Van-Steckbrief: Mercedes-Benz L 206 D.

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In seiner 22-jährigen Laufbahn wechselt der L 206 D dreimal seinen Hersteller. Ab 1970 wird er auch als Mercedes-Benz Modell angeboten.

Mercedes-Benz L 206 D.

1970 übernimmt Daimler-Benz Hanomag-Henschel und damit auch einen Kleintransporter, der unter der Firma Tempo und dem Modellnamen Matador Bekanntheit erlangte. Der Transporter wird fortan auch als Mercedes-Benz Modell angeboten und ergänzt die Produktpalette nach unten, als Nutzfahrzeug unter drei Tonnen Gewicht. Bis zur Übernahme von Daimler-Benz werden die Hanomag-Henschel Leichttransporter wahlweise mit einem englischen Austin Vergasermotor oder einem 50 PS starken 2-Liter-Dieselmotor von Daimler-Benz ausgerüstet.

Profil Mercedes-Benz L 206 D

Hersteller

Daimler-Benz AG

Produktionszeitraum

1970-1977

Produktionsstandort

Bremen & Hamburg

Zugrunde liegendes Model

Matador

Nachfolgermodell

Bremer T1

Bauformen

Minibus, Cargo Van, Hochlader

Motoren

OM 615, 2l, 4 Zylinder, 44 kW (60 PS)

Länge

4.490 mm

Breite

1.820 mm

Radstand

3.050 mm

Zulässiges Gesamtgewicht

2.400 – 2.700 kg

Fold in
Fold out
Seitenansicht des Mercedes-Benz L 206D

Der L206 D wird auch als Minibus oder Lieferwagen angeboten.

165.000 verkauften Einheiten.

1972 kommt der mit 60 PS deutlich kräftigere 2,2-Liter-Dieselmotor zum Einsatz. Im Januar 1973 wird ein weniger bauaufwendiges Fahrgestell gewählt, das einen längeren Vorbau notwendig macht, aber auch mehr Knautschzone bietet. Weitere Änderungen, die 1973 vorgenommen werden, sind unter anderem Bremsen mit lastabhängiger Bremskraftregelung und das gepolsterte Armaturenbrett. Den Kleintransporter mit Frontantrieb gibt es auch als Kleinbus und Kastenwagen in unterschiedlicher Höhe, Länge und Spurbreite. Aufbauhersteller bieten auch Verkaufswagen und Wohnmobile an. Der vergleichsweise günstige Preis von rund 6.000 D-Mark macht den L 600 D auch für lokale Unternehmen wie Getränkelieferanten attraktiv. Mit 165.000 verkauften Einheiten wird der Transporter doppelt so oft unter der Marke Mercedes-Benz verkauft wie unter Tempo oder Hanomag.

Mercedes-Benz L 206D

Da es zur Zeit des L 600 D noch keine Servolenkung gibt ist das Fahrgefühl direkter.

Der L 206D in einer Straßenkurve

Ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist der Frontantrieb, durch den der L 600 D eine ebene Ladefläche hat. 

Hinteransicht des L 206D

Durch die flache Ladekante am Ende des Vans ist der L600 D bei Handwerkern beliebt.

Innenansicht des Mercedes-Benz L 306D

Ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist der Frontantrieb, durch den der L 600 D eine ebene Ladefläche hat.

Fotos: Kai Knörzer

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