MVMANT im Sprinter: Künstliche Intelligenz zwischen Palmen.

An Bord des Sprinter löst das italienische Unternehmen MVMANT das Transportproblem in Dubai. Dank künstlicher Intelligenz ist die Lösung so nachhaltig und effizient wie möglich.

Ein globales Problem.

Ein heißer Nachmittag im sizilianischen Catania: Reges Treiben auf von historischen Gebäuden umgebenen Plätzen, der ein oder andere Espresso wird an den Tischen serviert, lautes Gelächter und angeregte Diskussionen erfüllen die wunderschöne Stadt am Fuße des Ätna. Dieses Bild bietet sich den Einwohnern der Stadt täglich. Wer sich mit dem Auto fortbewegen muss, sieht die Stadt allerdings in einem anderen Licht. Blochin Cuius ist der Geschäftsführer von MVMANT (sprich: Movemant) und erinnert sich an seine Studienzeit in Catania zurück: „Autofahren ist einfach Folter“, so berichtet der Italiener vom Verkehr der Stadt. Er bedauert dabei aber vor allem die geringe Anzahl der Passagiere pro Fahrzeug. Und das ist nicht nur in Sizilien so. „Der globale Durchschnitt liegt bei 1,2 Personen pro Auto“, eröffnet Cuius besorgt. Er kam zu der Überzeugung, dass das nicht so bleiben kann.

Ein Taxischild auf dem Dach eines Taxis

Ein Taxiservice der anderen Art wurde zur Inspiration für ein modernes Shared-Mobility-Konzept.

Inspiriert vom ortsansässigen Taxidienst.

In Mirabella Imbaccari, einem kleinen Dorf in Sizilien, gab es schon in der Kindheit der MVMANT-Gründer eine Lösung für dieses Problem. „Es gab wenige Privatautos und einen extrem schlechten öffentlichen Nahverkehr. Diese Lücke wurde von lokalen Taxifahrern gefüllt“, erinnert sich Blochin Cuius. Jene Taxifahrer boten aber einen modifizierten Taxidienst an. Weil die Fahrer jeden im Dorf kannten und wussten, wer wann wohin fahren muss, konnten sie eine frühe Form des später als „Shared Mobility“ bekannten Services anbieten. Immer auf der bestmöglichen Route, nahmen sie so viele Personen wie möglich mit und reduzierten somit den Schadstoffausstoß pro Kopf. Die Vorteile dieser Methode wollten die Italiener mit MVMANT in moderner Form schaffen.

Ein Sprinter von hinten, der am Straßenrand hält, im Hintergrund große Bürogebäude

Ein Stern am Transporterhimmel: Der Sprinter als geeignetes Fahrzeug für anspruchsvolle Kundschaft.

Der große Durchbruch in Dubai.

Als Teilnehmer am Programm Dubai Future Accelerators gelang MVMANT ein wichtiger Schritt. Über 2.200 Bewerber wollten als Unternehmen mit der Regierung in Dubai an neuen Technologien, Strategien und Konzepten arbeiten. Umgesetzt wurden am Ende tatsächlich nur drei Projekte. Das von Blochin Cuius initiierte ist das bisher erfolgreichste. MVMANT nutzt künstliche Intelligenz, um Anfragen von Fahrgästen clever zu kombinieren, sodass möglichst viele Personen in ihren Sprinter fahren können. Durch die Technologie hinter dem Konzept sollen unrentable Routen vermieden und der Schadstoffausstoß pro Kopf verringert werden. In Dubai hilft der Dienst vielen weltweit führenden Technologieunternehmen, deren Mitarbeiter von den flexiblen Routen und geringen Wartezeiten profitieren.

Menschen steigen in einen Sprinter in Dubai

Per App bestellen Kunden die Sprinter und werden nach durchschnittlich sieben Minuten schon abgeholt.

Der Sprinter als Plattform für Fortschritt.

Bereits beim Pilotprojekt in Ragusa auf Sizilien hatte sich der Mercedes-Benz Sprinter als perfekter Partner für das innovative Unternehmen bewiesen. Geschäftsführer Cuius schwärmt von den hochwertigen Materialien und der Verarbeitung: „Der Komfort und Geräuschpegel im Inneren der Sprinter sind für unser Publikum in Dubai besonders ansprechend.“ Außerdem brächten die Mercedes-Benz Sprinter ein gewisses Prestige an den Start, das für viele Fahrgäste eine große Rolle spiele. Mit 19 Sitzen ausgestattet, gibt es ausreichend Platz, was die Effizienz des Dienstes steigert. Ursprünglich war geplant, Sprinter mit lediglich acht Sitzen einzusetzen, doch wie es der Zufall wollte, waren die größeren Versionen schneller verfügbar. Dieser Zufall entlarvte sich letztendlich als Glück für die Italiener, deren Dienst sich einem hohen Ansturm in der Wüstenstadt erfreut.

Der Traum jedes Chauffeurs.

Wie jede Transportlösung braucht dieses Shared-Mobility-Angebot fähige Fahrer. Und die kommen im modernen und zuverlässigen Sprinter voll auf ihre Kosten. „Unser Fahrerteam war total begeistert und nachdem sie mit dem Sprinter gefahren sind, wäre der Umstieg auf andere Fahrzeuge sehr schwierig gewesen“, sagt MVMANT-Geschäftsführer Cuius. Komfort und ergonomische Sitze sind nämlich nicht nur für die Passagiere von großer Bedeutung. Da die Fahrer viel Zeit hinterm Steuer verbringen, freuen sie sich umso mehr über den Komfort im Sprinter. Zudem bieten die Fahrzeuge zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten. So lassen sich die Sprinter für fast jede Situation nahezu perfekt anpassen. Dank der weltweiten Assistenz von Mercedes-Benz ist außerdem immer ein Schutzengel mit mobiler Werkstatt und Ersatzteilen vor Ort.

Ein Sprinter fährt durch die Innenstadt von Dubai

Trotz einer Länge von fast acht Metern fährt sich die Langversion des Sprinter wie ein Pkw durch die Straßen Dubais.

Zielstrebig in eine effiziente Zukunft der Mobilität.

Das übergeordnete Ziel für die Zukunft von MVMANT steht ganz im Zeichen ihres Leitsatzes: Viel mit wenig erreichen. „Wir denken, dass die Mobilität der Zukunft Mobilität als Dienstleistung sein wird“, prophezeit Cuius. „Sobald autonomes Fahren in die Verkehrswelt integriert wird, werden Privatautos nur noch ein Nischendasein haben“, fügt der sympathische Italiener hinzu. Da es überall auf der Welt noch unrentable Transportlösungen sowie Herausforderungen auf der First wie auf der Last Mile gibt, sieht Cuius in vielen Städten Potenzial, ein solches Mobilitätskonzept zu implementieren. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität von Catania arbeiten die Italiener weiter daran, ihre Software zu verbessern. Dabei wollen sie den Taximarkt nicht verdrängen, sondern Seite an Seite ein Teil des Mobility-on-Demand-Ökosystems werden. „Wir haben in Venedig bewiesen, dass durch faire Bedingungen und intelligente Arbeitsteilung Taxifahrer ein Teil dieses Ökosystems werden können“, erklärt Cuius.

Ein Sprinter parkt vor einem Hotel, davor eine geparkte G-Klasse

Mit dem Service von MVMANT kann man die G-Klasse auch mal geparkt lassen.

Fotos: MVMANT, Andreas Albanese, Peter Kasprzyk

Mehr Links zum Entdecken: mvmant.com@Instagram, @Facebook

Sprinter

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Mercedes-Benz Sprinter
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