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Unterwegs mit dem James Cook.

Der Mercedes-Benz James Cook mit Ausbau von Westfalia aus dem Jahr 1981 hatte beim Kauf gerade mal 700 Kilometer auf dem Tacho

Der Mercedes-Benz James Cook von Johannes Reifenrath aus dem Jahr 1981 ist ein ganz besonderer Oldtimer: Als 222.222. Fahrzeug von Westfalia schlummerte der Camper jahrelang im Dornröschenschlaf.

Mercedes-Benz 307 D – Liebe auf den ersten Klick.

Als Johannes Reifenrath im Sommer 2007 einen Mercedes-Benz 307 D Automatik als James-Cook-Ausbau von Westfalia im Internet entdeckte, stieg sein Puls sofort: Genau dieses Fahrzeug hatte er schon lange gesucht! Dass das Campingmobil „sehr teuer“ war, konnte ihn nicht davor abschrecken, es sofort zu kaufen. Denn Reifenrath wusste vom ersten Moment an, dass es sich hierbei um eine einmalige Gelegenheit handelte. Mit dem Kauf begann für ihn eine leidenschaftliche Beziehung zu einem Campingmobil, das heute unter Campingfans längst Kultstatus erreicht hat.

Johannes Reifenrath war von Anfang an von der Einzigartigkeit seines James Cook begeistert.

Johannes Reifenrath war von Anfang an von der Einzigartigkeit seines James Cook begeistert.

Der James Cook – originalgetreu restauriert.

Zum ersten Mal wurde der James Cook als 222.222. Fahrzeug von Westfalia 1981 auf der IAA in Frankfurt ausgestellt. Danach wanderte er direkt in das Westfalia-Museum, wo er bis zur Insolvenz der Firma stand. Ein Mitarbeiter kaufte den Wagen mit gerade mal 700 Kilometer Laufleistung und bot ihn 2007 im Internet zum Verkauf an. Diese Gelegenheit ließ sich Johannes Reifenrath nicht entgehen. Nach dem Kauf ließ er bei einer Mercedes-Benz Werkstatt die zahlreichen Standschäden mit größtmöglicher Originaltreue beseitigen. Mit dem eingebauten 2,4-Liter-Motor mit 65 PS hatte Reifenrath allerdings andere Pläne …

„Fährst du wieder mit deiner Schnecke?“
Reifenrath nutzt seinen James Cook vor allem für Wochenendausflüge und Oldtimertreffen.

Reifenrath nutzt seinen James Cook vor allem für Wochenendausflüge und Oldtimertreffen.

65 Pferdestärken.

Der originale OM 616 Diesel Motor lief leider wie ein Sack Nüsse. Er hat sich nach jedem Kaltstart geschüttelt wie ein nasser Hund, war bestialisch laut und sehr, sehr, sehr langsam. Da kämpften 65 Pferdestärken ziemlich erfolglos gegen 2.630 Kilogramm Leergewicht, den Luftwiderstand einer Kathedrale und die Wandler-Automatik. Schon kleine, lange Steigungen ging es im zweiten Gang mit 30 km/h hoch und auf der Autobahn scheuchte mich jeder LKW vor sich her. Reifenraths Frau brachte es einmal mit der Frage „Fährst du wieder mit der Schnecke?“ auf den Punkt. 2014 entschloss sich Reifenrath, den 4-Zylinder-Motor gegen einen zeitgenössischen OM 617 5-Zylinder Diesel (3 Liter, 88 PS) zu tauschen. Dieser stammte aus einem schrottreifen Spender-T1 und war „mit 388.000 Kilometern gut eingelaufen“, wurde aber vor dem Einbau komplett überholt. Der neue Motor zieht jetzt das „immer noch gemütliche“ Campingmobil zuverlässig, viel laufruhiger und mit geringem Mehrverbrauch über alle Straßen. Nur 10.000 zeigt der Kilometerzähler des 34-jährigen James Cook im Jahreswagen-Zustand heute.

Entspannung inklusive.

Dabei geht es Reifenrath mit seinem James Cook gerade um die entschleunigten Momente: „Es ist nicht wichtig, ob ich am Wochenende 80 oder 300 Kilometer fahre. Im James Cook tickt die Uhr anders und ich genieße die intensiven Eindrücke der Langsamkeit.“ Und so fährt Reifenrath gerne zum Ausruhen an den Bodensee oder zu Oldtimertreffen. „Wenn sie mich reinlassen“, schmunzelt er. „Oft überzeugt erst der Buchstabe H im Kennzeichen die Veranstalter davon, dass dieses top gepflegte und modern wirkende Nutzfahrzeug wirklich ein Oldtimer ist.“

Der James Cook von Johannes Reifenrath hatte einige Standschäden und wurde daher möglichst originalgetreu restauriert.

Der James Cook von Johannes Reifenrath hatte einige Standschäden und wurde daher möglichst originalgetreu restauriert.

Der großzügige Innenraum des Fahrzeugs ist ebenfalls im Neuzustand.

Der großzügige Innenraum des Fahrzeugs ist ebenfalls im Neuzustand.

Eine Dachluke versorgt den Innenraum mit Licht und Frischluft.

Eine Dachluke versorgt den Innenraum mit Licht und Frischluft.

Die Originalbeschriftung von der IAA 1981 hat Reifenrath selbstverständlich bewahrt.

Die Originalbeschriftung von der IAA 1981 hat Reifenrath selbstverständlich bewahrt.

90 km/h – der beste Kompromiss aus Verbrauch und Lautstärke.

90 km/h – der beste Kompromiss aus Verbrauch und Lautstärke.

Zeitloses Design: Die 80er-Ästhetik des Fahrzeugs ist gerade heute wieder bei Campingfans beliebt.

Zeitloses Design: Die 80er-Ästhetik des Fahrzeugs ist gerade heute wieder bei Campingfans beliebt.

Der britische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728–1779) lieh dem Campingmobil seinen Namen.

Der britische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728–1779) lieh dem Campingmobil seinen Namen.

Alles an Bord: In den clever geplanten Stauräumen findet die komplette Campingausrüstung Platz.

Alles an Bord: In den clever geplanten Stauräumen findet die komplette Campingausrüstung Platz.

Reifenrath nutzt die Zeit mit seinem James Cook zur Entschleunigung und zum Relaxen.

Reifenrath nutzt die Zeit mit seinem James Cook zur Entschleunigung und zum Relaxen.

Der James Cook ist perfekt für kurze Wochenendtrips zum Ausspannen geeignet.

Der James Cook ist perfekt für kurze Wochenendtrips zum Ausspannen geeignet.

Fotos: Matthias Just

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