Duell der Allrad-Giganten – Unimog 4×4 vs. Mercedes-Benz Sprinter 6×6.

Ihr Lebensraum beginnt dort, wo befestigte Straßen enden: Die Allradfahrzeuge Sprinter 6x6 und Unimog 4x4 sind geborene Offroader und durchqueren für unseren Clip extremes Terrain.

Unimog 4×4 – im Gelände zu Hause.

Das „Universal-Motor-Gerät“ Unimog ist ein echter Problemlöser. Vor 70 Jahren für den Einsatz in der Landwirtschaft entwickelt, wurde das Gefährt mit Allradantrieb im Laufe der Zeit zum gefragten Alleskönner für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke. Eines haben jedoch alle Modellvarianten gemeinsam: Sie bewegen sich in schwer zugänglichem Gelände, auf schlecht befahrbaren Untergründen und abseits befestigter Wege. Dort, wo andere Fahrzeuge versagen, regiert der Unimog. Der U 5030, ausgebaut von der Firma Hellgeth, bietet noch mehr Leistung, Komfort und Geländegängigkeit als sein Serien-Bruder und übersteht selbst die widrigsten Bedingungen.

Der Mercedes-Benz Unimog fährt in voller Geschwindigkeit durch eine Kurve.

Der Mercedes-Benz Unimog in seinem natürlichen Habitat, abseits befestigter Wege.

Steckbrief – Unimog 4x4 U 5030 powered by Hellgeth engineering

Umbauhersteller

Hellgeth engineering

Antrieb

Allrad 4×4

Getriebe

8 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge, permanenter Allradantrieb

Motor

6-Zylinder-Dieselmotor mit 7,7 l Hubraum

Leistung

220 kW (300 PS), 1.200 Nm

Technische Höchstgeschwindigkeit

90 km/h (elektronisch abgeregelt)

Wattiefe

120 cm

Bodenfreiheit unter den Achsen

50 cm

Ausstattungen

als hochgeländegängiges Wohnmobil, robustes Expeditionsfahrzeug oder Rallyefahrzeug erhältlich

Böschungswinkel

bis zu 50°

Fold in
Fold out

Sprinter 6×6 – vielseitiger Exot.

Auch der Mercedes-Benz Sprinter 6×6, konstruiert von der Firma Oberaigner, lässt sich von kaum etwas stoppen. Permanenter Allradantrieb, ein höhergelegter Lufteinzug und spezielle Offroad-Bereifung machen den Transporter voll geländegängig. Der gesamte Unterboden wurde um den exotischen 6×6-Antriebsstrang herum neu entworfen und ist robust genug, um den Einsatz in schwierigem Gelände zu überstehen. Die erhöhte Nutzlast von bis zu vier Tonnen lässt dabei jede erdenkliche Form von Aufbau zu – von der klassischen Pritsche mit hoher Ladelast bis hin zum voll ausgestatteten Feuerwehrfahrzeug für unwegsame Regionen.

Der Sprinter 6x6 fährt mit voller Geschwindigkeit über einen Sandhügel.

Der Mercedes-Benz Sprinter 6×6 der Firma Oberaigner ist der Alleskönner unter den Transportern.

Steckbrief – Oberaigner Sprinter 6x6

Umbauhersteller

Oberaigner

Rahmen

von Oberaigner verstärkter Mercedes-Benz Originalrahmen

Antrieb

Allrad 6×6

Getriebe

5-Gang-Automatikgetriebe, permanenter Allradantrieb

Motor

519 CDI, 6-Zylinder-Dieselmotor

Leistung

140 kW (190 PS), 440 Nm

Technische Höchstgeschwindigkeit

100 km/h (elektronisch abgeregelt)

Wattiefe

65 cm

Bodenfreiheit unter den Achsen

unbeladen: vorne 322 mm, hinten 257 mm; beladen: vorne: 256 mm, hinten 257 mm

Ausstattungen

zwei unterschiedliche Radstände, mit Doppelkabine erhältlich

Böschungswinkel

je nach Radstand zwischen 32° und 44°

Nutzlast

erhöhte Nutzlast bis zu 4.000 kg

Stützlast

max. 140 kg

Fold in
Fold out

Ein Duell der Superlative.

