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Im Wandel der Zeit: Die Geschichte der Mercedes-Benz Vans.

Drei Vans aus verschiedenen Epochen fahren hintereinander

Der Van wurde im Wettstreit zwischen Carl Benz und Gottlieb Daimler geboren. Am Ende stand der Zusammenschluss der von den Pionieren gegründeten Unternehmen – eine Entscheidung, die die Geschichte des Vans bis heute prägt.

Van im Geiste der Industrialisierung.

Die Geschichte des motorisierten Gütertransports reicht bis zur Anfangszeit des Automobils zurück. Anfang Oktober 1896 liefert die Daimler-Motoren-Gesellschaft den ersten Motorlastwagen aus. Das Fahrzeug dient dem Transport von Waren und hat eine Nutzlast von 1,5 Tonnen. Im Geiste der industriellen Revolution wird der Wettbewerb zum wesentlichen Antrieb der Wirtschaft. Ein Start-up-Spirit entsteht. Unabhängig von Daimler, baut dessen damals größter Konkurrent, Carl Benz, nur zwei Monate später einen”Lieferungswagen” mit Kastenaufbau, der damit zum Urtyp des Vans wird. Im Juli 1897 präsentiert Carl Benz den Benz Break, einen großzügigen Minibus für bis zu zwölf Personen. Im gleichen Jahr bietet auch die Daimler-Motoren-Gesellschaft ihren Kunden eine Lieferwagen-Modellreihe für Nutzlasten von 500 kg bis 2 Tonnen an. So treten die Unternehmen der beiden Automobilpioniere auch im Van-Segment in einen Wettbewerb, der bis ins Jahr 1926 anhalten wird.

Ein kutschenartiger Van aus dem Jahr 1901

Im 1897 eingeführten Benz Break hatten bis zu zwölf Personen Platz.

Erster Transporter von Daimler-Benz:
der L 1000 Express.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs sind die wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland schwierig. Vertreter der Daimler- Motoren-Gesellschaft (DMG) und der Firma Benz & Cie. gründen daher im Mai 1924 eine Interessengemeinschaft und unterzeichnen Ende Juni 1926 den Vertrag zur Verschmelzung der beiden Unternehmen. So entstehen die Daimler-Benz AG und ihre Marke Mercedes-Benz mit dem weltweit bekannten Markenzeichen: einem Dreizackstern im Lorbeerkranz. 1927 präsentiert Daimler-Benz den L 3/4, einen Transporter für 750 kg Nutzlast, der 1929 zum L 1000 Express aufgewertet wird. Seine Vielseitigkeit erinnert stark an moderne Vans: Der L 1000 Express ist als Pritschenwagen, Kastenwagen oder als Kleinbus mit zehn Sitzen erhältlich. 1936 bringt der schwäbische Automobilhersteller dann den 170 V auf den Markt. Er dient gleichzeitig als Basis eines Kasten-Lieferwagens für bis zu 350 kg Nutzlast.

Eine Oldtimer-Limousine von Mercedes-Benz

Der 170 V ist die Vorlage des ersten echten Vans aus Untertürkheim.

Der L 319 und das Wirtschaftswunder.

Die stark zerstörten Werke und die Rohstoffknappheit nach dem Zweiten Weltkrieg zwingt Daimler-Benz dazu, auf Vorhandenem aufzubauen. Als erster echter Nachkriegs-Van „made in Untertürkheim“ kommt der 170 V mit einfachen Pritschen- und Kastenwagenaufbauten auf den Markt. Doch das Land erholt sich schnell. Als Symbol des deutschen Wirtschaftswunders präsentiert das Unternehmen im Jahr 1955 den L 319. Der neue Frontlenker-Van mit seinen rundlichen Formen wird ein Kassenschlager und befördert Waren und Dienstleister im ganzen Land. 1969 leiten Neil Armstrongs Mondlandung und das legendäre Open-Air-Musikfestival Woodstock eine neue Ära ein. Die Mercedes-Benz Van-Baureihe 309 ist zu diesem Zeitpunkt bereits gut zwei Jahre auf dem Markt. Das nunmehr eher kantige Format mit der angedeuteten Motorhaube gilt als Vorreiter des Mercedes-Benz Vans, wie er heute existiert, und 1977 debütiert ein Klassiker das Licht der Welt: die intern TN oder T 1 genannte Baureihe als erste Mercedes-Benz Neuentwicklung im Segment von 1-2 Tonnen.

Ein blauer Van steht auf einem Parkplatz

Das Wirtschaftswunder und der L 319? Unmittelbar miteinander verbunden.

Der Sprinter – ein Kind Europas.

Gemeinsam mit dem 1987 eingeführten MB 100 in der leichteren Klasse überdauert der T 1 das letzte Jahrzehnt der innerdeutschen Trennung. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands versprechen die 90er-Jahre eine Ära des Friedens zu werden. Mit Österreich, Schweden und Finnland treten 1995 gleich drei neue Staaten der EU bei. Und ganz im Geiste des neuen Europas heißt auch Mercedes-Benz ein weiteres Familienmitglied willkommen: den Sprinter, der den erfolgreichen T 1 ablöst. Von Beginn an fährt er nicht nur auf deutschen Straßen. Als echter Global Player wird er schnell zu einer europäischen Erfolgsgeschichte „made in Germany“. Gut ein Jahr später stößt der Vito als vollkommen neu konzipierter Nachfolger des MB 100 dazu. Er macht die moderne Transporter-Sparte von Mercedes-Benz vorerst komplett. Die Lücke zwischen Van und Pkw schließt der 2001 präsentierte Vaneo, dessen Rolle 2012 der Citan übernimmt.

 Ein gelber Van während der Fertigung in einer Fabrik

Der Sprinter wird heute im Düsseldorfer Werk von Mercedes-Benz produziert,
der Vito hingegen im spanischen Vitoria.

Nachhaltig ins neue Jahrhundert: eVito und eSprinter.

Mit Sprinter, Vito und Citan ist Mercedes-Benz Vans schließlich vollständig im 21. Jahrhundert angekommen. Die anhaltende Konjunktur der Weltwirtschaft lässt auch die Verkaufszahlen der Transporter mit dem Stern weiter steigen. Gleichzeitig sehnt sich die Welt nach der Jahrtausendwende dabei immer stärker nach Nachhaltigkeit. Doch die Nachfrage nach den von Mercedes-Benz angebotenen batterieelektrischen Vans bleibt erst mal gering. Heute hat sich das gesellschaftliche Interesse für alternative Antriebsformen weiter gefestigt. Bühne frei für eVito und eSprinter. Mit beiden Vans erweitert der schwäbische Autobauer seine Modellpalette in den Jahren 2018 (eVito) und 2019 (eSprinter) um Transporter mit batterieelektrischem Antrieb. Und so kann die Erfolgsgeschichte von Mercedes-Benz Vans auch in Zukunft weitergeschrieben werden.

Ein weißer Van steht auf einem Parkplatz

Mit seiner kantigen Form ist das Erfolgsmodell T 1 ein echter Klassiker geworden.

Ein Van fährt über eine verschneite Brücke

Der eSprinter soll moderne Kundenbedürfnisse befriedigen.

Ein futuristischer Van auf einer Straße

Van der Zukunft: der Vision Urbanetic.

Fotos: Media Daimler

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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