Die Tüftelei:
Ein Vario als analoger Zufluchtsort.

Ein blauer Mercedes-Benz Vario steht auf einem Parkplatz

Mit dem Projekt „Tüftelei“ möchte Peter Michalski Menschen beibringen, Dinge wieder selbst in die Hand zu nehmen. Seine Mission ist Peters ganz eigener Weg zum Glück.

Vollsprint ohne Erfolgserlebnis.

Ein lauer Tag am Meer. Abseits einer geschwätzigen Männerrunde findet Peter ein ruhiges Plätzchen. Zwei Wochen Auszeit hat er sich genommen. Auf einem Felsen sitzend, beginnt er schließlich nachzudenken. “Eat, sleep, repeat – und zwischendurch so viel wie möglich arbeiten”. 20 Jahre geht er nun schon diesen Weg: 2 Dekaden Vollsprint. Aber zu welchem Preis? „Einen Pokal gab’s zumindest noch nicht“, flüstert Peter und schmunzelt. Dafür aber einen Haufen erfolgreicher Marketing-Konzepte und Business-Strategien. Wäre ihm ein Pokal lieber? Er überlegt. Langsam reift in ihm eine Idee.

Ein Mann sitzt in einem Van und lacht

Nach 20 Jahren im Beruf stellte Peter seinen Lebensentwurf auf den Prüfstand.

Erfinde deinen Traumberuf.

„Was mir damals stark gefehlt hat, war diese handfeste Komponente. Alles, was ich bis zu diesem Zeitpunkt gemacht hatte, war so vergänglich“, erzählt Peter. Noch auf dem Felsen am Meer beschließt er Tschüss zu sagen: Tschüss zur Welt des Marketings, Tschüss zur Welt der IT. Doch seine Anforderungen an die neue Tätigkeit sind hoch. Zurück daheim in München wird Peter schnell klar, dass ein normaler Job nicht mehr infrage kommt. Nach und nach ertappt er sich dabei, wie er seinen Traumberuf selbst erfindet. „Ich hatte ganz stark den Impuls, etwas mit meinen Händen zu machen. Gleichzeitig wollte ich das aber auch mit anderen Menschen teilen“, erklärt er.

Mehrere Personen arbeiten in einem Van an einer Werkbank

Peters Traum: Mit Menschen arbeiten in einem handwerklichen Umfeld.

Der Startschuss.

Sein Projekt, da ist sich Peter plötzlich sicher, soll eine Art Werkstatt werden. Ein Ort, an dem Menschen bewusst analog arbeiten. Peter lernt dann in unzähligen Schulungen, wie man mit Holz, Leder und Co. umgeht. Nebenbei liest er viel zum Thema Handwerk und auch einiges zu Pädagogik. „Durch die pädagogischen Bücher wurde mir klar, dass das Projekt einen Workshop-Charakter haben soll“, erzählt er. Auf seiner Suche nach der perfekten Immobilie stößt Peter ganz zufällig auf die Annonce eines Mercedes-Benz Vario. „Ich dachte mir nur: Wow! Der passt zu mir! Warum eigentlich keine mobile Werkstatt? Dieser Zufall hat mich wirklich inspiriert.“ Einen Tag später schaut er sich das Fahrzeug an und kauft es sofort. Wie aus dem Nichts kommt Peter schließlich auch ein Name für das alles in den Kopf: Die „Tüftelei“ ist geboren.

Ein Mann steht in einem blauen Van

Für Peter ist seine Tüftelei ein echter Glücksfall.
Das Projekt hat ihm eine neue Perspektive geschenkt.

Tüfteln in der Tüftelei.

Doch bevor es so richtig losgeht mit den Workshops, beginnt die Arbeit am Vario. „Das Wichtigste beim Ausbau war die Werkbank. Sie ist einfach das Kernstück der Tüftelei“, sagt Peter. Die Idee dabei: Eben jene Werkbank in der Mitte des Fahrzeugs installieren, sodass die Teilnehmer um sie herumstehen und arbeiten können. „Ich wollte, dass sich hier die Blicke kreuzen und dass man so dazu eingeladen wird, sich gegenseitig zu helfen“, erklärt Peter. Das Tüfteln an der Tüftelei dauert stolze sechs Monate, ehe es dann im Juni 2018 so weit ist. „Am Ende war ich wirklich begeistert. Einfach verrückt, was in so ein Fahrzeug hineinpassen kann. Es konnte alles realisiert werden und die Tüftelei ist eine echte mobile Werkstatt geworden“, erzählt Peter stolz.

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Peters Pokal.

Auch auf das, was danach kommt, kann Peter wirklich stolz sein. „Die Auftragslage ist echt gut. Ich denke, man kann sagen, dass das Konzept aufgegangen ist“, sagt er. Woche für Woche steuert er jetzt verschiedene Standorte im Großraum München an. Auf diese Weise lädt Peter Interessierte ein, in seine analoge Welt einzutauchen. Die Teilnehmer seiner Workshops lernen dabei, wie man Messerblöcke baut, Lederarmbänder entwirft, wie man Dinge mit den eigenen Händen kreiert. „Eine echte Zielgruppe gibt es aber nicht. Das soll auch so sein. Denn die Tüftelei möchte alle, die dazu bereit sind, wieder ins Tun bringen. Das ist meine Hauptmotivation“, erklärt Peter. Mit dieser Mission zieht er in seinem blauen Vario durchs Land. „Am Ende habe ich irgendwie doch noch meinen Pokal bekommen“, sagt Peter und grinst. Ja, so sehen Sieger aus.

Peter steht mit Teilnehmern eines Workshops im Vario

Peter gibt sein Wissen gerne an die Teilnehmer der Workshops weiter.

Peter am Steuer seiner Mercedes-Benz Vario

Peter ist froh, selbst am Steuer seiner beruflichen Zukunft zu sitzen.

Ein Stück Holz wird gesägt

Holz ist ein oft genutzter Werkstoff in der Tüftelei.

Ein blauer Mercedes-Benz Vario steht auf einem Parkplatz

Wo die Tüftelei anzutreffen ist, entscheidet sich Monat für Monat neu.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Peter Michalski

Mehr Links zum Entdecken: Peters Tüftelei – www.die-tueftelei.de, @Facebook, @Instagram

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