Für die Dreharbeiten zu diesem Extrem-Test besucht das Kamerateam einen Offroad-Park nahe der deutschen Hauptstadt Berlin, der mit Sand, Steilhängen und Schlammlöchern die Herausforderungen bietet, an denen sich die Fahrzeuge messen lassen. Für das passende brachiale Ambiente sorgen Pyrotechniker, die mit Raucheffekten am Tag eine eindrucksvolle Kulisse schaffen. Damit auch nach Einbruch der Dunkelheit die Action weitergehen kann, erhellt das Team die Szenerie mit Bengalischem Feuer und Seenotfackeln. Unaufhaltsam donnern die Gefährte durch den Park, bezwingen immer steilere Hänge. Das Brüllen der Motoren schallt durch das sonst stille Waldgebiet.

Eine Kamera auf einem Stativ filmt den Unimog bei der Fahrt über einen Erdhügel.

Wenn der Unimog über einen Hügel rast, sollte man besser in Deckung gehen.

Die Könige der Hügel.

Nach zwei Drehtagen haben beide Fahrzeuge den passenden „Offroad-Look“: Motorhauben, Windschutzscheiben und Radkästen sind mit einer satten Schicht Schlamm bedeckt. Trotz der äußerlichen Verwüstung wollten weder Unimog noch Sprinter im schweren Gelände in die Knie gehen. Ein Unentschieden also. Als klare Sieger bleiben daher nur die Fahrer der Offroader übrig, die ihre Vehikel unter extremen Bedingungen testen konnten.

Der Unimog fährt über einen steilen Hügel.

Der Unimog prescht über einen Hügel. Im Gelände kennt er kein Halten mehr.

Ein Reifen des Unimog mit extra tiefem Profil.

Jedes Detail des Unimog ist auf Geländegängigkeit getrimmt. So auch die extra großen und breiten Reifen.

Auf der Pritsche des Sprinter liegt ein 904 Kilogramm schwerer Betonblock.

Für mehr Stabilität im Gelände wird der Oberaigner Sprinter mit fast einer Tonne Gewicht beschwert.

Der Oberaigner Sprinter 6x6 bezwingt einen steilen Sandhügel.

Dem Sprinter 6x6 mit permanentem Allradantrieb ist kein Hügel zu steil und kein Untergrund zu locker.

Der Kameramann wird im Kamerafahrzeug festgeschnallt.

Das Kamerafahrzeug wird für den Dreh vorbereitet.

Ein Bengalisches Feuer brennt rot im Wald.

Die ersten Tests der Pyrotechnik lassen den Wald auf dem Gelände rot aufleuchten.

Zwei Pyrotechniker verlegen Kabel und Zündstoff für einen Nebeleffekt.

Die Pyrotechniker bereiten eine Nebelwand zur Durchfahrt für den Unimog vor.

Die Scheinwerfer des Unimog blitzen durch eine dichte Nebelwand.

Im dichten Nebel sind nur die Scheinwerfer des Unimog zu sehen.

Eine Kamera auf einem Stativ filmt den Unimog bei der Fahrt über einen Erdhügel.

Wenn der Unimog über einen Hügel rast, sollte man besser in Deckung gehen.

Die Seitentür des Oberaigner Sprinter 6x6 ist komplett mit Schlamm bespritzt.

Erst das Tageslicht offenbart die Spuren, welche die vergangene Nacht auf den Fahrzeugen hinterlassen hat.

Der Mercedes-Benz Unimog steht auf einem Erdhügel vor dem Sonnenuntergang.

Der Unimog macht im losen Gelände eine gute Figur.

Autoscheinwerfer beleuchten Sprinter 6x6 und Unimog, die im dunklen Wald stehen.

Kurz vor Drehschluss stehen beide Fahrzeuge im dunklen Wald und sind über und über mit Matsch bespritzt.

Ein Mann hält eine Seenotfackel, um Sprinter 6x6 und Unimog zu beleuchten.

Für die letzte Szene erleuchtet eine Seenotfackel die beiden Fahrzeuge.

Photos: Felix Schwarz

Sprinter

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