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Eine futuristische Legende: der MB 100 D von AMG.

Offizielles Pressefoto eines schwarzen AMG MB 100 D

Um die Geschichte des AMG MB 100 D ranken sich Mythen – und die Frage, ob die Spezialisten aus Affalterbach den Schnelltransporter überhaupt modifizierten. Die Antwort lautet: Ja, und wie!

AMG macht Kleintransporter zur attraktiven Großraum-Limousine.

Er ist ein Mysterium und eine Legende: der AMG MB 100 D. Wer heute noch einen solchen Van besitzt, nennt eine echte Rarität sein Eigen. 1989 hatten die Spezialisten aus Affalterbach aus dem eher schlichten MB 100 D eine attraktive Großraum-Limousine gezaubert. „AMG stellte sich der Herausforderung und präsentiert ein exklusives Fahrzeug für einen Verwendungsbereich, der weit über den eines Transporters hinausgeht“, hieß es damals in der Januar-Ausgabe des Magazins „AMG-Aktuell“.

Schnelltransporter AMG MB 100 D von schräg vorne

Mit Leichtmetallfelgen, einem robusten Karosseriebauset und getönten Scheiben – so präsentierte sich der AMG MB 100 D von außen.

Ein Schnelltransporter, nach dem sich die Leute umdrehen.

Doch wie lautete die Herausforderung genau? Der liebevoll als „Kutter“ bezeichnete Vito-Vorgänger MB 100 D, von 1988 bis 1995 im baskischen Werk in Vitoria gebaut, erhielt bei den Spezialisten der High-Performance-Marke AMG ein extrem robustes, aerodynamisch fein abgestimmtes Karosseriebauset – und eine umfassende Luxus-Behandlung. Das Ergebnis: eine Großraum-Limousine in futuristischem Look, nach der sich die Passanten umdrehten. Äußere Erkennungsmerkmale waren beispielsweise die Leichtmetallfelgen im 15-Zoll-Format.

  • AMG MB 100 D von schräg hinten
  • Sitze eines AMG MB 100 D
  • Im Inneren eines AMG MB 100 D
  • Cockpit eines AMG MB 100 D mit AMG-Instrumententafel

Außen selbstbewusst – innen exquisit.

Das Karosseriebauset umfasste neben einer Frontspoiler-Stoßstange, Seitenschwellern und der modifizierten Heckschürze auch Kotflügelverbreiterungen sowie einen dynamisch gestalteten Kühlergrill mit Doppelscheinwerfern. Dieser verlieh dem Schnelltransporter nicht nur einen eigenständigen und selbstbewussten Auftritt, sondern sorgte dank des sogenannten Bifokus-Systems auch für eine bessere Ausleuchtung der Straße.

Platz und Sitzkomfort.

Markant: AMG bot zwei Varianten von optimierten Dieselmotoren mit Turboladern an. Der kleinere 2,4-Liter-Vierzylinder verlieh dem schwarzen Luxusfabrikart 72 kW (98 PS). Der größere 3,0-Liter-Fünfzylinder verschaffte dem Van hingegen ganze 93 kW (127 PS). Der Grundpreis des MB 100 D lag bei 37.620 D-Mark (circa 19.500 Euro) – inklusive Hydrolenkung und neun Sitzplätzen. Wer sich für das Komplettpaket à la AMG entschied, konnte den Wert des flexiblen Schnelltransporters mit bis zu 95.000 D-Mark (circa 48.500 Euro) mehr als verdoppeln – und durfte sich dafür auf kurzen wie langen Reisen über jede Menge Platz und Sitzkomfort sowie über eine Reihe von Ausstattungs-Extras freuen.

Das Innere eines AMG MB 100 D mit Sitzen aus Alcantara-Leder

Knapp 95.000 D-Mark kostete die AMG-Komplettausführung des MB 100 D. Dafür bekam man beispielsweise Sitze aus hochwertigem Alcantara-Leder.

Ein Innenraum vom Feinsten – mit Alcantara-Leder, Teppichboden und Videoanlage.

Auf Wunsch spendierten die Affalterbacher dem Neunsitzer eine zweifarbige Sonderlackierung, zum Beispiel in Perlmuttgrau-Metallic und Blauschwarz-Metallic. Im Innenraum verwöhnte der Schnelltransporter seine Passagiere mit feinstem Luxus: Die Sitze, die Seitenverkleidungen und die praktischen Klapptische hatte AMG mit Alcantara-Leder aufgewertet. Individuellen Wünschen – etwa nach einer Video- oder Telefonanlage – kam AMG ebenfalls gerne nach.

Ein AMG MB 100 D als Teamfahrzeug im Rennsport

Anfang der 1990er Jahre waren die AMG MB 100 D auch als Teamfahrzeuge bei der DTM im Einsatz.

Grün getönte Fenster schützen vor neugierigen Blicken.

Ein feiner AMG-Teppichboden konnte für den Innenraum geordert werden. Eine spezielle Stereoanlage sorgte auf längeren Reisen für Hörgenuss, während grün getönte Fenster die Fahrgäste im AMG MB 100 D vor neugierigen Blicken schützten. Ein weiteres Extra: die spezielle AMG-Instrumententafel, die unter anderem einen Tachometer mit erweiterter Skala beinhaltete.

Die speziell für den AMG MB 100 D gefertigten AMG-Felgen wurden übrigens nach der Annäherung zwischen der Daimler-Benz AG und AMG ins Sonderausstattungsprogramm für Serienfahrzeuge aufgenommen. Deshalb entstanden für den AMG MB 100 D auch zwei verschiedene Felgen: die erste Serie mit dem ursprünglichen AMG-Logo und dann – ab 1990, als die Daimler-Benz AG offiziell mit AMG kooperierte – eine modifizierte Variante der Leichtmetallfelgen mit den typischen Streifen von Mercedes-AMG. Ab Januar 1999 hielt die damalige DaimlerChrysler AG erstmals die Mehrheit an AMG, 2005 folgte die komplette Übernahme und Integration von AMG. Anfang der 1990er Jahre waren zudem einige DTM-Teams, die auf Mercedes-Benz setzten, mit dem AMG MB 100 D unterwegs: Sie nutzen den Schnelltransporter als Teamwagen.

Steckbrief AMG MB 100 D

Produktionszeitraum

1989 bis 1995

Produktionsstandort

Affalterbach

Zugrunde liegendes Modell

MB 100 D

Bauformen

Kastenwagen/Kleinbus

Motor

2,4-Liter-Diesel

Leistung

53 kW (72 PS)

Länge

5.066 mm

Breite

1.845 mm

Höhe

2.367 mm

Nutzlast

unbekannt

Zulässiges Gesamtgewicht

unbekannt

Fold in
Fold out

Fotos: Christian Ehehalt | Mercedes-Benz AMG

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