Eine Fotografin und ihr Sprinter auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Julia Nimkes Sprinter steht auf einer Lichtung

Die Berliner Fotografin Julia Nimke steuert zusammen mit ihrem Sprinter „Emil“ die berufliche Selbstständigkeit an.

Inspiration in der Abgeschiedenheit.

An einem frühen Herbstmorgen ziehen dichte Nebelschwaden über einen kleinen See südlich von Berlin. Julia Nimke hat die Nacht in ihrem Van verbracht, der unweit des Ufers an einer Lichtung parkt. Mit gepacktem Rucksack und geschulterter Kamera schließt sie die Tür und macht sich auf den Weg durch den Wald in Richtung Wasser. Genau jetzt, kurz vor Sonnenaufgang, ist sie am liebsten unterwegs. „Wenn die meisten Menschen noch schlafen, habe ich das Gefühl, dass ich die Landschaft und den Moment ganz für mich habe“, sagt die 28-jährige Fotografin. In ihrem selbst ausgebauten Mercedes-Benz Sprinter, den sie liebevoll „Emil“ nennt, sucht Julia die Abgeschiedenheit als Inspiration für ihre atmosphärischen Bilder.

Julia Nimke fotografiert bei Sonnenaufgang an einem See

Minimalistisch, atmosphärisch und teilweise romantisch – so beschreibt Julia ihren Stil.

Mit sanftem Übergang in die Selbstständigkeit.

Bereits während der Schulzeit beschäftigte sich Julia intensiv mit Fotografie. Sie lernte die manuelle Bedienung von Kameras und die Arbeit in der Dunkelkammer kennen. Im Alter von 15 Jahren entschied sie sich endgültig für die kreative Laufbahn. Nach der handwerklichen Ausbildung, die sie bis zur Fotografenmeisterin fortführte, arbeitete Julia als Bildredakteurin – das aber nur in Teilzeit, um nebenberuflich selbstständig eigene Projekte verwirklichen zu können. „Diese Jahre haben mir sehr geholfen, einen Kundenstamm aufzubauen und Aufträge zu generieren“, erinnert sie sich. Für sie ist der Weg in die Freiberuflichkeit nun der nächste logische Schritt.

  • Julia Nimke ist mit ihrem Mercedes-Benz Sprinter im Wald unterwegs
  • Der Blick aus dem Heck ihres Sprinter zeigt Julia Nimke, die zum Fotografieren an einen kleinen See geht
  • Julia Nimke sitzt an einem Tisch in ihrem Sprinter und bearbeitet Fotos am Laptop
  • Julia Nimke füllt Formulare aus

In Eigenregie unterwegs durch Europa.

Als größte Hürden nennt Julia einerseits die anfallende Bürokratie, andererseits aber auch den Ruck, den es gebraucht habe, um das Unterfangen zu starten. Geholfen hat ihr dabei unter anderem ein einjähriges Förderprogramm des Software-Unternehmens Adobe, das weltweit handverlesenen Künstlern die Umsetzung eigener Arbeiten ermöglicht. Für Julia war das vor allem mehr Zeit in ihrem „Emil“, mit dem sie auf eigene Faust ganz Europa erkundete und so die Fotografie mit ihrer Faszination von der Natur vereinte. Am Sprinter schätzt sie besonders sein unauffälliges Äußeres, wodurch er nicht sofort als Campingmobil identifizierbar sei. „Zudem steht Mercedes-Benz einfach für sehr verlässliche Wagen“, erzählt sie weiter. „Und auf eine Panne beim Alleinreisen hatte ich wirklich keine Lust.“

Ich mag ein gewisses Maß an Sicherheit. Trotzdem war mir früh klar, dass ich nicht ewig angestellt sein möchte. Mit der Selbstständigkeit geht man auch Unsicherheiten ein – das zu akzeptieren, hat gedauert.
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3:40

Kreativer Minimalismus – auch im Alltag.

Für ihre Arbeit wirbt Julia vor allem im sozialen Netzwerk Instagram und auf ihrer Website, über die sie nicht nur kommerzielle, sondern auch persönliche Projekte veröffentlicht. Sie möchte mehr Kunden finden, die ihre Lebensweise unterstützen: „Ich reise viel und ich fotografiere viel, wenn ich reise. Daher kann ich authentische Travel-Fotografie anbieten.“ Den Stil ihrer Bilder hat sie in den letzten Jahren immer mehr vereinfacht – ein Trend, der sich in ihren Alltag überträgt: „Wenn ich mit ‚Emil‘ on Tour bin, wird mir immer wieder präsent, dass ich eigentlich gar nicht viel brauche.“

Julias 5 Tipps für bessere Fotos:

  1. Fotografiere so viel wie möglich, um deinen Blick zu schärfen. Das Auge kann wie ein Muskel trainiert werden.
  2. Fotografiere nicht mit Zoom-Objektiven, sondern lerne, deine Bilder mit einer festen Brennweite zu gestalten. So lernst du, Abstände und Relationen für den Bildaufbau zu nutzen.
  3. Werde mit deinem Equipment so vertraut, dass du intuitiv damit arbeiten kannst.
  4. Zeige und teile deine Arbeiten. Das Lernen ist ein Prozess und dabei sollten wir uns nicht auf die vermeintlich perfekten Werke beschränken. Viel interessanter ist es doch, wie man dort hinkommt.
  5. Vergleiche dich nicht mit anderen. Es gibt immer jemanden, der etwas besser oder schöner macht. Vergleichen macht unglücklich.

Über einem dichten Nadelwald hängt atmosphärischer Nebel

Julia liebt es, mit ihrer Fotografie stimmungsvolle Orte zu entdecken.

Die Silhouette einer Frau bei Sonnenaufgang

Ihre Motive zeigen oftmals die sogenannte blaue Stunde.

Grasbewachsene Hügel erstrecken sich bis zum Horizont

Für ihre Fotografie bereiste Julia bereits halb Europa.

Ein Hotel in den Dolomiten bei Nacht

Während ihrer letzten Tour in die Dolomiten hatte Julia mit nächtlichen Minustemperaturen von 20 Grad Celsius zu kämpfen.

Julia Nimkes Sprinter steht bei Sonnenuntergang an der Küste

Mit ihrem Sprinter „Emil“ kann Julia problemlos die entlegensten Orte anfahren – und dort auch übernachten.

Julia Nimke bearbeitet Fotos im Heck ihres Sprinter „Emil“

Arbeiten kann sie dank ihres mobilen Büros von überall aus.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Jaydee Nujsongsinn, Julia Nimke

Mehr Links zum Entdecken: julianimke.com@Instagram, @Facebook

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