Die Kunst der Imkerei: Falk und seine Bienen.

A man standing with a dog in front of a Vito, with trees in the background

Falk Meyer ist seit seinem zwölften Lebensjahr leidenschaftlicher Imker. Mit seinem Mercedes-Benz Vito transportiert er einen neuen Schwung Zargen zu seinen Bienenvölkern, um ihre Behausungen aufzustocken.

Ein Herz für die Honigbiene.

Ein weißer Vito biegt auf ein bewaldetes Grundstück ab. Zwischen den Bäumen stehen mehr als ein Dutzend Bienenbeuten, so der Name für die Behausungen, in kleinen Gruppen nebeneinander. Falk Meyer steigt aus und holt Blecheimer, Stockmeißel, Besen und eine Schutzjacke samt Schleier aus dem Vito. Während die Bienen rhythmisch vor sich hin summen, streift Falk seine Schutzkleidung über und bringt seinen Smoker zum Qualmen, um sie mit dem Rauch zu besänftigen. An den Beuten herrscht bereits reger Flugbetrieb: Bienen schwirren umher und starten vom Flugloch zu den Blüten. Die fleißigen Tiere landen unentwegt vollbeladen mit gelben Pollen auf den Anflugbrettern und suchen sich ihren Weg ins Innere der Beute. Behutsam zieht Falk eine Wabe, über und über bedeckt mit Bienen, aus dem Bienenstock und betrachtet sie aufmerksam. Der passionierte Imker weiß, warum sein Herz seit eh und je für die Honigbiene schlägt.

„Es ist jedes Mal aufs Neue ein sehr erhebendes Gefühl, wenn man den eigenen Honig erntet. Wenn der Schleuderraum duftet und man den Honig das erste Mal probiert – das ist phänomenal.“
Ein Mann im Imkeranzug hält eine Wabe mit Bienen neben sein Gesicht

Berührungsängste Fehlanzeige: Das Summen der Bienen
hat auf Falk einen beruhigenden Effekt.

Werktags Bankkaufmann, am Wochenende Imker.

Falk Meyer betreibt seine Imkerei, seit er zwölf Jahre alt ist. Zur Bienenzucht ist er vor 20 Jahren durch Zufall gekommen: In einem verwilderten Garten fand er einen Haufen alter, seltsamer Kisten, die seine Neugier weckten. Bei einer Infoveranstaltung in seinem Dorf traf er auf den erfahrenen Imker mit dem passenden Namen Willi Arbeiter, der ihn die Grundkenntnisse der Bienenzucht lehrte und ihm tatkräftig zur Seite stand. „Am Anfang macht man Fehler, die die Bienen teilweise wieder ausgleichen. Aber die Fehler führen immer auch dazu, dass man sich noch mehr Wissen aneignet und es in der nächsten Situation richtig macht.“ Was wie eine Vollzeitbeschäftigung wirkt, ist für den engagierten Imker de facto eine Freizeitbeschäftigung. Die Imkerei ist für den hauptberuflichen Bankkaufmann der perfekte Ausgleich zum Bürojob. „Allerdings ist es ein Hobby, das sehr viel Fachwissen und Zeit beansprucht. Ein Bienenvolk in den Garten zu stellen und die Bienen sich selbst zu überlassen, funktioniert nicht.“

Ein Imker zieht eine Wabe aus einer offenen Bienenbeute heraus

Sein außergewöhnliches Hobby hat der passionierte Imker einem Zufall zu verdanken.

Imkerei Meyer: Selbst gemachter Honig von glücklichen Bienen.

Bienen gehören neben Rindern und Schweinen zu den wichtigsten Nutztieren auf unserem Planeten. Falks Bienenvölker bestäuben während eines Jahres mehrere Millionen Blüten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung von Bäumen und anderen Pflanzen. Die Philosophie der Imkerei Meyer: „Mir ist wichtig, dass die Bienenvölker wesensgemäß gehalten werden.“ Darunter versteht der Imker, dass sein Handeln im Einklang mit der Entwicklung des Bienenvolkes steht und er seine Bienen so wenig wie möglich stört. Wichtig ist ihm auch ein schonender Umgang mit seinem Honig. „Genauso wie es in Deutschland das Reinheitsgebot für das Bier gibt, gibt es das mit der sogenannten Honigverordnung auch für den Honig. Diese besagt, dass Imker dem Honig weder Stoffe zufügen noch ihm welche entnehmen dürfen.“ So wie die Biene den Honig in die Wabe einlagert, landet er also später im Honigglas. „Noch natürlicher kann man Lebensmittel nicht produzieren.“ Und das schmeckt man, findet Falk: „Man kann je nach Standort den regional bedingten Unterschied herausschmecken.“

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3:07

Falks ultimative Tipps, um den Bienen zu helfen.

  1. Auf einen kurz geschnittenen „englischen Rasen“ verzichten: Bienen ernähren sich von Nektar und Pollen. Im kurz geschnittenen Rasen finden sie weder Nahrung noch Nistplätze.
  2. Wildblumen säen: Mit (heimischen) Wildblumen kann man im Garten oder im Blumenkasten auf dem Balkon eine Bienenweide anlegen, die den Insekten als Nahrungsquelle dient.
  3. Ein Bienenhotel für den Garten oder den Balkon kaufen oder selbst bauen: Das kommt auch den Wildbienen zugute, die neben den Honigbienen ebenfalls gefährdet sind.
  4. Honig aus der Region kaufen: Dadurch werden heimische Imker und eine artenreiche Natur unterstützt.
  5. Selbst (Hobby-)Imker werden: Ein Kurs beim Imkerverein für Neulinge und ein erfahrener Imkerpate sind gerade zu Beginn das A und O, um theoretische Grundlagen zu erlernen und in der Praxis einen fachkundigen Experten an der Seite zu haben.

