Start-up „Box at Work“ löst Großstadtprobleme.

Ein Mercedes-Benz Sprinter des Unternehmens steht in einem Innenhof

Die Mercedes-Benz Sprinter von „Box at Work“ sind emsig unterwegs, um Großstädtern zu mehr Stauraum zu verhelfen.

Eine Idee wächst zu etwas Großem heran.

Gerrit Jan Reinders hat lange in Amsterdam gelebt. Er kennt das Problem, dass man in Großstädten viel zu wenig Platz hat, um all die Dinge zu lagern, die sich im Laufe der Zeit so ansammeln. Das war der Grund, warum er 2014 das Start-up „Box at Work“ gegründet hat. Das Prinzip ist einfach: Per Telefon oder online können die charakteristisch grünen Kisten und der dazugehörige Lagerplatz bestellt werden. Die Kisten werden nach Hause geliefert und können mit beliebigem Inhalt gefüllt werden. Anschließend werden die Kisten abgeholt und in einer der großen Lagerhallen des Unternehmens eingelagert. Begonnen hat alles mit nur fünf Personen im Büro und zwei Fahrten pro Tag. Heute kümmern sich 18 Mitarbeiter um die Kunden und rund 40 Mercedes-Benz Sprinter sind parallel unterwegs, um die Kisten an 21 Standorten auf ganzen 100.000 Quadratmetern einzulagern. Keine schlechte Entwicklung. Doch der Weg dahin war nicht immer einfach.

Unsere Kunden vertrauen uns tagtäglich ihre ganz persönlichen Gegenstände an. Dieses Vertrauen wollen wir nicht enttäuschen.

Gerrit Jan Reinders steht in einer Lagerhalle vor den grünen Boxen des Unternehmens

Unternehmensgründer Gerrit Jan Reinders ist stolz auf das Wachstum seines Unternehmens.

Aller Anfang ist schwer.

Zunächst stellte die Positionierung des Unternehmens am Markt eine Herausforderung dar. Doch auch das darauf folgende Wachstum gestaltete sich nicht gerade einfach: „Am schwierigsten war es, mit dem Wachstum des Unternehmens Schritt zu halten. Besonders im ersten Jahr waren wir noch nicht bereit dafür“, meint Reinders. Die schnell steigende Nachfrage machte immer mehr Mitarbeiter notwendig, um den Kunden gerecht zu werden. Gleichzeitig musste auch die Finanzierung sichergestellt werden. Letztendlich glückte das Wachstum jedoch: „Das ist uns vor allem durch Franchiseverträge und Partnerschaften mit Logistikunternehmen gelungen“, erklärt der Unternehmensgründer. Heute ist „Box at Work“ eine etablierte Marke für Boxeneinlagerung. Für Reinders steht stets der hundertprozentige Kundennutzen im Vordergrund: „Unsere Kunden vertrauen uns tagtäglich ihre ganz persönlichen Gegenstände an. Dieses Vertrauen wollen wir nicht enttäuschen.“

Ein Mitarbeiter des Unternehmens lädt mehrere grüne Kisten aus einem Mercedes-Benz Sprinter aus

Kundenorientierung wird bei „Box at Work“ großgeschrieben.

Immer unterwegs: die Mercedes-Benz Sprinter.

Vertrauen setzt Reinders auch in seine Fahrzeugflotte: Mehr als 35 Mercedes-Benz Sprinter stehen für die Fahrer bereit, um die Boxen zu den Kunden zu bringen und abzuholen. Die Aufträge gehen dafür per App über ein Onlinesystem an die Fahrer. Warum sich Reinders für Sprinter entschieden hat? – „Starke, gute Fahrzeuge mit geringen Wartungskosten. Außerdem repräsentieren sie das, wofür unser Unternehmen steht: Qualität und Verlässlichkeit.“ Welche Gegenstände Kunden in den Boxen einlagern, ist ganz unterschiedlich. Insgesamt 80 Prozent der Nutzer sind Privatkunden. Besonders Sammelliebhaber, die keinen Platz mehr für ihre Bücher, Schallplatten und Ähnliches haben, sind typisch. 20 Prozent der Nutzer sind dagegen Unternehmen, die das Angebot meist langfristig als Archiv für Dokumente und Akten nutzen.

Die Kunden können ihre Gegenstände in die grünen Kisten einpacken, ein Mitarbeiter bringt diese vorbei und holt die gefüllten Kisten wieder ab.

Das Start-Up „Box at Work“ ist mit Mercedes-Benz Sprinter unterwegs.

Das Unternehmen setzt auf die Verlässlichkeit der Mercedes-Benz Sprinter.

Photos: Josephine de Fijter

More Links to explore: www.boxatwork.com

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