HELDTH X MYVAN: Zu Besuch bei Leevenstein.

Ein Mann und eine Frau stehen in der Eingangstür von Leevenstein

Als ehrliches Handwerk lässt sich Leevenstein am treffendsten beschreiben. In einer Berliner Seitenstraße befindet sich die Werkstatt, in der Mona Gottschling und David Biene seit 2011 ihre besonderen Lederwaren herstellen.

Sorgfältige Handarbeit mit traditionellen Methoden

Mona Gottschling hat eine Leidenschaft für Leder. Die Faszination für diesen einzigartigen Werkstoff erwachte während ihrer Ausbildung zur Maßschuhmacherin. In der Folge erweiterte sie ihr Wissen um die gegerbten Häute, indem sie damit anfing, sich selbst das Punzieren von Leder beizubringen. Mit diesem alten Handwerk kann man Motive und Muster in die Oberfläche des Leders treiben und so entstehen – in sorgfältiger Handarbeit – ganz besondere Einzelstücke. 2011 machte Mona Gottschling schließlich Nägel mit Köpfen: In Berlin-Wedding gründete sie gemeinsam mit David Biene ihr kleines Unternehmen Leevenstein. Bei Leevenstein gibt es eine ganze Reihe von Motiven, die verschiedene Produkte zieren, aber selbstverständlich sind auch Sonderanfertigungen möglich. Schließlich werden hier jeder Schnitt und jeder Schlag von Hand ausgeführt.

Ein Ledergeldbeutel liegt neben weiteren Lederwaren auf einem Regal

Mithilfe eines alten Handwerks, dem Punzieren, können Motive und Muster ins Leder eingearbeitet werden.

Charme in jedem Detail

Handarbeit wird bei Leevenstein generell großgeschrieben – das fängt schon beim Nähen an. In einer Ecke steht zwar eine Nähmaschine, die wurde aber seit Jahren nicht mehr benutzt. Egal, ob Gürtel, Portemonnaies, Telefonhüllen oder Schlüsselanhänger – alles wird von Hand genäht. Das dauert zwar länger, macht die Produkte aber auch sehr viel haltbarer. Es sind solche Details, die den Charme von Leevenstein ausmachen. In jedem einzelnen Stück steckt Herzblut – und das spürt man.

Ein Mann arbeitet mit Leder

Voller Einsatz in der Werkstatt von Leevenstein: Jedes Stück ist ein Unikat.

Lederwerkzeug hängt an einem Brett

Statt Maschinen findet man hier noch Werkzeug für den manuellen Einsatz.

Auf der Schaufensterscheibe steht „Leevenstein Leatherworks“

Leevenstein – das Herzensprojekt von Mona Gottschling und David Biene.

Ein Portemonnaie und eine Handyhülle liegen auf einem Regalbrett

Gebrauchsspuren sind im Laufe der Zeit unvermeidlich – und verleihen den Lederwaren eine zusätzliche persönliche Note.

Jede Gebrauchsspur eine Erinnerung

Die maßgefertigten Gürtel, die robusten Geldbörsen und die rustikalen Telefonhüllen bekommen mit jeder Berührung und mit jedem weiteren Tag des Gebrauchs Spuren des Trägers. Die viel gerühmte Patina macht die Einzelstücke noch spezieller für die Besitzer. Schaut man nach ein paar Jahren auf das einst glatt und neu schimmernde Leder, spürt man die Sorgfalt, die bei der Herstellung eingeflossen ist.

Große Pläne für die Zukunft

Doch mit den kleinen Lederwaren ist man bei Leevenstein noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten. Eine Taschenkollektion steht in den Startlöchern – und diese wird ganz sicher nicht die letzte Idee von Mona und David sein, um ihren Anspruch an ihr Handwerk an die Welt weiterzugeben. „Made in Wedding“ ist ein echtes Qualitätsmerkmal, schließlich ist das ein traditioneller Berliner Arbeiterbezirk.

Eine Frau zeichnet ein Muster auf eine Vorlage

Handarbeit wird bei Leevenstein großgeschrieben: Vom Entwurf bis zur Umsetzung werden keine Maschinen benutzt.

Photos: Heldth (Marie Staggat)

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