Der „Green Truck“ auf dem Weg zu einem gesünderen Planeten.

Der Truck von „Green Trucks“

In Kalifornien bietet das Team vom „Green Truck“ gesunde Mahlzeiten aus einem Freightliner MT45 an, der pflanzliches Speiseöl als Kraftstoff nutzt.

„Healing our Planet – One Meal at a Time“.

In Kalifornien bietet das Team vom „Green Truck“ gesunde Mahlzeiten aus einem Freightliner MT45 an, der pflanzliches Speiseöl als Kraftstoff nutzt. Ein Gourmet-Foodtruck, der günstiges und vor allem gesundes Essen bringt? In Kalifornien, dem Bundesstaat der Körperbewussten, ist das heute eigentlich keine Seltenheit. Vor zehn Jahren war das allerdings noch eine echte Rarität. Foodtrucks gab es zwar viele, gesundes oder gar biologisch angebautes Essen war aber äußerst rar. Das wollten Mitchell Collier und Kam Miceli ändern. Sie kündigten ihre gut bezahlten Jobs als Model und Wertpapierhändler und kauften einen Freightliner MT45 Diesel, um die Catering-Welt zu verändern. Ihr Motto: „Healing our Planet – One Meal at a Time“.

Müsli mit Beeren von Green Truck

Ein erfrischender Start in den Tag: Beeren und Musli.

Der „Mother Trucker“ fährt mit Pflanzenöl.

Inzwischen ist der MT45 zwar einer von vielen Vans, die zum „Green Truck“ gehören, aber er ist immer noch eine echte Besonderheit: Als Kraftstoff nutzt er recyceltes Pflanzenöl, das im Truck am Tag zuvor noch zum Kochen verwendet wurde. Das „Green Truck“-Team nennt ihn liebevoll den „Mother Trucker“. Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben: Das Dach des Trucks ist mit Solarplatten bedeckt, die die Küche mit Energie versorgen. Alle Verpackungen die der Truck verwendet, werden später bei den Bauern kompostiert, von denen die verwendeten Produkte stammen. Selbst die Küchenutensilien werden aus Kartoffelstärke hergestellt und sind somit auch recyclebar.

Durch die USA und über den Atlantik.

Ob in Los Angeles oder San Diego, auf Hochzeiten oder Firmenfeiern – selbst bei Filmdrehs in der prallen Sonne Kaliforniens: Überall stehen die Menschen für das Bio-„Gourmetessen“ Schlange. Das Konzept kommt gut an. Vom klassischen Cheese Burger bis hin zum Superfood Salat – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der gute Ruf des „Green Trucks“ ist international verbreitet. So kamen Kam und Mitchell 2010 in Kontakt mit dem britischen Promi-Koch Jamie Oliver. Für seine Sendung „Food Revolution“ fuhren sie drei Wochen lang durch West Virginia. Frei nach dem Motto: Gesundes Essen für jeden und überall.

Gäste vor dem Foodtruck

Gutes Essen, gute Laune: Schauspieler David Arquette, „Green Truck“-Mitbegründer Mitchell Collier und Freunde vor einem der Trucks.

Slogan des “Green Truck”.

„Healing our Plant – One Meal at a Time“: Der Slogan des „Grenn Trucks“ ziert die Heckseite des „Mother Truckers“.

Frontansicht des Freightliner MT45.

Der Freightliner MT45 des „Green Trucks“.

Ein Rote Beete Salat mit Kresse

Gesund und lecker: Rote Beete Salat des Foodtrucks “Green Truck”.

Veganes Burgerpatty für Zuhause.

Besonders beliebt ist der vegane „Mother Trucker“-Burger – benannt nach dem MT45. Er ist handgemacht und besteht aus lokal angebauten Produkten. Zu weit weg von der Route des Trucks um in diesen Genuss zu kommen? Kein Problem! Das vegane Burgerpatty kann man inzwischen sogar online bestellen. Wer ein bisschen mehr Zeit zur Verfügung hat, kann jedoch auch auf die hausgemachte Variante zugreifen: Uns hat Kam Miceli das Rezept zum „Mother Trucker“ verraten – original amerikanisch mit Maßangaben in Tassen.

Frisch zubereiteter „Mother Trucker“-Burger.

Frisch zubereiteter „Mother Trucker“-Burger.

Der vegane „Mother Trucker“-Burger (4-6 Portionen)

Zutaten:

  • 2 Tassen gehackte Zwiebeln
  • 3 gehackte Knoblauchzehen
  • 2 Tassen gehackte Champignons
  • 2 Tassen Karotten, gehackt
  • 1 kleine Dose Tomatenmark
  • 1/8 Tasse Sojasauce
  • 4 Tassen texturiertes pflanzliches Protein, z.B. Sojageschnetzeltes
  • 3 Tassen Wasser
  • ¼ Tasse Tahini-Paste
  • 1/8 Tasse Senf
  • 1 Tasse Mehl
  • 2 EL Basilikum
  • 2 EL Kreuzkümmel
  • 2 EL Oregano
  • 1 TB Koriander
  • Sprossen undTomaten

Zubereitung in 10 Schritten:

  1. Zwiebeln und Knoblauch drei Minuten lang in der Pfanne anbraten
  2. Pilze und Karotten hinzufügen und für weitere fünf bis sieben Minuten braten
  3. Tomatenmark und Sojasauce dazugeben
  4. Pflanzliches Protein hinzufügen und gut vermengen
  5. Wasser, Tahini und Senf hinzufügen und so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist
  6. Das Gemisch in eine große Schüssel geben und so lange warten, bis man es berühren kann
  7. Mehl und Gewürze hinzugeben
  8. Bouletten aus der Menge formen und sie grillen oder in der Pfanne anbraten
  9. Fertige Bouletten mit Sprossen und Tomaten versehen
  10. Je nach Belieben in ein veganes Brötchen oder zwischen Salatblätter legen und genießen

Fotos: Kam Miceli

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