Original Craftsmen: mit neuen Rezepturen zurück zu den Wurzeln deutscher Braukunst.

Ungewöhnliche und geschmacksintensive Biersorten, hergestellt mit traditionellen Verfahren – das ist die Vision der Münchner Craft-Beer-Brauerei Crew Republic.

Selfmade-Bier aus der Hinterhof-WG.

Irgendwie hatten sich Timm und Mario geärgert – über deutsches Bier. So würden es die beiden Münchner wohl selber nicht ausdrücken. Dennoch, was den damaligen Arbeitskollegen und heutigen Freunden und Geschäftspartnern buchstäblich nicht schmeckte: dass die deutschen Biere sich alle so ähneln. Also kündigten sie im Frühjahr 2011 ihre Jobs, tauschten Anzug und Krawatte gegen Latzhose und Gummistiefel, installierten in einer Hinterhof-WG im Münchner Glockenbachviertel ihre erste eigene Heimbrauanlage und brauten sich ihr Bier einfach selbst.

Gebäude der Brauerei Crew Republic von außen

Angefangen haben Timm und Mario im Jahr 2011 in ihrer WG, seit 2015 besitzen die Gründer von Crew Republic in Unterschleißheim bei München nun diese Brauerei.

Motto: Bloß kein 08/15-Bier.

Aus der WG-Brauerei ist mittlerweile eine gut laufende, professionelle Craft-Beer-Brauerei geworden, die 2015 fertiggestellt wurde. Ihre ausgefallenen und geschmacksintensiven Biere unter dem Label „Crew Republic“ verkaufen die Brauer an ausgewählte Bars, Restaurants und natürlich online. Timm umschreibt die Grundidee so: „Ich glaube, die Leute sind es langsam müde, im Grunde genommen immer das gleiche Bier zu trinken.“ Was er sagen will: Zwar gibt es hierzulande unzählige Brauereien, doch im Geschmack unterscheiden sich die Produkte nur marginal. „Wir wollen, dass die Leute ihren Blick auf Bier verändern“, sagt Timm. Dass das edle Gebräu auch ganz anders schmecken und dennoch dem deutschen Reinheitsgebot entsprechen könne, sei vielen gar nicht bewusst. „Wir wollen die langweilige deutsche Bierwelt revolutionieren.“

Mann mit Bart und Cap hält einen vollen Bierbecher in der Hand

Timm testet: Qualität, Tradition und ein eigener Geschmack - das sind die Säulen jedes Bieres von Crew Republic.

Was unsere Biersorten von gewöhnlichen unterscheidet, ist, dass wir uns auf das jeweils einzigartige Aroma jeder Zutat fokussieren und uns dieses zunutze machen.

Ausgefallene Namen und Bier für Genießer

Die Biere von Crew Republic tragen Namen wie „Drunken Sailor“, „Roundhouse Kick“ oder „In Your Face“ – dahinter steckt ein Kalkül: „Wir wollen unsere Kunden neugierig machen, sie sollen sich an das Bier erinnern“, erklärt Gründer Timm. Und wer kauft’s? Eine klassische Zielgruppe gebe es nicht, antwortet er. Das heißt: Der Bier-Connaisseur könnte eine solche sein, der Abenteurer aber genauso. „Auch Craft Beer ist eine Sache des Mind-Sets: Wie offen bin ich dafür, Neues zu probieren? Wie viel Wert lege ich bei Essen und Trinken auf Geschmack?“, denkt er laut nach. „Wer gerne Neues ausprobiert und viel Wert auf Qualität und Geschmack legt, der ist bei uns richtig.“

Tradition bewahren und Handwerk fördern.

Auch liegt Timm und Mario viel daran, die Tradition deutscher Braukunst zu bewahren, ja, diese zu ehren. Timm: „Wir sitzen in München, der selbst ernannten Hauptstadt des Bieres. Hier sind die Leute besonders kritisch, aber hier können wir sie auch mit unserer Qualität und unserem Geschmack überzeugen.“ Das Brauen haben sich die beiden zwar einst selber beigebracht, mittlerweile scharen sie aber ein professionelles Team um sich, das sich komplett dem Handwerk verpflichtet sieht. „Unsere Biere sind in keiner Weise künstlich.“

Und die Tradition, wo genau kommt die in Spiel? Man müsse sich das mal vorstellen, antwortet Timm: „Vor 100 Jahren hat in Deutschland nicht jedes Bier wie ein Pils oder ein Helles geschmeckt. Da hatte wirklich jedes sein eigenes Rezept und seinen individuellen Geschmack.“ Letztlich sei Craft Beer damit eine Rückkehr zu diesen Wurzeln: „Wir brauen eine neue Art von Bier – aber gemäß der Tradition.“

Blick in den Innenraum einer Brauerei

Ein professionelles Team leidenschaftlicher Biermacher bildet die Crew Republic.

Bier für jeden, vor allem für Genießer.

Klar ist aber auch: Wer kein Mainstream-Bier macht, muss sich breit aufstellen. Das wissen auch Timm und Mario, die deshalb acht Sorten ganzjährig im Programm haben und das Sortiment saisonal aufstocken. „Unsere Biere sind sehr geschmacksintensiv“, sagt Timm. „Wir bieten daher zahlreiche Sorten an, damit für jeden Bier-Genießer das Richtige dabei ist.“

Vier Bierflaschen mit farbenfrohen Etiketten

Ungewöhnliche Namen, ungewöhnliche Etiketten und ein ungewöhnlicher Geschmack - all das zeichnet ein Bier aus dem Hause Crew Republic aus.

Zwei Männer stehen an einer Bar

Nick (rechts) hat die beiden Gründer Timm (links) und Mario von Crew Republic besucht. Zur Begrüßung gab's erst mal ein kühles Bier in der hauseigenen Bar.

Van von Mercedes-Benz

Ein bisschen ab vom Schuss liegt die Brauerei von Crew Republic in Unterschleißheim bei München. Mit dem Mercedes-Benz Vito fährt unser Host, Nick Karry, dorthin.

Zwei Männer in einer Brauerei

Es folgt: eine Führung durch die Brauerei.

Laufband mit Flaschen

Die Bierflaschen kommen wie am Schnürchen über das Laufband.

Photos: Fotos: Damaris Riedinger

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