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„Nomad Coffee“: Der Traum vom fahrbaren Kaffeehaus.

A man and a woman are standing in front of a coffee truck

Als sich Daniela und Enrique kennenlernen, entsteht der gemeinsame Traum, Kaffee aus einem Truck zu verkaufen. Der Weg führt das junge Paar von Neuseeland nach Chile.

Kennenlernen unter Kiwis.

Die braunen Früchte des Kiwibaumes hängen hoch. Enrique soll sie pflücken. Es ist die erste Aufgabe, die er hat, hier in Neuseeland, auf der Suche nach etwas Neuem in seinem Leben. Zwei Stunden vergehen, bis seine Arbeit plötzlich unterbrochen wird. Enrique hört Stimmen hinter sich. Er nimmt einen bekannten Akzent wahr. Auch er hat ihn, wenn er Englisch redet. Immer noch in seine Arbeit vertieft, spürt er wenig später eine Hand auf seiner Schulter. Sofort dreht er sich um. „Hi, ich bin Daniela“, spricht ihn eine junge Frau in fließendem Spanisch an. „Und ich heiße Enrique“, antwortet er im Gegenzug. Ohne dass es auch nur im Geringsten unangenehm ist, vergeht ein scheinbar ewiger Moment, in dem beide schweigen und einander neugierig angrinsen.

Ein Mann und eine Frau an einem Strand

In Neuseeland haben sich die beiden Südamerikaner kennengelernt.

Unerwartet verliebt.

„Wir hatten damals unsere Heimatländer verlassen, um neue Erfahrungen, Orte, Möglichkeiten, Geschmäcker und Kulturen kennenzulernen. Und natürlich hatte jeder von uns beiden damit gerechnet, erst mal auf sich alleine gestellt zu sein“, erzählt Daniela. Doch alleine wird in Neuseeland keiner von beiden sein. Als sich die Argentinierin und der Uruguayer bei ihrer Arbeit als „Fruit Picker“ in der malerischen Bay of Plenty Tag für Tag besser kennenlernen, verlieben sie sich ineinander. Der Selbstfindungstrip verwandelt sich schnell in eine unbekümmerte Liebesgeschichte. Neben der Arbeit sprechen sie viel miteinander. Und natürlich geht es dabei auch ganz wesentlich um die Zeit nach dem Abenteuer Neuseeland. Wie soll es mit ihnen weitergehen?

Eine Frau und ein Mann stehen vor einem Truck

Daniela und Enrique sind froh, den Schritt nach Neuseeland gewagt zu haben.

Die Idee ist geboren.

Immer wieder kommt dabei eine ganz spezielle Idee auf. „Daniela träumte schon von klein auf davon, einmal ein eigenes Kaffeehaus zu haben. Ich hingegen interessiere mich sehr für große Fahrzeuge“, erzählt Enrique. Die beiden zählen eins und eins zusammen: Warum nicht ein Café auf Rädern bauen und damit eine gemeinsame Zukunft bestreiten? Als sich das junge Paar mit Ablauf der Aufenthaltsgenehmigungen wieder zurück nach Südamerika begibt, fällt die Entscheidung für die zukünftige Heimat ihres Glücks auch diesmal auf neutrales Terrain. Daniela und Enrique wollen in Chile Fuß fassen, genauer in Puerto Natales. „Die Berge, das Klima – all das dort hat schon viel Ähnlichkeit mit Neuseeland, mittlerweile brauchen wir diese atemberaubende Landschaft einfach“, sagt Daniela. In Puerto Natales, umgeben von riesigen Gletschern, Gebirgsketten und dem tiefblauen pazifischen Ozean, entscheiden sie, sich auf die Suche nach ihrem großen Ziel zu begeben: dem gemeinsamen, fahrbaren Kaffeehaus.

Ein Truck, der Gänsehaut macht.

„Wir haben ihn gefunden, ohne ihn gesucht zu haben. Ich glaube daher, dass er uns gefunden hat“, erzählt Enrique. Wie aus dem Nichts stoßen sie nach kurzer Recherche auf einen alten, höchst charaktervollen Mercedes-Benz LO 809. „Am nächsten Tag war dann die Besichtigung. Als der Motor gestartet wurde, habe ich sofort Gänsehaut bekommen, es war einfach magisch“, sagt Enrique mit leuchtenden Augen. Noch im Fahrzeug fällt das Paar eine Entscheidung: Sie wollen den Truck kaufen, ohne Wenn und Aber. „Da wir nicht sofort die komplette Ablöse bezahlen konnten, haben wir einen handschriftlichen Vertrag mit dem damaligen Besitzer gemacht und hielten im nächsten Moment die Schlüssel in der Hand“, erinnert sich Daniela. Ihr Projekt nennen sie „Nomad Coffee“, der Name gibt die Richtung vor.

Ein grüner Truck steht auf einem Feld

Der Nomad Coffee Truck war ursprünglich grün lackiert und als Personenbus im Einsatz.

Durchhalten lohnt sich.

Leider verläuft der Umbau alles andere als einfach. „Da wir nur wenig Know-how hatten, beschlossen wir, wesentliche Teile aus der Hand zu geben. Viele Menschen haben dabei unser Vertrauen missbraucht, was uns Zeit, Geld und Energie gekostet hat“, erzählt Enrique. Doch das junge Paar hält trotz allem durch. Ein Jahr später haben sie es dann endlich geschafft. „Der Truck ist jetzt genau, wie wir es wollten. Ein großes Highlight ist die Aufteilung im Inneren in Küche, Bar und Sitzbereich. Es ist also wirklich ein echtes Kaffeehaus auf vier Rädern geworden“, sagt Daniela begeistert. Demnächst soll es daher richtig losgehen. „Während der Nebensaison in Puerto Natales planen wir, die chilenische Küste entlangzufahren und dort unsere Kaffeespezialitäten anzubieten. In der Hauptsaison wollen wir ein Bezugspunkt für alle Reisenden sein, die durch die Uferpromenade von Puerto Natales fahren“, sagt Enrique. Er steht Arm in Arm mit Daniela im gemeinsamen Coffee-Truck. Und wieder vergeht ein scheinbar ewiger Moment, in dem beide einander glücklich anstrahlen, ohne etwas zu sagen.

Das Innenleben eines Trucks während des Umbaus

Trotz aller Schwierigkeiten wurde der Umbau ein großer Erfolg.

Eine Frau steht im Eingang eines Trucks

Daniela ist jetzt stolze Besitzerin eines Kaffeehauses auf Rädern.

Ein grüner Truck steht auf trockenem Gras

Auch vor dem Umbau war der Mercedes-Benz LO 809 bereits eine Augenweide.

Ein schwarzer Truck fährt an einer Kirche vorbei

In Puerto Natales, Chile, ist der Nomad Coffee Truck zu Hause.

Ein schwarzer Truck steht an einer Bucht

Die Nähe zum Meer ist Daniela und Enrique enorm wichtig.

Ein schwarzer Mercedes-Benz LO 809 steht am Straßenrand

Der Wunsch nach einem fahrbaren Kaffeehaus wurde immer stärker.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Daniela D’Angelo & Enrique Duarte

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