Von Paris bis in die Normandie und zurück – mit dem Citan zur maßgefertigten Brille.

Der Optiker Jeremy Acoca macht sich mit seinem Citan von Chantilly auf zum Atlantik, um in der Werkstatt des Brillenmachers Jérôme Aupin eine handgefertigte Brille abzuholen. Wir durften ihn dabei begleiten.

Ein Augenoptiker auf vier Rädern.

Nördlich der französischen Hauptstadt schlängelt sich Jeremy Acoca mit seinem schwarzen Citan durch die malerischen Gassen Chantillys, bis er aus der Stadt hinaus und rein in die unberührte Natur der Normandie gelangt. Sein Weg führt ihn an die „Côte Fleurie“ (Blumenküste) in das Seebad Deauville. Den langen Weg hat er auf sich genommen, um dem Brillenmacher Jérôme Aupin einen Besuch in dessen Werkstatt abzustatten und ein maßgefertigtes Brillengestell für einen Kunden abzuholen.

Ein Mercedes-Benz Citan fährt an einem Hafen entlang

Dafür ist ihm kein Weg zu weit: In seinem Mercedes-Benz Citan fährt der Optiker Jeremy Acoca nach Deauville, um eine handgefertigte Brille abzuholen.

L’Opticien de Chantilly – Optiker aus Leidenschaft.

Jeremy Acoca arbeitet seit 25 Jahren als Optiker. Sein Geschäft „L’Opticien de Chantilly“ ist ein Concept Store mit einem Hauptaugenmerk auf einer exquisiten Auswahl und auf maßgeschneiderten Brillen. Bei seinem Beruf sei vor allem eins wichtig: Mit Leidenschaft für Kunden zu arbeiten. Als Optiker sei er dafür verantwortlich, die Art von Gläsern auszuwählen, die am besten zum Gestell passen, um diese dann in Form zu bringen und in die Brille einzusetzen, erläutert Jeremy. Der Servicegedanke liegt ihm dabei besonders am Herzen: „Schnell, abrufbereit und effektiv“, so beschreibt er seinen „Service à domicile“. Wenn seine Kunden nicht zu ihm in den Laden kommen können, fährt er mit seinem Citan zu ihnen nach Hause. „Ich liebe den Kontakt mit Menschen und ihre Zufriedenheit, wenn sie das finden, was sie gesucht haben“, resümiert Jeremy beschwingt.

Wir haben den Heimservice für Menschen gegründet, die nicht zu uns in den Laden kommen können.
Jeremy Acoca steht in der Tür seines Optikergeschäfts L’Opticien de Chantilly

L’Opticien de Chantilly: Kundenfreundlicher Service steht für Jeremy Acoca an erster Stelle.

Der Optiker auf Hausbesuch – So funktioniert der mobile Brillenservice:

  1. Der Kunde kann im Internet eine Vorauswahl an Brillengestellen treffen.
  2. Telefonisch wird ein Termin vereinbart.
  3. Jeremy fährt mit der Vorauswahl an Brillengestellen zum Kunden.
  4. Der Kunde sucht sich eine Brille aus.
  5. Jeremy schleift in seiner Werkstatt die Gläser in die passende Form und setzt sie ein.
  6. Zu guter Letzt bringt Jeremy die fertige Brille zum Kunden nach Hause und passt sie an.

Brillen nach Maß von Jaupin Eyewear.

Der Kunsthandwerker und Brillendesigner Jérôme Aupin aus Deauville in der Normandie fertigt seine Gestelle nach alter Tradition komplett per Hand. Er habe schon früh gewusst, dass er sein eigenes Unternehmen gründen wolle. Seine Expertise entwickelte er über zehn Jahre hinweg bei den exklusivsten Pariser Optikern. „Ich habe als Augenoptiker angefangen, aber mir wurde schnell langweilig“, erinnert er sich zurück. Schöne Brillen ließen sein Herz schon seit jeher höherschlagen, aber niemand konnte ihm erklären, wie diese hergestellt wurden. Eines Tages hatte er die Gelegenheit, einen „Meilleur Ouvrier de France“, einen preisgekrönten Brillendesigner, kennenzulernen. Von ihm lernte er, worauf es beim Anfertigen einer Brille ankommt. Schon kurz nach seiner Lehrlingsausbildung entwickelte er seinen ganz persönlichen Stil. Im Jahr 2014 war er schließlich bereit und gründete sein eigenes Unternehmen, um sich fortan voll und ganz der Kreation von individuellen Brillen zu widmen.

  • Die Einzelteile einer Brille liegen auf einem Werktisch
  • Jérôme feilt am Brillengestell
  • Jérôme poliert in seiner Werkstatt am Rahmen der Brille
  • Das fertige Brillengestell liegt auf dem Werktisch

Handwerk an der Schwelle des Unmöglichen.

