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A Gentleman’s Tale: Maßgeschneiderte Anzüge aus dem Sprinter.

Ein Mann und eine Frau stehen vor einem schwarzen Sprinter

Die fahrenden Maßschneider von A Gentleman’s Tale sorgen im modernen Stadtstaat Singapur für eine bequeme und effiziente Alternative zur herkömmlichen Schneiderei.

Eine Schneiderei auf Rädern.

Trotz tropisch-feuchten Temperaturen von über 30 Grad herrscht in den Straßen von Singapur ein reges Treiben. Der Inselstaat südlich vor Malaysia ist viel mehr als nur ein Touristen-Hotspot oder ein Gabelflughafen. Die Metropole zählt zu den modernsten und kulturell vielfältigsten Städten der Welt. Hier wird Mode großgeschrieben und hier sind die Schneider Lyn und Kenneth mit ihrem mobilen Start-up zu Hause. Was 2016 als Schneiderei begann, wurde schnell mehr: Heute sind Lyn und Kenneth stolze Besitzer eines begehbaren Kleiderschranks im Sprinter sowie der Maßschneiderei und dem Showroom im Citan. Das Konzept ist simpel: „Anstatt in einen Laden zu gehen, kommt der Laden zu dir.“ So konnten sie nicht nur die Kosten für das Start-up gering halten, sondern auch dem Wunsch einer engen Kundenbindung nachkommen.

Eine Frau und ein Mann sitzen auf der Treppe eines schwarzen Sprinter

Fein aus dem Schneider: Lyn und Kenneth in ihrem
Sprinter machen Pause vom Großstadtgetümmel.

Lyn und Kenneth setzen alles daran, individuelle Einzelstücke anzufertigen, die ihren Kunden auf den Leib geschneidert sind. Dafür nehmen sich die Maßschneider viel Zeit. Dem Kunden ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, steht für sie an oberster Stelle. „Unsere Kleidung hat einen großen Einfluss auf unser Leben“, erläutert Lyn. „Jeder sucht nach einem Outfit, das einzigartig ist, zu einem passt und neues Selbstbewusstsein verleiht“, fährt sie fort. Die Idee hinter ihrem Start-up entsprang allem voran dem Wunsch, ihren Kunden räumlich nahe sein zu können. Sie wollen mehr als eine reine Schneiderei sein. Am liebsten möchten sie ihre Kunden vom ersten Job bis zur Hochzeit begleiten und ihrem „Tale“, also ihrer Geschichte, folgen. Denn: Jeder habe etwas Einzigartiges zu erzählen und jedes Outfit bringe eine Geschichte mit sich, findet Kenneth. Ihr Geheimrezept? „Wir wollen erst dein Freund werden, bevor wir dein Schneider sind“, erläutern sie.

„Wir verkaufen keine Outfits, wir verkaufen Selbstbewusstsein.”

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Die tapferen Schneiderlein: Aller Anfang ist schwer.

Die beiden erinnern sich an ihre anfänglichen Schwierigkeiten als mobile Schneiderei. „Die Leute waren zunächst skeptisch, weil wir keinen festen Standort hatten und einfach so davonfahren könnten.“ Der Vorteil, während der Mittagspause Maß nehmen zu lassen und ein neues Outfit zusammenzustellen, ohne mehr als einen Schritt vor die Tür setzen zu müssen, wurde schnell erkannt. Die Bequemlichkeit und Zweckmäßigkeit überzeugten die Kunden, sodass sich die fahrende Schneiderei im Laufe der Jahre etablieren konnte. „Der Schritt in die Selbstständigkeit kostet viel Überwindung“, erzählt Lyn. In Momenten des Aufgebens, in denen man sich wünscht, man hätte sich für den einfacheren Weg entschieden, treibt sie ihr Glauben an, etwas verändern zu können. Schließlich haben Lyn und Kenneth den Wunsch, ihr Unternehmen nach eigenen Werten und Regeln zu gestalten und keiner Norm folgen zu müssen, zur Realität gemacht. In nur vier Jahren setzten sie ihre Vision in die Tat um und gehen seitdem ihrem Traumjob nach.