  • Ein Imker läuft von seinem Mercedes-Benz Vito zu einer Ablage mit Materialien für die Bienenzucht
  • Eine Hand hält einen Smoker, die andere öffnet diesen und es strömt Rauch heraus
  • Zwei Hände ziehen eine Wabe aus einer geöffneten Bienenbeute heraus
  • Ein Mann im Imkeranzug hält eine Wabe mit Bienen hoch

Von der „Königsdisziplin“ des Imkerhandwerks.

Mittlerweile kümmert sich Falk um 50 Bienenvölker an fünf Standorten. Er hat einen Onlineshop und liefert selbst geernteten Honig an zahlreiche Händler in seiner Umgebung. „Am Anfang habe ich den Honig nur in der Verwandtschaft oder an Freunde verschenkt, das war noch alles überschaubar. Aber ab 20 Völkern kann man den Honig nicht mehr alleine verzehren. So hat sich mein Kundenkreis über die Jahre aufgebaut.“ Darüber hinaus widmet Falk seine Aufmerksamkeit der Zucht der Buckfastbiene, einer Rasse, die aus dem englischen Kloster Buckfast stammt. „Die Königinnenzucht ist wohl die höchste Disziplin in der Imkerei. Sie vereint all die Kompetenzen, die ein Imker beherrschen muss, um gute und leistungsstarke Bienenvölker zu erhalten und damit letztendlich auch Erfolg zu haben.“ Nebenbei ist der Imker an einem Programm beteiligt, das daran arbeitet, den fatalen Milbenbefall der Bienen in den Griff zu bekommen – denn dieser stellt einen wesentlichen Grund für das Bienensterben dar. Nach getaner Arbeit steigt Falk in den Vito und fährt mit einem guten Gefühl im Gepäck nach Hause – seine Bienenvölker tragen schon fleißig Honig ein, den er im Sommer ernten kann.

Ein Mercedes-Benz Vito fährt eine Waldstraße entlang

Mit dem Vito ist Falk regelmäßig zwischen seinen fünf Standorten unterwegs.

Mit dem Vito zum selbst gemachten Honig.

Das Bienenjahr ist abwechslungsreich und richtet sich nach dem Jahresrhythmus der Bienen. Sein Mercedes-Benz Vito ist Falk bei den anfallenden Arbeiten behilflich.

  • Die Bienen werden am Jahresanfang noch weitestgehend in Ruhe gelassen. Ab Februar wird lediglich kontrolliert, ob die Bienen noch genügend Futter haben. „Wenn ich raus zu meinen Bienenvölkern durchs Feld oder durch den Wald fahre, ist der Allrandantrieb des Vito unentbehrlich.“
  • „Im April startet die Bienensaison und mit ihr viel Arbeit.“ Damit die Bienen genügend Platz haben, um Honig abzulagern, werden Honigräume aufgesetzt.
  • Ab April startet außerdem der richtige Zeitpunkt für Wanderungen in den Raps oder in die Obstblüte. „Die Bienen brauchen es beim Transport kühl. Die Fenster im Laderaum des Vito ermöglichen eine gute Luftzirkulation.“
  • Ab Mai sorgt die Schwarmkontrolle dafür, dass die Bienen nicht unkontrolliert ausschwärmen. Denn das würde bedeuten, dass sich etwa die Hälfte des Volkes eine neue Behausung sucht.
  • Mit der Honigernte folgt ab Juni die Krönung der Arbeit. „Der Vito hat einen langen Radstand, dadurch kann ich mehr zuladen, was sinnvoll ist, wenn die Völker abgeerntet werden.“
  • Wenn die Linden verblüht sind, wird die Honigentnahme beendet. Nun werden die Bienen gegen die Varroamilbe behandelt. Nach der Behandlung erfolgt die Auffütterung der Bienen zur Vorbereitung auf den Winter. Damit ist die meiste Arbeit erledigt.
  • Falks Fazit: „Der Laderaum des Vito bietet viel Stauraum. Die unkomplizierte Technik und der Allradantrieb machen ihn außerdem zu einem für mich sehr alltagstauglichen Fahrzeug.“

Ein Mann befestigt Bienenbeuten mit einem Spanngurt im Inneren eines Vans

Der Vito ist für Falk ideal, um sein Equipment aus Bienenbeuten, Zargen, Honigeimern und Co. sicher zu transportieren.

Ein Mann und sein Hund stehen vor einem Mercedes-Benz Vito mit offener Seitentür

Treuer Begleiter: Falks Hund Qooper ist immer mit dabei.

Nahaufnahme von Bienen in einer offenen Beute

Die Buckfastbiene gilt als äußerst sanftmütig und pflegeleicht.

Zwei Hände halten eine Honigwabe über eine offene Bienenbeute

Abhängig vom Standort und von den dort vorhandenen Blüten, schmeckt der Honig jedes Jahr anders.

Ein Mann mit Imkerschleier hält eine golden leuchtende Honigwabe gegen das Licht

Falks Bienen haben schon fleißig Honig eingetragen, der bald geerntet werden kann.

Bienen schwirren auf das Flugloch einer Bienenbeute zu

Im Stock wimmelt es: Ein Honigbienenvolk kann im Sommer bis zu 80.000 Tiere umfassen.

Fotos: Maren Wiesner

Mehr Links zum Entdecken: imkerei-meyer.com, Falk and his bees – @Facebook, @Instagram

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