Pionier im Wandel der Zeit: Die Geschichte des Sprinter.

Drei Mercedes-Benz Sprinter parken vor einem modernen Gebäude

Seit der Markteinführung gilt er als Vorreiter im Transporter-Segment. Das Jahr 2018 läutet die dritte Generation des Sprinter ein. Zeit für einen Rückblick auf die Entstehung der Transporter-Ikone.

1995 bis 2006: Die erste Generation des Sprinter.

1995 startet in Düsseldorf die Produktion des Mercedes-Benz Sprinter. Der Van ist nicht nur aufgrund seiner Fahrzeugklasse ein Novum. Erstmals kommt ein Mercedes-Benz ohne numerische Bezeichnung aus. Der Name Sprinter steht fortan für eine ganze Gattung – den Transporter. Mit seiner anfänglichen Motorisierung bringt der Sprinter es auf eine Leistung von 90 kW (122 PS), bei einem Ladevolumen von 810 Kilogramm. Eine 4×4-Ausführung des Transporters ist 1996 erstmals erhältlich. 

Erste Anpassungen nach der Jahrtausendwende.

Im Jahr 2000 profitiert der Sprinter von einer Leistungssteigerung, außerdem wird im Design mehr Wert auf Aerodynamik gelegt. Die letzte Modifikation der ersten Generation legt einen Grundstein für die Sicherheit des Vans: Im Jahr 2002 wird das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP ein allgemeiner Standard.

Ein weißer Mercedes-Benz Sprinter

Der erste Sprinter rollt 1995 in Düsseldorf vom Band.

2006 bis 2018: Die zweite Generation des Sprinter.

Die zweite Generation des Sprinter betritt den europäischen Markt im Jahr 2006. Der Van ist jetzt mit drei verschiedenen Radständen, variierenden Längen und einem deutlich leistungsstärkeren Antrieb erhältlich. Kunden können zwischen zahlreichen Grundkonfigurationen wählen. Von zwei bis fünf Tonnen Gewicht ist alles möglich. 2012 erhält der Sprinter ein neues Automatikgetriebe. Im selben Atemzug wird auch das ESP noch effektiver.

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Neue Assistenzsysteme für mehr Sicherheit.

Ein Jahr später bekommt der Sprinter ein Feature-Update. Mit dem Seitenwind- und dem Abstandswarn-Assistenten wird das Angebot an Assistenzsystemen weiter ausgebaut. Der Allradantrieb, eine Downhill Speed Regulation und spezielle Offroad-Reifen bringen auch abseits der Straße Flexibilität, Fahrspaß und Sicherheit.

Die Vanlife-Bewegung – Beginn einer neuen Ära.

Mit dem Aufkommen des Vanlife-Trends werden immer mehr Menschen dazu inspiriert, ihren Sprinter selbstständig auszubauen. Einbauküchen, ausklappbare Esstische und komfortable Betten verwandeln zahlreiche Vans in ein Zuhause auf vier Rädern.

Ein silbergrauer Mercedes-Benz Sprinter von der Seite

Der Sprinter aus dem Jahr 2009 gehört der zweiten Generation an.

Ein weißer Van von der Seite

Der Allradantrieb sorgt auch abseits der Straße für Fahrspaß und Sicherheit.

Ein Camping-Lager mit zwei Mercedes-Benz Sprinter im Wald

Der Vanlife-Trend ist mittlerweile ein globales Phänomen.

2018: Die dritte Generation des Sprinter.

Neue Sicherheitssysteme, ein modernes Design und mehr als 1.700 verschiedene Ausführungen ebnen 2018 den Weg für die dritte Sprinter Generation. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören innovative Konnektivitätslösungen. Die Dienste von Mercedes PRO connect und MBUX ermöglichen intelligente Vernetzung und digitale Steuerungsmöglichkeiten. So können online Aufträge gesteuert werden und Fahrzeuginformationen wie Standort, Kraftstoffvorrat oder Wartungsintervalle nahezu in Echtzeit abgefragt werden. Die bewährten Heck- und Allradantriebe werden im neuen Sprinter um einen Vorderradantrieb ergänzt. Ebenfalls neu ist die optionale Neungang-Wandler-Automatik.

Ein schwarzer Van, bei voller Fahrt, von schräg vorne

Die dritte Sprinter Generation widmet sich dem Thema Vernetzung.

Ausblick in die Zukunft: Der eSprinter.

Ob für die Personenbeförderung, als Food Truck, Kühl-, Liefer- oder Pritschenwagen – über die Zeit hat der Sprinter unterschiedlichste Einsatzbereiche ausgelotet. Auch 2019 erkundet er weiter neue Gebiete: Als eSprinter wird der Transporter mit dem Stern erstmals mit elektrischem Antrieb erhältlich sein. Nutzer können dabei zwischen zwei Antriebsoptionen wählen. Die vier Batteriemodule des eSprinter ergeben insgesamt eine Reichweite von 150 Kilometern, bei einer Kapazität von 55 kWh. Die maximale Zuladung beträgt 900 Kilogramm. Das Einsparen des vierten Batteriemoduls erzielt im Gegenzug eine Reichweite von 115 Kilometern bei 41 kWh. So lässt sich die maximale Zuladung um rund 140 Kilogramm auf ungefähr 1.040 Kilogramm erhöhen. Der eSprinter ist Teil der Strategie von Mercedes-Benz Vans zur Elektrifizierung der gewerblichen Transporter-Flotte.

Das Seitenprofil des Mercedes-Benz eSprinter

Der eSprinter ist Teil der Strategie von Mercedes-Benz Vans zur Elektrifizierung der gewerblichen Transporter-Flotte.

Ein türkisfarbener Pritschenwagen auf einer Baustelle

Auch die erste Sprinter Generation wurde bereits intensiv als Pritschenwagen genutzt.

Zwei Männer laden Zeitungen in einen Mercedes-Benz Sprinter ein

Damals wie heute sind Mercedes-Benz Transporter zuverlässige Nutzfahrzeuge.

Fotos: Daimler; Go-VanSacha Roy

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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