Eine Frau steht an offener Hecktür des Sprinter, ein Mann steht in Sprinter an einem Regal

Den Sprung gewagt: Lyn und Kenneth haben eine Marktlücke erkannt und zu ihrem einzigartigen Erkennungsmerkmal gemacht.

Der Van macht’s möglich – ein Showroom im Citan.

Für ihr Unternehmen schwebte den beiden ein beständiges, zuverlässiges und langlebiges Fahrzeug vor. „Es war von Anfang an klar, dass es ein Mercedes-Benz Van sein wird“, erinnert sich Lyn zurück. Mit viel Liebe zum Detail verwandelten sie zuerst einen Citan in einen edlen und modernen Showroom. Mit einer Umkleidekabine, Ganzkörperspiegeln und Schränken ausgestattet, spielt sich hier das tägliche Geschäft ab – von der Kundenbetreuung bis hin zu Bürotätigkeiten wird der Citan multifunktional eingesetzt. Ein Jahr später folgte der Sprinter mit dem begehbaren Kleiderschrank. Er kommt vor allem bei Kundenterminen zum Einsatz. In Schränken und Regalen mit edler Holzverkleidung werden die neuesten Stücke präsentiert und auf dem Flachbildschirm laufen Produktanzeigen. Vervollständigt wird das Ankleidezimmer durch ein Sofa, Ganzkörperspiegel, 3D-Bodyscanner und eine Umkleidekabine. In ihrer mobilen Schneiderei sind sämtliche Arbeitsutensilien immer mit dabei. So sparen sie sich nicht nur die hohen Mietkosten in Singapur, sondern sind für ihre Kunden in greifbarer Nähe. Manchmal sogar direkt vor der Haustür.

  • Durch die offene Seitentür des Sprinter sieht man ein Kleiderregal
  • Im Inneren des Sprinter sind auf einem Regal Hemdkragen ausgestellt
  • Ein Mann ordnet in einem Regal Hemdkragen neu an
  • Auf einem Schuhregal stehen braune Herrenschuhe

Immer einen Schritt voraus: Mobil durch Singapur.

Die größte Herausforderung der Zukunft sieht Kenneth darin, die fortschreitende Technologie an die Bedürfnisse der jüngeren Generation anzupassen. Vor allem aber bedauert er das schwindende Interesse an handwerklichen Berufen. Deshalb will er versuchen, durch Integration von Technik eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen.
Lyn und Kenneth haben die Chance der Digitalisierung erkannt und wissen sie bestmöglich einzusetzen. Mithilfe ihres 3D-Scanners, welcher innerhalb weniger Sekunden den Körper scannt und die Maße jedes Kunden speichert, sparen sich die Schneider enorm viel Zeit und Aufwand. Auch für die Zukunft haben die beiden große Pläne: Sie spielen mit dem Gedanken, mit ihren Vans auf Entdeckungstour zu gehen und so ihre Arbeit mit dem Reisen zu verbinden. Ein paar Anfragen aus dem Ausland gibt es schon. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald auch in Deutschland eine begehbare mobile Schneiderei?

Ein Mann und eine Frau sitzen im Sprinter und betrachten verschiedene Stoffe

Langweilig wird es den beiden nie – jedes Kleidungsstück ist eine neue Herausforderung.

Eine Kleiderstange mit gemusterter Kleidung, daneben steht ein Tablet in einem Regal

Das Herzstück von A Gentleman’s Tale: der begehbare Kleiderschrank mit 3D-Bodyscanner im Sprinter.

Zwei Paar Hände halten verschiedene Stoffmuster

Die Vorstellung des Kunden zu treffen und seinen Erwartungen gerecht zu werden,
stellt die Maßschneider täglich vor neue Aufgaben.

Ein Mann im blauen Jackett sitzt neben einer Frau im roten Kleid

Lyn und Kenneth haben durch jahrelange Erfahrung im Fashion Business ein gutes Gespür für Mode entwickelt.

Eine Frau und ein Mann stehen vor einem Spiegel und einer Kleiderstange

Die beiden Gründer vereinen ihre Passion mit handwerklichem Geschick, moderner Technik und Raffinesse.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Lyn Chan und Kenneth Chia

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Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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