what3words – drei Worte navigieren in die Zukunft.

So einfach geht Mobilität mit what3words: Man steigt in sein Fahrzeug, spricht eine Kombination aus drei Wörtern – und wird an den gewünschten Ort navigiert, präziser als mit jeder Straßenadresse oder GPS-Koordinate.

Ein quadratischer Globus.

Wie groß ist die Welt? So groß wie 57 Billionen Quadrate von je 3x3 Meter. Was zunächst so klingt, als sprenge es jedes Vorstellungsvermögen, ist in Wahrheit ganz simpel und zugleich gnadenlos präzise: der quadratisch gedachte Globus, den what3words erschaffen hat. Die Idee des Unternehmens um CEO Chris Sheldrick: Jedes dieser Quadrate bekommt einen eigenen Namen, bestehend aus einer Kombination von drei Wörtern aus dem Wörterbuch. Das Ergebnis ist ein softwarebasiertes, globales Adresssystem, das mindestens so genau, aber viel leichter verständlich ist als jede Straßenadresse und jedes GPS-Koordinatensystem. Und vor allem auch einfacher zu bedienen. „Wir Menschen sind es gewohnt, eher in Worten als in Zahlen zu denken“, sagt Sheldrick, der what3words mitgegründet hat. Auf dieser simplen Erkenntnis beruht das Erfolgsgeheimnis des Unternehmens, das mittlerweile über 600 Firmen in 170 Ländern betreut.

Wir haben einen Weg gefunden, die ganze Welt mit drei Worten zugänglich zu machen.

Chris Sheldrick, CEO von what3words

Drei Worte – ein Ort.

Der Vorteil eines semantischen Adresssystems liegt auf der Hand. Oder ist es nicht leichter, sich beispielsweise die Wörterkombination „tisch.stuhl.löffel“ zu merken als eine mehrstellige Koordinate? Ist es! Und damit wird es auch einfacher und schneller, einen Standort weiterzuvermitteln – ohne Zweideutigkeiten zum Beispiel. „Tatsächlich können wir auf diese Weise einen genauen Zugang zu Orten ermöglichen, die vielleicht bis dahin nicht mal eine Adresse hatten“, betont Sheldrick. „Wir haben einen Weg gefunden, die ganze Welt mit drei Worten zugänglich zu machen.“ Denn womöglich benennt „tisch.stuhl.löffel“ ein 3x3-Meter-Quadrat irgendwo im südamerikanischen Dschungel oder aber mitten in einer Großstadt. Zwischen Wortkombination und entsprechendem Ort gibt es keinen Zusammenhang. Die Zuordnung erfolge zufällig per Algorithmus, sagt Sheldrick.

Ein Innenhof von oben, unterteilt in Dutzende Quadrate

Mercedes-Benz mit an Bord.

Unzählige Unternehmen aus etlichen Branchen sind von what3words bereits überzeugt. Besonders auch das Autofahren kann die Software verändern – das hat Mercedes-Benz erkannt. Die Schwaben integrieren das System ab 2018 als Spracheingabe in ihre Fahrzeuge. Sheldrick erklärt den Nutzen: „Das kann die Navigation während des Fahrens entscheidend verbessern, besonders bei uneindeutigen Straßennamen oder dann, wenn die konventionellen Adresssuchsysteme einen Ort in der Mitte des Gebäudekomplexes und nicht den Eingang markieren.“ Ab sofort sieht Mobilität dann so aus: Man steigt in seinen Mercedes-Benz, spricht drei Worte und das Fahrzeug leitet einen exakt dahin, wo man möchte – in ein Quadrat von 3x3 Metern.

Naturlandschaft mit Straße, darauf zwei Fahrzeuge, links ein Schloss

Photos: Fotos: what3words

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