Aus Materialien wie Büffelhorn, Acetat, Metall oder massivem Gold kreiert Jérôme Aupin tragbare Kunstwerke – frei nach dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht!“. „Gib mir eine neue Herausforderung und ich werde sie annehmen“, sagt er schmunzelnd. Man müsse lernen, die unterschiedlichen Materialien zu verstehen, denn sie reagieren allesamt unterschiedlich, erklärt er. Bei der Fertigung hat er sich den Regeln des traditionellen Handwerks verschrieben und verarbeitet alles ganz ohne Maschinen. Die Brille sei ein Accessoire, das viel Liebe zum Detail erfordert. Wenn er etwa an einer Stelle zu viel meißelt, müsse er noch einmal von vorn beginnen. „Ich versuche, meine Fähigkeiten jedes Mal zu verbessern, indem ich neue Techniken ausprobiere, an neuen Materialien arbeite oder ein noch nie dagewesenes Design schaffe. Es ist ein Job, bei dem ich jeden Tag dazulerne“, schwärmt der Handwerksmeister.

Von der Zeichnung zur fertigen Brille.

Der erste Schritt des Brillendesigns sei die Erstellung einer technischen Zeichnung, sagt Jérôme. Dabei könne er sich bereits genau vorstellen, wie das Endprodukt aussehen wird. „Die schwierigste Aufgabe ist es, das, was in deinem Kopf ist, aufs Papier zu bringen“, erläutert er. Anschließend wird ein Prototyp angefertigt, der später als Vorlage genutzt wird, um die Brille aus dem gewünschten Material zu schneiden. Er schätze vor allem den technischen und den kreativen Aspekt seiner Arbeit: „Mir gefällt es, mir immer wieder neue Formen ausdenken zu können und zu überlegen, wie ich diese umsetzen kann.“ Bei jedem Modell versuche er, noch schönere, noch bessere Resultate zu erzielen, die sich technisch immer komplexer realisieren lassen. „Ich bin fasziniert von dem ganzen Prozess. Wenn ich meinen Kunden während des Meetings zuhöre, visualisiere ich gleichzeitig die passende Form, die ihnen den perfekten Look gibt.“

Eine Brille liegt in einer Schachtel im Optikergeschäft

Jede Brille von Jaupin Eyewear trägt die raffinierte Handschrift ihres Designers.

Das Design: authentisch, zeitlos und exklusiv.

Mit jedem seiner Brillenmodelle will Jérôme einen unverwechselbaren Stil erschaffen. „Man kann die Brille als ein Kunstwerk betrachten – bei der Maßanfertigung sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt so viele Designs und Details, die jede Form anders wirken lassen.“ In Zukunft will sich Jérôme gänzlich auf neue Formen konzentrieren. Seine Vision: Einzigartige Stücke kreieren, jedes verrückter als das andere. Mit Brillenrahmen, die seine ganz eigene Handschrift tragen. Die gute Zusammenarbeit mit dem Optiker ist dabei nach wie vor unverzichtbar: „Es ist spannend, an demselben Projekt für einen gemeinsamen Kunden zu arbeiten. Wir teilen unsere Erfahrungen.“ Am Ende des Tages wechselt das handgefertigte Brillengestell seinen Besitzer. Mit dem Unikat im Kofferraum des Citan kehrt Jeremy zurück nach Chantilly, wo er einem zufriedenen Kunden den perfekten Durchblick bescheren wird.

Der Optiker und der Brillenmeister betrachten die fertiggestellte Brille

Präzision bis ins Detail: Die Liebe zur Handarbeit eint Jérôme und Jeremy.

Der Mercedes-Benz Citan parkt auf einem Schotterplatz

Kompakter Allrounder: Der Citan lässt sich den Bedürfnissen seiner Nutzer flexibel anpassen.

Der Goldrahmen der Brille wird bearbeitet

Ungewöhnliches Material, wie etwa massives Gold, bedarf einer speziellen Verarbeitung.

Der Brillenmacher hält die fast fertige Brille in seinen Händen

Durch die Kombination von Design und fachmännischer Verarbeitung entsteht Jérômes besonderer Stil.

Jeremy betrachtet die Brille mit prüfendem Blick

Ein prüfender Blick: Bei der Arbeit eines Optikers ist höchste Präzision gefragt.

Jérôme und Jeremy stehen vor der Werkstatt

Optiker und Brillendesigner arbeiten Hand in Hand.

Photos: Nadine Laux

Citan

Der Citan ist der perfekte Stadtlieferwagen für Ihre individuellen Branchenbedürfnisse. Und übrigens: Mehr als 90 % aller Citan-Fahrer sind von ihrem Fahrzeug so überzeugt, dass sie ihn wieder kaufen würden. Die Gründe liegen klar auf der Hand: Der Citan ist flexibel, robust und besonders wirtschaftlich.

Mercedes-Benz Citan
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