Hamburger Original: Der Hafen-Sprinter.

Der Mercedes-Benz Sprinter im Einsatz am Hamburger Hafen

Ohne die „Boatmen“ liefe im Hamburger Hafen gar nichts. Mit Hilfe ihrer umgerüsteten Mercedes-Benz Sprinter vertäuen sie gewaltige Schiffe und gewährleisten den sicheren Seeverkehr in der Hansestadt.

Ein Hamburger Original.

Der 7. Mai 1189 gilt als offizielle Geburtsstunde des Hamburger Hafens. Seitdem gehört er zur Hansemetropole wie der Eiffelturm zu Paris. Jährlich laufen dort rund 10.000 Schiffe ein: Schätzungsweise 130,9 Millionen Tonnen werden hier umgeschlagen. Auch zahlreiche Kreuzfahrtschiffe und Tanker steuern den Hafen jedes Jahr an. Nach Rotterdam ist er der zweitgrößte Europas: ein Hafen von Weltrang mit unzähligen Traditionsberufen – so auch der des Festmachers. Die Festmacher sorgen dafür, dass alle Schiffe sicher an den Hafenanlagen vertäut werden. „Wir sind alle fest mit dem Hafen verbunden“, sagt Joachim Küchler, gelernter Kapitän und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger. „Seit über 100 Jahren gibt es uns im Hamburger Hafen. Das Grundprinzip unserer Arbeit hat sich in dieser Zeit nicht verändert“, sagt er. Von den Schiffen werden Leinen übernommen, die dann auf Pollern, Klampen oder anderen Vorrichtungen befestigt werden. Heutzutage wichtigstes Arbeitsgerät an Land ist dabei der Sprinter.

Der Mercedes-Benz Sprinter im Einsatz am Hamburger Hafen

Der Mercedes-Benz Sprinter unterstützt die Hamburg Boatmens’ Syndicate.

Von purer Muskelkraft zum Hightech Mooring-Sprinter.

Wo früher pure Muskelkraft zum Löschen der Ladung gefragt war, bewegen heute hochmoderne Kräne – wie von Geisterhand- zehntausende Frachtcontainer pro Tag. Wo die Boatmen – so die klassische Bezeichnung der Festmacher– die Leinen früher noch per Hand einholten, nutzen sie heute ihre Mooring Cars: speziell aufgerüstete Mercedes-Benz Sprinter. Die Stärke des Sprinter-Antriebs ermöglicht den Boatmen selbst die größten Seeschiffe sicher zu vertäuen. Und das rund um die Uhr, an 365 Jahren am Tag.

Gerüstet für alle Fälle.

Ihre Sprinter sind eine Sonderanfertigung der Firma HMB Lintec aus Buxtehude, die eigentlich auf komplexe Krantechnik spezialisiert ist. Über die gemeinsame Arbeit im Hafen kam die Kooperation mit den Hamburger Schiffsbefestigern zustande. Zusammen bauten sie das ideale Fahrzeug. So wurde am Nebenantrieb der Sprinter eine Seilwinde angebracht. Sie zieht die massiven Schiffsleinen über die Kaikante. Eine hydraulisch betriebene Abstützvorrichtung verhindert zudem eine Überlastung der hinteren Federn und das Wegrutschen der Sprinter. So kommt der Boatmen-Sprinter auch Riesen-Frachtern wie der “Hanjin Asia” bei – einem Containerschiff mit stolzen 366 Metern Länge und einer Ladefähigkeit von rund 140.000 Tonnen.

24/7 – ein echter Partner.

Mit reiner Muskelkraft wäre hier wenig auszurichten, stattdessen sind starke Motoren und widerstandsfähige Technik gefragt. „Die Sprinter von Mercedes-Benz sind robust, zuverlässig und verfügen dazu über ausreichend Platz und Komfort im Innenraum für die Unterbringung der persönlichen Schutzausrüstung der Mitarbeiter“ sagt Joachim Küchler. „Und wenn es schnell gehen muss, ist die exzellente Ersatzteilversorgung von Mercedes-Benz für den toughen 24/7-Betrieb im Hamburger Hafen unabdingbar“.

Der Mercedes-Benz Sprinter im Einsatz am Hamburger Hafen

Zahlreiche Kreuzfahrtschiffe und Tanker legen jedes Jahr am Hamburger Hafen an.

Mitarbeiter am Hamburger Hafen im Einsaz

Die Arbeit im Hafen erfordert leistungsstarke Motoren und langlebige Technik.

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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