Mit Sicherheit zum Kunden: So hilft die Sprinter-Trittstufe beim Ein- und Ausladen.

Zwei Sprinter, einer zum Hänger umgebaut fahren einen Feldweg entlang

Ohne Sprinter kein Safety-Step: Vor knapp 20 Jahren erfand Schreinermeister Michael Wirth die ausziehbare Trittstufe – und montierte sie an seinen Sprinter der ersten Generation.

Der Problemlöser aus der Schreinerei.

Schreinermeister Michael Wirth aus dem bayerisch-schwäbischen Neuburg an der Kammel, nördlich von Krumbach gelegen, war sich von Anfang an sicher: Der Safety-Step wird ein Erfolg. Der Ein- und Ausstieg am Heck seines 212 D Mercedes-Benz Sprinter war dem Handwerker zu hoch, vor allem beim Be- und Entladen schwerer Türen und Möbel. Aus vielen Gesprächen mit Kollegen anderer Handwerksbetriebe wusste er: „Das geht nicht nur mir so.“ Und weil Wirth nichts Passendes auf dem Zubehör-Markt fand, erfand er die Lösung einfach selbst: den Safety-Step, eine ausziehbare Trittstufe. „Mein Hang zur Problemlösung und zur Kundenzufriedenheit haben mir bei der Entwicklung sehr geholfen“, sagt Wirth. Auch die örtliche Berufsgenossenschaft verfolgte Wirths Tüftelei mit Interesse. Man habe ihm erzählt, dass es beim Be- und Entladen von Transportern oft zu Arbeitsunfällen komme, sagt Wirth: „Da wusste ich, dass ich mit dem Safety-Step ein Problem lösen kann.“

Einfach herausziehen und hineinschieben: ein Safety Step beim Einschieben

Einfach herausziehen und hineinschieben: ein Safety Step beim Einschieben.

Erfolgsgeschichten: Der Sprinter und der Safety-Step.

Alles begann mit dem Mercedes-Benz 208 D Kastenwagen, ein Modell des Transporters T1, der von 1977 bis 1995 gebaut wurde. Er war der Vorgänger des legendären Sprinter. Schreinermeister Wirth liebte seinen T1, war mit Qualität und Zuverlässigkeit zufrieden. Doch er wollte mehr. Deshalb kaufte er sich Ende der 1990er-Jahre den 212 D, einen Sprinter der ersten Generation. „Weil ich Servolenkung und mehr Leistung haben wollte.“ Und die bekam er. 122 PS hatte der Sprinter vorzuweisen, ein Plus von 44 PS gegenüber dem Kastenwagen. Wirth bringt im Sprinter sein gesamtes Montagewerkzeug unter, außerdem nutzt er den Transporter sehr gerne im „Hängerbetrieb“, wie er betont. Mit dem Mercedes-Benz Sprinter beginnt auch die Erfolgsgeschichte des Safety-Step. Nicht nur Wirth selbst, die Handwerksbranche und die Berufsgenossenschaft waren von der ausziehbaren Sicherheitsstufe begeistert. Wirth wurde 2003 damit auf der Internationalen Handwerksmesse mit dem Bundespreis ausgezeichnet, zwei Jahre später mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis. Er gründete die Safety-Step GmbH und vertreibt unter diesem Namen ganz offiziell seine ausziehbare Sicherheitsstufe.

Mit Hartnäckigkeit zu Ruhm und Ehre.

Ohne das Durchhaltevermögen des Schreinermeisters würde es den Safety-Step heute vielleicht nicht geben. Denn vertreiben wollte Wirth die ausziehbare Sicherheitsstufe anfangs nicht, er suchte einen Geschäftspartner, der das übernehmen sollte. Doch nach 60 Absagen nahm Wirth den Vertrieb selbst in die Hand. Mit Erfolg, mal wieder. Heute läuft das Geschäft so gut, dass sich Wirth vor ein paar Jahren zwei Mercedes-Benz Sprinter 318 CDI kaufte, einen davon baute er zum Anhänger um, beide beklebte er mit dem Firmenlogo und führt damit seitdem den Safety-Step vor. „Der 318 ist eine Klasse für sich“, schwärmt Wirth. Baujahr 2012, 190 PS, Sieben-Gang-Automatik, Vollausstattung. Der ältere Sprinter ist aber keineswegs vergessen: Mit ihm transportiert Wirth weiterhin schwere Möbel und Türen. Und 2015 durfte der Sprinter sogar auf die Bühne mit Daimler Chef Dieter Zetsche: bei der 20-Jahr-Feier des Sprinter auf der Messe Düsseldorf. Wirths Transporter stand dort als Beispiel für Zuverlässigkeit und Sicherheit. Wirth war mächtig stolz.

Ein Safety Step Sprinter fährt einen Feldweg entlang

Seit 1998 liefert Wirth seine Produkte mit dem MB 212 D, einem Sprinter der ersten Generation, an seine Kunden. Der Safety Step ist dabei eine große Hilfe.

Fotos: SAFETY-STEP GmbH

Mehr Links zum Entdecken: www.safety-step.de

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