Thermondo – kleines Unternehmen mit großer Vision revolutioniert private Wärmeversorgung.

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2:13

Thermondo entwickelt effiziente Heiztechnologien, mit denen die Energiewende vorangetrieben wird. Das Berliner Start-up setzt auf Algorithmen und den Mercedes-Benz Sprinter.

Algorithmen für den Heizungsbau.

Auf den ersten Blick scheint der Heizungsmarkt zu jenen Segmenten zu gehören, die von der Digitalisierung kaum profitieren können. Philipp Pausder, Florian Tetzlaff und Kristofer Fichtner sahen dies anders und gründeten im Jahr 2012 das Start-up Thermondo, das sich mittlerweile zum größten Heizungsbauer Deutschlands entwickelt hat. „Wir haben gezeigt, dass Software auch im Handwerk funktioniert“, sagt Pausder, mit Tetzlaff einer der beiden Geschäftsführer von Thermondo. Längst gilt das Berliner Unternehmen nicht nur als Vorreiter der Energiewende – im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser stellt Thermondo sogar den Marktführer unter den Heizungsinstallateuren dar. Was macht Thermondo anders als die Konkurrenz? Und was hat die Digitalisierung damit zu tun?

Zwei Männer und eine Frau diskutieren an einem Tisch

Das Start-Up Thermondo mit Sitz in Berlin benutzt Algorithmen für ihre Geschäfte.

„Manfred“ macht den Unterschied.

Den Unterschied macht beispielsweise „Manfred“ aus – so hat das Gründer-Trio seinen „virtuellen Handwerksmeister“ getauft. „Manfred“ ist eigentlich eine auf Algorithmen basierte Software. „Er kann all die Prozesse simulieren, die ansonsten im Kopf eines Heizungsbaumeisters vor sich gehen“, erklärt Kristofer Fichtner, der sich als Chief Technology Officer um die technische Strategie und Ausrichtung des Unternehmens kümmert. Wo also die Planung einer neuen Heizungsinstallation bisher meistens manuell und vor Ort abgelaufen ist und mit viel Aufwand für beide Seiten verbunden war, passiert der Großteil der Planung dank „Manfred“ nun weitgehend vorab, mit Telefon und am Computer – und in Echtzeit.

Ein Mann tippt etwas in einen Laptop

Mit Thermondo beginnt die Entwicklung eines umweltfreundlichen Heizsystems am Hauscomputer ihrer Kunden.

Im Handumdrehen zur neuen Heizung.

Das spart Ressourcen und geht so: In ein Online-Formular gibt der Kunde zunächst ein paar Angaben zur Wohnsituation ein – zum Beispiel, womit er künftig heizen will, wie alt und wie groß die spezifische Immobilie ist, wie viele Menschen im Haushalt leben und dergleichen mehr. Im Anschluss ermittelt ein Thermondo-Mitarbeiter im telefonischen Beratungsgespräch weitere Kundenbedürfnisse und teilt diese dem Algorithmus mit, der auf Basis der Eingaben quasi live errechnet, welche Materialien für das Vorhaben nötig sein werden und welche Elemente der Monteur an der Baustelle brauchen wird. Noch während des Telefonats erstellt die Software eine verbindliche Kostenkalkulation. Das steigert die Effizienz und schafft beim Kunden Erwartungssicherheit und Transparenz.

Effizienz hat höchste Priorität.

„Wir sind ein lagerloses Unternehmen“, berichtet Fichtner. „Alle Materialien werden just in time direkt zum Kunden geliefert oder liegen schon in unseren Einsatzfahrzeugen von Mercedes-Benz bereit.“ Die Berliner greifen auf ein bundesweites Netzwerk von Heizungsinstallateuren zurück, die beim Kunden die Bauelemente vor dem Einbau auch gleich in Empfang nehmen. Ein solches Zusammenspiel erfordere eine präzise Planung und eine perfekte Kommunikation, weiß der Thermondo-Mitgründer. Dafür sind eben „Manfred“ sowie die firmeneigene „Heizungshelden“-App zuständig. Über Letztere erhalten die Heizungsbauer die spezifischen Auftragsdaten und scannen vor Ort zum Beispiel auch das verbrauchte Material ein, sodass der Nachschub zusammen mit dem neuen Wärmeerzeuger auch gleich zum nächsten Bauvorhaben geliefert werden kann.

