihrem Mercedes-Benz Vito – und dann geht es nach Hause. Die Masten, Segel und Seile passen perfekt in den metallic-schwarzen Van, das Boot befestigt sie auf dem Dachträger. „Ich liebe meinen Vito“, sagt die 27-jährige Irin. „Ich bekomme alles hinein, was ich für Training und Wettkämpfe brauche. Mit dem starken 119-PS-Motor kann ich zudem locker das Motorschlauchboot meines Coachs abschleppen.“

Der Fokus richtet sich auf Tokio 2020.

In der Disziplin „Laser Radial“ gehört Annalise Murphy zu den besten Sportseglerinnen der Welt. Bei den Olympischen Spielen 2016 im brasilianischen Rio de Janeiro holte die sympathische Irin die Silbermedaille. Nun bereitet sie sich auf die nächsten Wettkämpfe vor: die Weltmeisterschaft im niederländischen Medemblik im August, die Olympia-Qualifikation im kommenden Jahr und natürlich auf die Sommerspiele, auf Tokio 2020. „Meine Ziele sind es, bei der WM eine Medaille zu holen und mich dann für die Sommerspiele in Japan zu qualifizieren“, erklärt Murphy, während sie mit ihrem Vito nach Hause fährt.

Annalise Murphy in ihrem Boot bei den Sommerspielen 2016 in Rio

Nach Platz vier bei den Sommerspielen in London holte Annalise Murphy 2016 Silber in Rio.

Echte Segler-Familie.

„Es ist sehr wichtig für mich, dass ich trotz meiner üppigen Ausrüstung immer mobil bin“, betont die Ausnahmesportlerin aus Rathfarnham, einem Stadtteil Dublins. Der Mercedes-Benz Vito mache ihr das möglich. „Es ist sehr angenehm und macht viel Spaß, diesen Van zu fahren. Der Vito ist einfach perfekt für meine langen Reisen zu den Wettkämpfen in ganz Europa“, berichtet Murphy, die aus einer Segler-Familie stammt: Mutter Cathy McAleavey startete 1988 für Irland bei Olympia, Vater Con Murphy beaufsichtigte internationale Segelwettkämpfe jahrelang als Offizieller.

Die irische Profiseglerin Annelise Murphy steht vor einem Vito

Hochzufrieden mit ihrem Mercedes-Benz Vito: Annelise Murphy. Sie stammt aus einer Segler-Familie, schon die Mutter nahm an Olympia teil.

Es ist sehr angenehm und macht viel Spaß, diesen Van zu fahren. Der Vito ist einfach perfekt für meine langen Reisen zu den Wettkämpfen in ganz Europa.

Hartes Training zahlt sich aus.

Nach Achtungserfolgen als Juniorin entschied sich Murphy in ihrem ersten Aktivenjahr 2009, alles in den Sport zu investieren. Sie gab ihr Studium auf, trainierte sechsmal die Woche und feierte erste Erfolge: Achte bei der Weltmeisterschaft 2009; 2010 war sie die erste Frau, die die irische Meisterschaft gewann. Es folgte Platz sechs bei der WM 2011; 2013 holte sie bei der Europameisterschaft Gold für die kleine Segelnation Irland. Als ein stetiges Wachsen beschreibt die Seglerin den Weg in die Weltspitze. Es brauche Ausdauer, Disziplin und die Gabe, auch nach Rückschlägen nicht aufzugeben. „Ich liebe zum Beispiel das Prozedere des Trainings“, berichtet die Olympia-Athletin, die in der Vorbereitung auch an Triathlons teilnimmt. „Wenn ich bemerke, dass sich die tägliche Schufterei auszahlt, motiviert mich das, auch weiter dranzubleiben.“

Silbermedaille zum Trotz.

Der Weg in die Elite des Segelsports war auch für Annalise Murphy kein leichter. Sie musste mit Rückschlägen und Zweifeln kämpfen. Nicht jeder hatte ihr zum Beispiel 2016 die Silbermedaille in Brasilien überhaupt noch zugetraut. Auch sie selbst hatte manchmal an sich gezweifelt – zumal die Rennen vor den Sommerspielen kaum nach Plan verlaufen waren. Entsprechend stapelte sie vor Rio tief und verwies stets auf die starke Konkurrenz. Zudem hatten viele Experten ihre Zweifel daran geäußert, dass Murphy der Kurs in Guanabara Bay läge. Und natürlich hatte Murphy auch noch die bittere Zieleinfahrt von 2012 bei den Sommerspielen in London in Erinnerung, als sie bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme auf den letzten Metern die Kraft verließ und sie als Vierte eine Medaille knapp verpasste.

Murphys Traum: Gold bei den Sommerspielen in Tokio.

Unter Tränen hatte die damals 22-Jährige, die zuvor als Goldanwärterin gehandelt worden war, in einem Fernsehinterview angekündigt, dass sie unterm Zuckerhut zurückkommen werde. Vier Jahre später machte Annalise Murphy ihre Prophezeiung wahr – und krönte ihre Karriere, acht Jahre nach ihrer ersten Regatta in der Aktivenklasse, mit der Silbermedaille. „Als das ganze Training und die Vorbereitung in Rio aufgingen und ich am Ende auf dem Treppchen stehen durfte, war das ein überwältigendes Gefühl und die Bestätigung, dass unser Masterplan aufgegangen ist.“ Doch noch ist Murphy nicht am Ende. In drei Jahren in Japan strebt sie nach olympischem Gold. „Ich weiß, dass ich mich noch verbessern kann“, betont sie. „Ich bin neugierig, wie viel ich noch aus mir herauskitzeln kann. Wenn ich in Tokio die Goldmedaille gewinnen könnte, würde für mich ein Traum in Erfüllung gehen.“

Fotos: Sailing Energy, World Sailing

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