Mit dem Volocopter in die “dritte Dimension” urbaner Mobilität.

Der Volocopter und der Benz Patent-Motorwagen

Der Volocopter, eine Drohne mit 18 Rotoren, soll künftig die Mobilitätsprobleme großer Städte lösen, die sich aus fortschreitender Urbanisierung ergeben.

Eine Drohne, ob bemannt oder unbemannt.

Kameras, die an Drohnen durch die Lüfte schweben, sollte mittlerweile jeder kennen. Doch was ist, wenn überdimensionale Elektro-Drohnen plötzlich uns Menschen oder Frachten von A nach B befördern und das auch noch autonom? Klingt nach Science-Fiction? Was es bedeutet, gewohnte Bahnen zu verlassen und neue Wege der Mobilität zu beschreiten, zeigt die Beteiligung des Lab1886, der Innovationsschmiede der Daimler AG, am Start-up-Unternehmen Volocopter, das sich genau mit diesem Szenario auseinandersetzt. Ein vollelektrischer Antrieb aus 18 Rotoren hält den Prototypen Volocopter 2X in der Luft. Dabei ist die fliegende Drohne der Superlative sowohl bemannt für den Personentransport als auch unbemannt für den Transport von Waren angedacht.

Der Volocopter mit zwei Insassen

Der Volocopter als “Urban Air Taxi” für zwei.

Der Volocopter startet als „Urban Air Taxi“ für jedermann.

Als „Urban Air Taxi“ soll der Volocopter zur vertikalen Alternative der gegenwärtigen urbanen Mobilität werden und bis zu zwei Personen emissionsfrei, geräuscharm und mittelfristig auch vollautomatisiert ans Ziel bringen. Wenn die Straßen immer voller werden, wird eben auch innerhalb von Städten der Luftweg beschritten. Prognosen zeichnen ein eindeutiges Bild: Der Bedarf nach individueller Mobilität im städtischen Raum wird im Zuge stetiger Urbanisierung auch in Zukunft weiter steigen und die extrem hohen Kosten für entsprechende Infrastruktur zu Lande bringt Städte bereits heute an ihre Grenzen.

So wollen wir jedem Menschen den Traum vom Fliegen ermöglichen und modernen Städten helfen, ihre wachsenden Mobilitätsprobleme zu lösen.
Der Volocopter

Wartet der Volocopter bald so auf seine Passagiere?

Der Volocopter

Der Volocopter hoch über den Dächern einer Stadt der Zukunft.

Urbanisierung: Prognosen zeichnen ein eindeutiges Bild.

Der Bedarf nach individueller Mobilität im städtischen Raum wird im Zuge stetiger Urbanisierung auch in Zukunft weiter steigen und die extrem hohen Kosten für entsprechende Infrastruktur zu Lande bringen Städte bereits heute an ihre Grenzen. Die Vision der Entwickler des Volocopter: „Gesellschaftliche Herausforderungen dieser Größenordnung erfordern manchmal eine neue Perspektive. In unserem Fall: den Blick in die dritte Dimension. So wollen wir jedem Menschen den Traum vom Fliegen ermöglichen und modernen Städten helfen, ihre wachsenden Mobilitätsprobleme zu lösen.“ Fliegen wir alle also künftig nach einem Restaurantbesuch mit einem Drohnen-Taxi nach Hause? Mit dem Volocopter wäre das schon bald möglich.

Erster Test in futuristischer Kulisse: der Volocopter in Dubai.

Doch wodurch wird die „dritte Dimension der Mobilität“ neben der zunehmenden Urbanisierung noch beflügelt? Hier sind der signifikante Technologiefortschritt der vergangenen Jahre in den Bereichen Konnektivität, Sensorik, Akkutechnik und das Aufkommen der Drohne als solcher zu nennen, die den innerstädtischen autonomen On-Demand-Luftverkehr in dieser Form überhaupt erst ermöglichen.

Nachdem der Volocopter im September 2017 erstmals auf großer Bühne der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vorgestellt wurde und für Furore sorgte, hat bereits die erste Stadt Tests durchgeführt und will den Volocopter als fliegendes Taxi einführen: Dubai. Die Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die bekannt ist für ihre Extreme, könnte so zu einem weltweiten Vorreiter für innovative Mobilitätslösungen werden.

Der Volocopter in Dubai

Die erste öffentliche Demonstration des autonomen Volocopter “Urban Air Taxi” fand in der Megacity Dubai statt.

Lab1886 fördert konzerninterne und -externe Ideen.

Damit hat der Volocopter das Potenzial bewiesen, neue Mobilitätskonzepte von Mercedes-Benz – wie zum Beispiel auch Vans & Drones – auf ein höheres Level zu heben. Das ehrgeizige Projekt beweist zudem, dass der 2007 ins Leben gerufene „Think & Act Tank“ Lab1886 zukunftsträchtige Ideen entwickelt. Dabei liegt der Fokus des Lab1886 nicht nur auf externen Beteiligungen, wie im Falle von Volocopter, sondern auch auf der gezielten Förderung von Ideen aus den eigenen Reihen. „Durch die Transformation zu Lab1886 schaffen wir einen neuen Raum, in dem unsere internen Vordenker, Fachbereiche und Business Units in einem hohen Umsetzungstempo erstklassige Innovationen hervorbringen können“, sagt Susanne Hahn, Leiterin des Lab1886. „Wir sind zielorientiert, professionell und agieren mit inspirierendem Teamgeist, um neue Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln.“

Der Volocaust bereit für den nächsten Einsatz

Der Volocopter ist der Beweis für das Potenzial neuer Mobilitätskonzepte von Mercedes-Benz.

Fotos: Daimler

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