Alle Materialien werden just in time direkt zum Kunden geliefert oder liegen schon in unseren Einsatzfahrzeugen von Mercedes-Benz bereit.
Ein Mann steht mit einer Frau vor einem Sprinter

Das Material wird direkt zu den Kunden geliefert, dort wird es vom Thermondo Techniker in Empfang genommen.

Sprinter als idealer Transporter.

Für ein solch exakt getimtes Vorgehen braucht es natürlich auch das passende Fahrzeug – und das fand das Berliner Start-up im Sprinter 313 CDI von Mercedes-Benz. „Da wir keine Lager haben, müssen wir viele Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien in unseren Einsatzfahrzeugen immer mit dabei haben“, betont Philipp Pausder. Ihnen sei wichtig gewesen, dass der Transporter mit einem effizienten Ordnungssystem ausgerüstet werden kann, „sodass unsere Monteure an der Baustelle alles direkt und schnell vorfinden“, erklärt Kristofer Fichtner. Dafür brauche es ein „großvolumiges Fahrzeug mit der nötigen Tiefe“ – eben den Sprinter. Neben dem üppigen Stauraum seien Fahrsicherheit und -komfort sowie Zuverlässigkeit, Effizienz und Sparsamkeit ausschlaggebende Gründe für den Transporter gewesen.

Ein Mercedes-Benz Sprinter fährt auf einer Straße

Thermondo verwendet mehr als 60 Sprinter 313 CDI von Mercedes-Benz deutschlandweit.

Eine Flotte mit dem Stern.

In gewisser Weise sei der Sprinter auch als Wertschätzung an die Kollegen im Außendienst gedacht. „Wir wissen, was unsere Handwerker leisten und haben sehr viel Respekt vor ihren Fähigkeiten. Sie sind unser Gesicht, wir heben sie auf ein Podest“, sagt Pausder. „Deshalb wollen wir, dass unsere Handwerker fantastische Autos fahren, die ihnen den Arbeitsalltag erleichtern und die ihnen gleichzeitig Spaß machen.“ Über 60 Sprinter zählen mittlerweile zur Thermondo-Flotte. Dazu kommen ein Citan und gut 20 Vito von Mercedes-Benz. Das Unternehmen ist seit seinem operativen Launch im November 2013 rasend schnell gewachsen: Zwölf Mitarbeiter hatte Thermondo direkt nach seiner Gründung, bereits 300 waren es im Oktober 2016.

Ein Mann steht in einem Sprinter

Die Techniker schätzen den Sprinter, weil er zuverlässig und geräumig ist.

Das Ökosystem nachhaltig verändern.

Die Zukunft sehen auch die Thermondo-Gründer in den erneuerbaren Energien und in effizienteren Wärmetechnologien – wie Brennwert, Solarthermie und Brennstoffzelle. Philipp Pausder berichtet, dass letztlich das Atomunglück in Fukushima von 2011 und die nachfolgend in Deutschland eingeleitete Energiewende ausschlaggebend für ihre Unternehmensvision gewesen seien. Sie lautet bei Thermondo „<2°“ (weniger als 2 Grad Erderwärmung). „Wir wollen unseren Anteil an der Energiewende leisten und wir wollen ein Vorreiter sein“, betont Kristofer Fichtner. Ein Heizungswechsel sei für den Kunden mitunter sehr umständlich und aufwendig, zudem gestalte sich der Markt unübersichtlich und fragmentiert. Daher zögerten viele Menschen einen Umstieg auf effizientere, CO2-ärmere und sparsamere Heizungstechnologien hinaus, glaubt Pausder. Thermondo aber steht für die umweltschonende, effiziente und transparente Rundumlösung. „Wir sind ein kleines Start-up mit einer großen Vision und wir glauben, dass wir mit unserer Idee Einfluss auf das Ökosystem nehmen können.“

Ein Mann bringt einen Heizung an

Hier installiert ein Thermondo Techniker gerade ein Heizsystem.

Ein Man steht vor einem Computer

Ein Thermondo Mitarbeiter führt ein Beratungsgespräch durch.

Fotos: Thermondo

Mehr Links zum Entdecken: Thermondo GmbH Berlin | Germany www.thermondo.de

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