Hallo Abenteuer – zwei Schweizer begeben sich im 310 D auf Weltreise.

Debbi und Dominic reisen in ihrem Mercedes-Benz 310 D namens Fredy dorthin, wo es ihnen gefällt. Einen Plan haben sie selten, der Name ihres Blogs „Hallo Abenteuer“ ist Programm.

Abenteuer werden selten geplant.

Ein Gebirge in Marokko bei Nacht. Laut prasselt der Regen gegen die Windschutzscheibe des Mercedes-Benz 310 D. Seit Stunden sind Debbi und Dominic nun schon unterwegs und suchen verzweifelt nach einer befahrbaren Straße durch die raue Landschaft. Plötzlich taucht ein Mann in der Dunkelheit auf. Auf Arabisch versucht er den beiden Schweizern zu erklären, dass auch dieser Weg nicht weiterführt. Wenig später essen sie gemeinsam mit seiner Familie bei ihm zu Hause zu Abend.

Ein ganz normaler Tag im Leben der beiden Vollzeit-Reisenden Debbi und Dominic, ihrem Hund Emy und dem umgebauten Camper-Van namens Fredy. Von ihren Ersparnissen lebend, reisen sie, wo auch immer es sie hin verschlägt. Pläne haben sie selten. Sie stürzen sich stets mitten ins Geschehen. Der Name ihres Blogs, auf dem sie all ihre Erfahrungen teilen, lautet daher passenderweise: „Hallo Abenteuer“.

Der Mercedes-Benz 310 D fährt durch eine Wüstenlandschaft

Debbi und Dominic fahren mit dem 310 D „Fredy“ durch die marokkanische Wüste.

Besondere Umstände führen zu besonderen Entscheidungen.

Das klingt nach einer wagemutigen Lebenseinstellung. Tatsächlich zögerten die beiden aber lange mit der Entscheidung, ihre Wohnung aufzulösen und ihre Jobs zu kündigen, um ihren Vanlife-Traum zu leben. Dann bekam Debbi eine chronische Darmerkrankung. Die Therapie erschien aussichtslos. Den beiden wurde klar: Wenn sie ihren Traum erfüllen möchten, sollten sie es bald tun. Als Debbis Therapie zum Glück doch noch anschlug, gab es kein Zögern mehr. Sie machten sich sofort auf die Suche nach einem Van um loszufahren.

Ganz so schnell wie erhofft ging der Einstieg in das Vanlife dann aber doch nicht. Etwa ein Jahr dauerte es, bis sie den Mercedes-Benz 310 D mit Allradantrieb im kleinen Markt der Schweiz ausfindig machten. Doch das Warten sollte belohnt werden. Der Van war die letzten Jahre bereits als Camper-Van im Einsatz gewesen und daher auch schon ausgebaut. So hatten die beiden eine gute Ausgangsbasis, um ihn an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen.

  • Dominic sitzt am Tisch im Wohnbereich des 310 D
  • Der Mercedes-Benz 310 D fährt auf einem Plateau vor einer schneebedeckten Gebirgskette
  • Der Mercedes-Benz 310 D fährt durch einen Fluss
  • Debbi auf dem Beifahrersitz im Cockpit des 310 D

Von Island nach Marokko im 310 D namens Fredy.

Ein gutes halbes Jahr sind die beiden nun schon auf Achse. Aber warum eigentlich in einem Van? „Ein Flugzeug würden wir wohl verpassen“, entgegnen sie hierauf lachend. Letzten Herbst starteten sie ihr Abenteuer in Island. Mit den kälter werdenden Temperaturen trieb es die beiden schließlich immer weiter in den Süden: von Frankreich über Spanien bis nach Marokko. Abgesehen von den Temperaturen spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle für ihren nächsten Aufenthaltsort: die Natur, das Essen und vor allem die Menschen!

Der Mercedes-Benz 310 D steht vor hohen Bergen in der Wüste

Debbi und Dominic teilen auf „Hallo Abenteuer“ praktisches Vanlife-Know-how.

Ein Blog von Reisenden für Reisende.

