Tattoo-Entfernung im mobilen Sprinter-Studio

In ihrem Sprinter befreien Phil Marandola und sein Team täglich Kunden von ungeliebten Erinnerungen. Ein Besuch im mobilen Tattoo-Entfernungsstudio von Tataway.

Laserentfernung auf vier Rädern

„Die meisten unserer Kunden möchten Tätowierungen loswerden, die sie an einen bestimmten Abschnitt in ihrer Vergangenheit erinnern oder ganz einfach nicht mehr zu ihnen passen“, erklärt Phil Marandola, Mitarbeiter beim Laserstudio Tataway. Die Firma hat sich voll und ganz auf die Laserentfernung von Tätowierungen spezialisiert. In den vergangenen sechs Jahren expandierte Tataway von Boston aus über den gesamten Nordwesten der USA. An sechs fixen Standorten betreut das Team täglich Dutzende Kunden. Seit 2014 bietet Tataway zudem Laserentfernungen im mobilen Removal-Studio: Der voll ausgebaute Sprinter begleitet das Team zu Tattoo Conventions, Tätowierstudios, Dermatologen oder wird tageweise gebucht.

Platz für Kunden und Equipment

„Wir entschieden uns für einen Sprinter, weil dieser Van uns genügend Platz für Geräte und Behandlungsraum bietet – und zudem super aussieht“, erklärt Marandola und öffnet die Seitentür. Im vorderen Bereich der Ladefläche befindet sich ein praktisch eingerichtetes kleines Büro, im hinteren Teil ein Behandlungsraum – ausgerüstet mit modernstem Laserequipment. Betrieben werden die Geräte durch einen an den Haupttank des Sprinter angeschlossenen Dieselgenerator.

Eine Tataway-Mitarbeiterin und ihr Kunde im Behandlungsraum des Sprinter.

Spezialgefedert über Stock und Stein

Ausgebaut wurde der Van von der Firma Quality Vans aus Phoenix, Arizona. „Die größte Herausforderung beim Ausbau war es, das temperatur- und stoßempfindliche Laserequipment auch über längere Strecken hinweg sicher zu transportieren“, meint Marandola. Gelöst wurde das Problem durch einen automatischen Thermostat und eine eingebaute Spezialfederung, die den Tataway-Sprinter auch auf holprigem Terrain sanft ans Ziel befördert.

In diesem Sprinter entfernt das Team von Tataway ungeliebte Tätowierungen.

Tattoo-Entfernung auf jede Entfernung

Mittlerweile haben Phil Marandola und sein Team über 3.000 Meilen in ihrem Sprinter zurückgelegt und in den vergangenen zwei Jahren mehr als 200 Kunden behandelt. „Der Sprinter ist ein idealer Reisebegleiter“, fasst Phil Marandola zusammen. „Darum werden wir in naher Zukunft sicherlich ein zweites Fahrzeug zur mobilen Tataway-Station aufrüsten.“

Geschichte der Tattoo-Entfernung

bis 1967

In schmerzhaften Prozeduren trennten sich die Menschen von ungeliebten Tattoos, indem sie diese beispielsweise abschmirgelten oder herausschnitten.

1967

Erste Laserentfernung eines Tattoos durch Dr. Leon Goldman, ein renommierter amerikanischer Chirurg.

1980er-Jahre

Umstieg von Ruby Laser auf CO2-Lasergeräte. Die Entfernungen blieben dennoch enorm schmerzhaft und das Ergebnis war wenig ästhetisch.

1990er-Jahre

Dr. Rox Anderson und John A. Parrish revolutionieren die Laserentfernung durch die Verwendung gepulster Laser und der Entwicklung einer neuen Methode.

seit 2006

In den vergangenen zehn Jahren machte die Laserentfernung in jeglicher Hinsicht enorme Fortschritte: Durch den Einsatz effektiverer Techniken, Geräte und nicht zuletzt durch die bessere Ausbildung der Fachkräfte wurden die Ergebnisse ästhetisch zufriedenstellender.

Fold in
Fold out

5 Fakten zum Thema Tattoos und Laserentfernung

  1. Wer sich ein Tattoo stechen lässt, sollte unbedingt darauf achten, dass die verwendeten Farben verträglich sind und das Tätowierstudio sauber und professionell arbeitet.
  2. Je näher beim Herzen die tätowierte Stelle liegt, desto besser lässt sich die Tätowierung entfernen.
  3. Dunkle Farben lassen sich am einfachsten wieder entfernen. Gelb, Weiß oder Pink hingegen sind praktisch unmöglich zu beseitigen, da diese Farben das Laserlicht nicht auf dieselbe Weise absorbieren wie dunkle Farbtöne.
  4. Je tiefer in die Hautoberfläche ein Tattoo gestochen wird, desto schwieriger gestaltet sich die Entfernung.
  5. Sich Tätowierungen im betrunkenen Zustand machen zu lassen, ist keine besonders gute Idee. Denn je höher der Alkoholpegel, desto größer ist die Chance, dass das Party-Tattoo am folgenden Tag mehr Kopfweh bereitet als der Kater.

Photos: Tataway

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