Tolle Hechte – Wrights of Marino, Meeresfrüchte der Extraklasse

The Seafood Wholesaler Wrights of Marino

Die Wrights of Marino haben sich seit fast 100 Jahren dem guten Geschmack verschrieben. „If it swims, we have it!“, lautet das Motto des Familienunternehmens. Eine Spezialität ist der selbstgeräucherte Lachs.

Fisch in die Wiege

Man sieht sie in der irischen Hauptstadt fast überall: die weißen Mercedes-Benz Sprinter mit der aufgedruckten Meerjungfrau. Und den Gourmets der Kapitale dürfte schon beim bloßen Vorbeifahren das Wasser im Mund zusammenlaufen. Denn hier sind Meeresfrüchte der Extraklasse unterwegs. Das Unternehmen Wrights of Marino wird von drei Brüdern geführt. Und die sind manch einem nicht ganz geheuer. Jeffrey, Jonathan und James verantworten nicht nur in vierter Generation die Geschäfte der Wrights of Marino. Nein, sie wohnen auch alle nebeneinander und verbringen ihre Freizeit zusammen. Selbst familiäre Großereignisse wie Hochzeiten und Geburten scheinen untereinander synchronisiert zu sein. Während in anderen Familien um das Erbe gestritten oder es durchgebracht wird, haben die Wright-Brüder auf ihrem Erbe aufgebaut und die Wrights of Marino zu Irlands führendem Zulieferer von Meeresfrüchten gemacht. „Das ist die größte Leistung unseres Vaters John als Manager“, sagt Jonathan Wright beim Gang durch die eigene Fischfabrik in Howth, einer Dublin zugehörigen Halbinsel. „Er hat es geschafft, uns drei in das Unternehmen einzubinden, ohne dass es jemals Streit oder Unzufriedenheit gegeben hätte.“ Und mit einem Lächeln fügt er hinzu, dass es Leute gebe, die so viel Harmonie kaum glauben könnten. Dabei ist das Geheimnis schnell gelüftet: Jeder der Brüder hat seinen eigenen Aufgabenbereich, jede Stimme hat das gleiche Gewicht und jeder hat die Hingabe zum Fisch in die Wiege gelegt bekommen. Auf Vater John trifft letzteres fast buchstäblich zu: Er wuchs mit seinen Geschwistern eine Etage über dem 1934 von seinen Eltern gegründeten Fischladen auf. In den siebziger Jahren übernahm John das Geschäft und führte es zusammen mit seiner Mutter weiter. Bis heute steht er seinen Söhnen mit Rat und Tat zur Seite.

Hauptsache F(r)isch

Vor der Wright’schen Fischfabrik in Howth steht eine Flotte Sprinter in der Morgendämmerung. Während sich die Fahrer wohl noch im Tiefschlaf befinden, wird in der Fabrik bereits gearbeitet. Es ist fünf Uhr früh. Dorsch, Butt, Seehecht Krustentiere wie Hummer und Garnelen – aus ganz Irland wird hier täglich Fisch angeliefert. Aber auch aus Frankreich, Island, Griechenland, Norwegen, den Färöer-Inseln und vielen anderen Ländern treffen Meeresfrüchte in der Fischfabrik ein. Einer der wichtigsten Fische des Familienbetriebs jedoch ist der Lachs. Er stammt aus irischer Zucht und wird in Howth in der eignen Räucherkammer veredelt und länger haltbar gemacht. Dem Räuchern geht viel Vorbereitung voraus. Die Lachse werden zuerst von Hand filetiert, entgrätet und dann reichlich mit Salz bedeckt. Dabei verliert der Fisch bis zu zehn Prozent seines Gewichts und gewinnt enorm an Geschmack. Nach sechs Stunden wird das Salz per Hand abgewaschen. Die Filets werden auf Siebe gelegt und kommen dann in die Räucherkammer. Im Anschluss gibt es für 36 Stunden eine Eispackung, bevor der Lachs in dünne Scheiben geschnitten und verpackt wird. Viel Aufwand, der sich für die Wrights aber bezahlt macht. „Um die Weihnachtszeit herum filetieren wir rund 10.000 Lachshälften“, sagt Jonathan Wright. Und auch über das ganze Jahr gesehen können die Wrights of Marino zufrieden sein: “Über 70 % des Lachs, der in der irischen Hauptstadt serviert wird, stammt von uns“, sagt Jonathan Wright. Auch internationale Bestellungen werden regelmäßig bedient. Dafür sind 50 Mitarbeiter für die Wrights of Marino tätig.

Gelebte Tradition

Bis zu 300 Mal pro Tag bringen die zehn Transporter den Fisch ans Ziel: 5-Sterne Hotels, Restaurants, Pubs und Catering Services zählen zu den Großkunden. Und natürlich versorgen die Wrights of Marino auch ihren eigenen Laden im Dubliner Vorort Marino. Die Unternehmerfamilie ist sich ihrer eigenen Wurzeln wohl bewusst und pflegt ihr Erbe: Es ist immer noch das gleiche Geschäft wie früher. Fünf Monaten hat die Renovierung gedauert, um den Räumen wieder ihre ursprüngliche Ausgestaltung zurückzugeben. Fünf lange Monate war der Laden geschlossen. Eine lange Zeit. Doch die Kunden kamen wieder. Angelockt von selbst gebackenem Brot und Kuchen, frisch zubereiteten Gerichten und frischem Kaffee. Und natürlich gibt es Meeresfrüchte satt. Auch ein anderer Kunde hält den Wrights die Treue. „Wir schicken jedes Jahr eine Lieferung Lachs nach Italien“, sagt Jonathan Wright und schmunzelt. „Der Mann ist über 80 Jahre alt und hat schon bei unserer Großmutter bestellt, da war ich noch nicht einmal geboren. Und heute bestellt er immer noch bei uns.“  Auch das ist gelebte Tradition.

Wrights of Marino wird von drei Brüdern geführt

Sprinter von Wrights of Marino

Transporter von Wrights of Marino

Frische Meeresfrüchte bei Wrights of Marino

Miesmuscheln bei Wrights of Marino

Frischer Lachs bei Wrights of Marino

Frischer Fisch bei Wrights of Marino

Frische Muscheln bei Wrights of Marino

Hafen von Dublin

Fischerboot im Hafen von Dublin

Meeresfrüchte-Auswahl von Wrights of Marino

Two workers at a fish processing plant

Seafood from France, Iceland, Greece, Norway, the Faroe Islands and many other countries is also delivered to the fish processing plant.

Geräucherter Lachs von Wrights of Marino

Mitarbeiter Wrights of Marino

Lachs von Wrights of Marino

Mitarbeiter in der Fischverarbeitung von Wrights of Marino

Filetierter Lachs bei Wrights of Marino

Leuchtturm von Dublin

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