Die Datensammler

Woher wissen Bergbau- und Energieunternehmen eigentlich, ob sich die Erschließung einer bestimmten Ressourcenquelle lohnt? Ganz einfach: Sie fragen Walton Bore Geophysics.

Die Suche nach den Bodenschätzen

Die Förderung von Mineralien und fossilen Brennstoffen ist meist ein sehr einträgliches Geschäft. Doch bevor Bohrtürme, Förderpumpen und Minen überhaupt in Betrieb gehen können, muss einige Vorarbeit geleistet werden. Vor allem wollen Unternehmen sicher sein, dass sich die Erschließung eines Vorkommens auch wirklich lohnt. Hier kommen Firmen wie Walton Bore Geophysics aus Queensland, Australien ins Spiel. Im Auftrag von Bergbau-, Energie- und Explorationsunternehmen sammelt Walton Bore Geophysics wissenschaftliche Daten aus Gasbrunnen, Wasserbrunnen, Erkundungsbohrungen und bestehenden Produktionsbohrlöchern. Die Daten helfen bei der Umsetzung von Umweltschutzauflagen, die zum Beispiel das Grundwasser betreffen. Aber vor allem können die Firmen so abschätzen, wie wirtschaftlich der Ressourcenabbau wäre und wie eine möglichst effiziente und umweltschonende Förderung auszusehen hätte. In dieser Phase merkt man, wie vorsichtig die Unternehmen sind. „Manchmal werden bis zu 10 Jahre lang Daten gesammelt, bis sich die Bergbaugesellschaft tatsächlich entschließt, in die Förderung der Ressource zu investieren“, erklärt Andy Walton, Chefingenieur bei Walton Bore Geophysics.

Mercedes-Benz Sprinter auf einem Gelände in Australien.

Immer zum Einsatz bereit: Der Sprinter auf einer Erkundungsbohrung.

Informationen aus der Tiefe

Die potenziellen Förderstellen liegen meist irgendwo im australischen Outback. Nachdem Explorationsteams erste Probebohrungen durchgeführt haben, machen sich auch die Mitarbeiter von Walton Bore Geophysics auf den Weg. Die beiden Mercedes-Benz Sprinter haben dank des 4×4 Antriebes auch in diesem unwegsamen Gelände keine Probleme. Am Zielort angekommen, wird ein Schwenkarm ausgefahren und die Mess-Sonden werden an einem Kabel in das Bohrloch hinabgelassen. Die Sonden erfassen dabei Daten über die geologischen Eigenschaften oder den Oberflächenzustand des Bohrloches. Die eingesetzten wissenschaftlichen Methodenreichen von Gammastrahlen- über Ultraschall- bis hin zu Widerstandsmessungen. Auch Kamerasysteme und spezielle Sonden zur Wasserqualitätsmessung stehen zur Verfügung. Aus einer Tiefe von bis zu 3000 Metern übermittelt das Kabel die Daten in Echtzeit an die Auswertungsstationen und Computer im Sprinter. Die Mitarbeiter werten sie aus und erstellen ein Bohrloch-Diagramm. In dieser Grafik kann der Kunde genau erkennen, wo sich die Ressourcen befinden, welche Qualität sie haben und welche Erd- und Gesteinsschichten abgetragen werden müssen, um sie zu erreichen. So werden auch Schäden im Bohrloch entdeckt, die die Förderleistung verringern können.

Werkzeuge für die Brunnenanalyse im Inneren des Sprinter.

Messgeräte und Werkzeuge im Inneren des Sprinter.

Strom vom Sprinter-Dach

Die Stromversorgung der 220-Volt-Seilwinde und der modernen Auswertungstechnik läuft während des ganzen Einsatzes entweder herkömmlich über einen Dieselgenerator oder seit kurzem umweltfreundlich über eine Solaranlage auf dem Fahrzeugdach. Vorerst ist einer der beiden Mercedes-Benz Sprinter dafür ausgerüstet: mit Solarzellen, Spannungswandlern und Akkus. Die australische Sonne liefert dabei genug Energie, um nebenbei noch die leistungsstarken Batterien aufzuladen, mit denen auch nachts für weitere zwölf Stunden gearbeitet werden kann. Glaubt man den Prognosen aus der Branche, werden Walton Bore Geophysics die Aufträge auch in Zukunft nicht ausgehen. Denn in Australien rechnet man in den nächsten 20 bis 30 Jahren mit der Bohrung von allein über 25.000 neuen Gasbrunnen.

Mercedes-Benz Sprinter auf Bohrungsgelände.

Mercedes-Benz Sprinter mit ausfahrbarem Kran.

Sprinter mit Hubkran.

Mercedes-Benz Sprinter mit Seilwinde im Inneren.

Sprinter im Einsatz in Australien bei Bohrung.

Mercedes-Benz Sprinter vom Walton Bore Geophysics.

Walton Bore Geophysics und ihr Mercedes-Benz Sprinter.

Mercedes-Benz Sprinter mit Frontstange.

Mercedes-Benz Sprinter auf einer Wiese.

Überprüfung einer Bohrung im Inneren des Sprinter.

Messgeräte und Werkzeuge im Fahrzeug.

Mercedes-Benz Sprinter mit offenen Hintertüren.

Fotos: Walton Bore Geophysics

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