UPS setzt Maßstäbe

Lieferwagen in markantem Braun prägen deutsche Straßen seit 36 Jahren – UPS revolutioniert nun seine Zustell-Transporter.

Von Anfang an

United Parcel Service Inc. – kurz UPS – ist der weltweit größte Paketdienst und Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Atlanta, USA. Das Unternehmen setzt seit seiner ersten Fuhre auf deutschem Boden im Jahre 1976 auf Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Das gilt auch heute noch. Fahrzeuge auf Vario-Basis und deren Vorgänger haben sich über viele Jahre bewährt.

Mehr als Vans

Die Lieferwagen stechen durch ihre Farbe „Pullmanbraun“ ins Auge und heben sich von ihren Wettbewerbern im Lieferverkehr stark ab. In europäischen Ländern handelt es sich dabei um Sonderanfertigungen auf Basis unterschiedlicher Nutzfahrzeugfabrikate. UPS kauft aber auch Fahrzeuge „von der Stange“. Voraussetzung sind eine erhöhte Sitzposition und ein Durchgang zum Laderaum. In der Flotte des Unternehmens befinden sich neben den Kastenwagen auch Kleinwagen, Motorroller, Fahrräder und sogar Boote – etwa in Venedig.

UPS setzt Maßstäbe

Ein neues Konzept

Als das Unternehmen vor gut einem Jahr die Entscheidung für einen Vario-Nachfolger auf Sprinter-Basis fällte, ging alles sehr schnell. Im September 2011 legte ein Projektteam aus Experten von UPS, Mercedes-Benz und dem Aufbauhersteller Spier die notwendigen Eigenschaften für die neuen Fahrzeuge fest. Daraus entstand ein Konzept, das UPS im Januar 2012 freigab. Bereits im August war der erste Prototyp fertig. Am 19. September fiel auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover der Startschuss für den ausgiebigen Praxistest.

Rundum besser

Spier stellte die Neuentwicklung auf der Messe vor. Der Systemspezialist passte den Integralaufbau der Sprinter an die besonderen Anforderungen des Zustelldienstes an – bei einer Nutzlast von 2,3 Tonnen. Durch einige Modifikationen senkten die Ingenieure die Gesamtbetriebskosten und die Schadstoffemissionen deutlich. Die neuen UPS-Sprinter besitzen ein einfaches Handling und erzielen Bestwerte bei der Lärmreduzierung. Im Vergleich zum Vorgängermodell auf Basis des Vario beträgt das Leergewicht der Fahrzeuge eine ganze Tonne weniger. Darüber hinaus ist der Luftwiderstand aufgrund der strömungsgünstig geformten Dachhaube um Einiges kleiner.

UPS setzt Maßstäbe

Der neue Alltag

Das Augenmerk bei der Entwicklung richtete sich nicht zuletzt auch auf die Sicherheit. Der Einstieg ist komfortabler geworden, sowohl im Fahrerhaus als auch im Laderaum kann der Zusteller aufrecht stehen. Zusätzliche Fenster in den Seitentüren verbessern die Rundumsicht, auf der Beifahrerseite befindet sich eine Schiebetür. Das ist bei der zunehmenden Verkehrsdichte, vor allem in Städten, wichtiger denn je. Außerdem hat Spier die Geräuschkulisse im Fahrzeug stark reduziert. Bald gehören die zukunftsweisenden Zustellfahrzeuge zum alltäglichen Straßenbild überall in Deutschland – genauso markant wie seine Vorgänger. Ganz selbstverständlich und ohne sich über diese Leistung der Entwickler im Klaren zu sein, wird der Kunde sein ersehntes Weihnachtspäckchen entgegennehmen.

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