Mit Hinturland im Sprinter an Europas abgelegenste Orte

Der Sprinter fährt über den Newlands Pass in England

Ob am Polarkreis oder im Gebirge: Die Reiseblogger von Hinturland weichen von ausgetretenen Pfaden ab und erfüllen sich damit ihren Traum von Freiheit.

Ein etwas anderer Urlaub

Temperaturen weit unter dem Nullpunkt, Schnee so weit das Auge reicht: Was für die meisten nicht gerade nach einem Urlaub klingt, ist für Sophie und Reuben vom Reiseblog Hinturland die Erfüllung eines Traums. Ihre Begeisterung für abgelegene und vom Tourismus unberührte Orte führt sie entlang des Polarkreises durch Finnland, Schweden und Norwegen. Hier legen sie innerhalb von drei Wochen fast 10.000 Kilometer in ihrem ausgebauten Mercedes-Benz Sprinter zurück.

Reuben macht neben seinem Sprinter ein Lagerfeuer

Fernab der Zivilisation

Der Anspruch von Sophie und Reuben: Reiseziele fernab der üblichen Touristenrouten zu finden. Inspiration dafür erhalten sie bei anderen Reisebloggern, durch Empfehlungen von Freunden oder in Naturzeitschriften. „Der Anstoß für unsere Reise zum Polarkreis war ein einziges Foto von den kirschroten Holzhütten in Norwegen“, erzählt Sophie. Doch auch in ihrer Heimat Großbritannien gibt es für sie viel zu entdecken. „Wir lieben es, hier die Einsamkeit der Berge zu erkunden.“ Mit ihrem Blog Hinturland, auf dem sie von ihren Reisen erzählen, wollen sie auch andere motivieren, sich aus ihrer Komfortzone zu bewegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.

Der Sprinter fährt in Schottland durch eine bergige Straße

Kein Stillstand

Die beiden Mittzwanziger waren schon immer vom Reisen begeistert. Sophie lebte bereits in Jamaika, Kanada und Malawi, bevor sie im Nordosten Englands ihre jetzige Heimat fand. Auch Reuben bereiste schon einige abgeschiedene Winkel der Erde – wie den kenianischen Busch oder das Himalaya-Gebirge. Um ihre Reisen zu finanzieren, betreuen die beiden Abenteurer Gruppen bei Outdoor-Aktivitäten. Dabei kommt ihnen zugute, dass sie selbst gerne klettern, Fahrrad fahren und im Kanu oder Kajak paddeln. Ein Schreibtischjob käme für sie nicht infrage, erklärt Sophie. „Wir haben einfach zu viel Energie und Enthusiasmus, um stehen zu bleiben.“

Sophie und Reuben auf dem Gipfel eines schottischen Berges

Wir haben einfach zu viel Energie und Enthusiasmus, um stehen zu bleiben.

Verlässlichkeit bei Minusgraden

Nachdem sie bereits mehrmals im Kofferraum ihres Kombi übernachtet hatten, entschieden sich Sophie und Reuben im Jahr 2014 dafür, einen Sprinter zu kaufen und ihn für ihre Reisen zu einem mobilen Zuhause auszubauen. „Wir brauchten etwas mit genug Platz, um nicht nur uns, sondern auch eine Küchenzeile und unsere Ausrüstung unterzubringen“, erzählt die Bloggerin. Der Sprinter überzeugte die beiden besonders aufgrund seiner Verlässlichkeit. Diese stellt der Van bei der Reise im hohen Norden unter Beweis. Trotz eisiger Temperaturen, Schneestürmen und gefrorener Straßen legen Sophie und Reuben im Schnitt 500 Kilometer pro Tag zurück. „Der Motor startete jedes Mal zuverlässig und wir hatten bisher keinerlei technische Probleme mit dem Fahrzeug“, sagt Sophie.

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Ein schwarzer Mercedes.Benz Sprinter fährt durch Gelände

Mobile Gemütlichkeit

In den ersten sechs Monaten nach dem Kauf des Sprinter reisten Sophie und Reuben noch mit einem Schlafsofa im Laderaum: „Wir waren viel zu aufgeregt, um auf einen kompletten Ausbau zu warten.“ Inzwischen ist ihr Sprinter durch Holzverkleidung, ein Faltbett und eine kleine Küche gemütlicher geworden. „In einem Van zu leben, ermöglicht es uns, das Leben in vollen Zügen zu genießen“, sagt Sophie. „Wir können reisen, ohne uns um eine Übernachtungsmöglichkeit zu kümmern, und können so lange an einer Stelle bleiben, wie wir wollen.“

Der Sprinter fährt auf einer verschneiten Straße in Schweden

Die Suche nach dem Abenteuer

Sophies und Reubens Ziel ist es, irgendwann Vollzeit reisen zu können und auf ihrem Blog davon zu berichten, um Leser mit den besten Tipps und Tricks für eigene Touren zu versorgen. In der Zwischenzeit haben sie bereits neue Reisedestinationen ins Auge gefasst: Nachdem ein Bekannter Bilder von seiner Motorradtour durch Irland zurückbrachte, waren sie hellauf begeistert. Ein weiteres Wunschziel der beiden sind die Dolomiten in Italien. Doch klar ist: Ein ruhiger Urlaub am Strand kommt für das Paar nicht infrage.

Photos: Hinturland

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Die gezeigten Umbauten wurden durch unabhängige dritte Anbieter vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildung stellt insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.