Mercedes-Benz Sprinter im Kampf gegen AIDS.

Fuhrpark mit Sprinter von Trucking Wellness

1999 war in Südafrika jeder fünfte Fernfahrer mit HIV infiziert. Mercedes-Benz unterstützt mit mobilen Kliniken seither ein Hilfsprogramm beim Kampf gegen das Virus.

Trucking Wellness – dort helfen, wo die Probleme entstehen.

4.30 Uhr. Es ist noch stockdunkel. Auf dem Rastplatz entlang der Fernstraße N1, die Cape Town mit der Grenze zu Simbabwe verbindet, herrscht wie immer Überfüllung. Zwischen Reihen langer Lkws steht ein weißer Mercedes-Benz Sprinter mit der Beschriftung „Trucking Wellness“. In der mobilen Klinik ist jetzt Hauptbetriebszeit. Ausgerüstet mit medizinischen Mess- und Testgeräten, holt Trucking Wellness die Patienten dort ab, wo sie sich aufhält: entlang der Fernstraßen. Eine Krankenschwester nimmt einem Mann Blut ab.Ein AIDS-Test, zu dem es ohne Trucking Wellness wohl nicht gekommen wäre. Denn nur durchschnittlich vier Stunden Schlaf gönnen sich die Fernfahrer. Oft sind sie monatelang unterwegs, bevor sie wieder einmal zu Hause schlafen. Zeit für Arztbesuche bleibt da nicht. Draußen bremst ein Truck ab, als sich eine Frau dem Lkw nähert. Tür auf. Tür zu. Hier treffen sich die Probleme. Und verbreiten sich über die Straßen.

Der Sprinter im Einsatz für Trucking Wellness auf einem Rastplatz

Trucking Wellness vor Ort. Von den Rastplätzen entlang der Fernstraßen aus verbreitet sich HIV über das ganze Land und die Grenzen hinaus.

Blick in eine bessere Zukunft.

Die Zielgruppe von Trucking Wellness sind Fernfahrer und Sexarbeiterinnen. Mit 22 stationären Kliniken, deckt das Hilfsprogramm 80 Prozent der wichtigsten Fernstraßen ab. Die restlichen 20 Prozent versorgt Trucking Wellness mit den mobilen Kliniken. „In den insgesamt 16 Vans versehen jeweils eine Krankenschwester und ein medizinischer Berater ihren Dienst“, sagt Tertius Wessels. „Die mobilen Kliniken erlauben es uns, selbst in abgelegenen Gebieten Aufklärung zu betreiben und medizinische Hilfe zu leisten.“ Der gesamte Service ist kostenlos und streng vertraulich. Oberstes Gebot, sei es, so Wessels, HIV rechtzeitig zu erkennen. Dann bestünden oft gute Chancen, dass ein Infizierter ein relativ normales Leben weiterführen könne. Ob das große Ziel, im Jahr 2030 eine HIV-freie Generation heranwachsen zu sehen, erreicht werden kann? Tertius Wessels ist optimistisch. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Neuinfektionen rasant gesunken.

15 Jahre Trucking Wellness

  • 16 MillionenKondome verteilt
  • 686.211Vorsorgegespräche
  • 378.338medizinische Behandlungen
  • 70.000 AIDS-Tests
  • 22 stationäre Kliniken
  • 16mobile Kliniken

Fernfahrer in Südafrika wird über AIDS aufgeklärt

Risikogruppe Fernfahrer. An Bord jeder mobilen Klinik ist ein medizinischer Berater, der zum Thema HIV und AIDS Aufklärung betreibt.

Hoffnung auf Rädern Trucking Wellness.

formuliert Tertius Wessels, Leiter des Programms Trucking Wellness, seine Hoffnung. „Unser langjähriger Projektpartner Mercedes-Benz leistet dazu einen wichtigen Beitrag und unterstützt das Hilfsprogramm mit einer Fahrzeugflotte aus Sprinter und Vito.“ Trucking Wellness wurde 1999 von der Straßengüter- und Logistik-Industrie ins Leben gerufen. Denn HIV und AIDS hatten das Land an einem besonders wunden Punkt getroffen: der Versorgungssicherheit. Laut Schätzungen war damals jeder fünfte Fernkraftfahrer mit HIV infiziert. Auch Kobus van Zyl, Geschäftsführer von Daimler Trucks & Buses Southern Africa, weiß um die persönlichen Leidensgeschichten. Und auch um die Probleme, die sich für die Wirtschaft ergaben: „Auch am südafrikanischen Standort von Daimler waren ständig auf der Suche nach qualifiziertem Personal, um krankgeschriebene oder verstorbene Fahrer zu ersetzen.“

Mit den mobilen Kliniken kann Trucking Wellness auch entlegene Gebiete erreichen und dort Hilfe leisten.

Gemeinsam gegen AIDS. Mercedes-Benz unterstützt das Hilfsprogramm Trucking Wellness mit derzeit neun Sprinter und zwei Vito.

Trucking Wellness hat fast 380.000 medizinische Behandlungen in 15 Jahren durchgeführt.

Das große Ziel von Trucking Wellness: Im Jahr 2030 soll in Südafrika wieder eine HIV-freie Generation aufwachsen.

Schicksalsschlag für die ganze Familie. Fahrer, die unerkannt und unbehandelt mit HIV leben, fallen frühzeitig als Brotverdiener aus.

Photos: Trucking Wellness

More Links to explore: www.truckingwellness.co.za

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