UPS P70 – Der neue UPS-Sprinter

Ein Jahr Entwicklungszeit. Sechs Monate Testphase. Fahrer und Zusteller blicken mit dem neuen UPS-Sprinter in eine ergonomische Zukunft.

Carlo Ritacco ist als Center Manager des UPS-Depots Hamburg-Nord für insgesamt 323 Mitarbeiter verantwortlich. In regelmäßigen Versammlungen bespricht er mit seiner Belegschaft wichtige Themen. So auch an einem Morgen im Oktober letzten Jahres, als die Routineversammlung plötzlich von lautem Hupen und aufgeblendeten Scheinwerfern unterbrochen wird. Das neue Zustellfahrzeug „UPS P70“ ist da.

Für die Belegschaft gehören die Neuigkeiten der Mitarbeiterversammlung augenblicklich der Vergangenheit an. Ritacco erinnert sich: „Unglaublich, was da los war. Jeder wollte sich ihn ansehen, schließlich sind Transporter unser wichtigstes Arbeitsgerät.“

Der UPS P70 ist das Produkt erstaunlicher Teamarbeit zwischen UPS, Mercedes-Benz und dem Aufbauhersteller Spier. Innerhalb nur eines Jahres entwickelten die Projektbeteiligten auf Basis des Sprinters einen Prototypen, der genau auf die Bedürfnisse des Paketzustellers zugeschnitten ist.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zahlreiche Innovationen verbessern den Arbeitsalltag der Fahrer – machen diesen sicherer und schneller. „Für die Effizienz im Paketgeschäft ist das Fahrzeug von entscheidender Bedeutung. Die Zusteller sollen ihre Arbeit so reibungslos wie möglich verrichten können“, betont Carlo Ritacco. Eine Premiere für den Sprinter: der Einbau der Schiebetür im Fahrerhaus. „Wir mussten das Fahrzeug quasi abschneiden, um die Schiebetür realisieren zu können“, berichtet Volker Leipner, Manager Pre- and Aftersales Engineering bei Mercedes-Benz. Mit dieser Bauart ist es den Ingenieuren und Entwicklern von Mercedes-Benz gelungen, die Ergonomie für Fahrer und Zusteller zu verbessern.

Nach Abschluss der Entwicklungsphase wurde der UPS P70 insgesamt sechs Monate lang intensiv geprüft. „Wir fassen ihn nicht mit Samthandschuhen an. Er geht jeden Tag auf Strecke“, sagt Ritacco.

In den ersten drei Monaten rollte der P70 auf der Kurzstrecke im Innenstadtverkehr: bis zu 120 Stopps, Motor an, Motor aus, 60-70 Kilometer täglich. In der zweiten Hälfte der Testphase ging es in einen anderen Zustellbezirk, raus aus dem Innenstadtverkehr und rauf auf die Autobahn.

Die ersten Erfahrungen mit dem Sprinter sind sehr positiv. „Der macht uns das Leben einfacher“, findet Fahrer Christian Prusseit. „Er fährt sich fast wie ein Pkw und seine Laufruhe ist toll. Das vermindert ganz erheblich unseren Stress.“

Fotos: Christian Schmid

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