Von den Menschen handelt auch ihr Blog. In ihrer Beitragsreihe „Fredys Freunde“ erzählen sie die Geschichten anderer Vanlifer, die sie auf ihren Reisen getroffen haben. Vor allem teilen sie auf „Hallo Abenteuer“ aber viel praktisches Vanlife-Know-how, etwa wie man am besten eine passende Reisekrankenversicherung aussucht oder wie man technische Probleme am Van lösen kann.

Aber mal ehrlich: Vanlife-Blogs wie diese gibt es doch mittlerweile zu Hauf im Netz. Was ist Debbis und Dominics Idee dahinter? Ursprünglich wollten sie mit „Hallo Abenteuer“ ihre Familie und Freunde unterhalten. Dann haben sie den Gedanken noch ein wenig weitergesponnen: Sie möchten diejenigen an die Hand nehmen und ermutigen, die vom Vanlife-Gedanken begeistert sind, sich aber nicht trauen, den ersten Schritt zu machen. „Der Austausch mit Gleichgesinnten ist wichtig und vereinfacht den Start“, erzählen die beiden.

Auf unserem Blog kann jeder mit auf unser Abenteuer kommen.
Debbi und Dominic stehen vor ihrem Mercedes-Benz 310 D

Stolz stehen Debbi und Dominic vor ihrem neuen Zuhause, dem Mercedes-Benz 310 D namens Fredy.

Auch hässliche Parkplätze gehören zum Vanlife.

Demnach findet das Schweizer Pärchen also nicht, dass es zu viele Vanlife-Blogs im Netz gibt. Jeder kann eine Bereicherung darstellen. Was ihnen bei allem Enthusiasmus jedoch trotzdem übel aufstößt, ist das einseitige Bild, das ihrer Meinung nach vom Camper-Leben vermittelt wird. „Man übernachtet nicht immer in traumhaften Ortschaften, sondern teilweise auch auf hässlichen Parkplätzen“, machen uns die beiden klar.

Außerdem kann es beim Reisen im Camper-Van immer mal zu unerwarteten Problemen kommen. Einmal fuhren Debbi und Dominic in Mauretanien zu schnell über eine Sanddüne, wodurch ihre Vorderachse verbogen wurde. Zurück in Marokko, wo Mercedes-Benz Vans quasi zur Alltagskultur gehören, konnten sie Fredy aber glücklicherweise fachgerecht reparieren lassen. Situationen wie diese seien ebenso Teil des Vanlife-Erlebnisses, und das sollte man wissen. Mit genügend Geduld finde man jedoch immer eine Lösung, so die beiden erfahrenen Langzeitreisenden. Ist man sich dessen bewusst, so ist man selbst bereit zu sagen: „Hallo Abenteuer!“

Der 310 D Fredy.

Hersteller

Mercedes-Benz mit Allradumbau von Iglhaut

Produktionszeitraum

1977 bis 1995 (Fredy ist Jahrgang 1992)

Produktionsstätte

Bremen (bis 1984) und Düsseldorf (ab 1984)

Modell

310 D 4×4

Motor

OM 602.940, 2,9-Liter-Dieselmotor

Länge

5,30 Meter

Breite

1,80 Meter

Radstand

mittlerer Radstand

Zulässiges Gesamtgewicht

3,5 Tonnen

Fold in
Fold out
Der Mercedes-Benz 310 D fährt auf einer trockenen Wüstenstraße

Die marokkanische Wüste bietet atemberaubende Bilder.

Debbi und Dominic sitzen in der Fahrerkabine, bereit zum Losfahren

Mit Fredy geht’s auf und davon zu neuen Zielen.

Der 310 D fährt durch eine steinige Wüste

Rau, aber schön ist die Landschaft Marokkos.

Der Mercedes-Benz 310 D fährt durch eine verschneite Landschaft

Die Natur, das Essen und vor allem die Menschen spielen eine wichtige Rolle bei der Wahl des nächsten Aufenthaltsortes.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Photos: Deborah Wanner und Dominic Egloff

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