Leben im Mercedes-Benz 407 D: Tagebuch eines Reisenden.

Vanlife Passport Diary 407 D.

Langsam vorwärtskommen: Highspeed ist für den orangefarbenen Mercedes-Benz 407 D ein Fremdwort. Bewusstes Fahren und Erleben hingegen das Motto dieser Reise nach Bergkarabach.

Paul und der Mercedes-Benz 407 D unterwegs nach Bergkarabach.

Der Wind weht durch die Weiten endlos scheinender Steppen im Kleinen Kaukasus. Unbekannte Länder auf Landkarten, die viel zu wenig bereist werden und doch so schön sind. Der Blogger Paul Nitzschke von Passport Diary berichtet unter dem Hashtag #OrangeVanTrip von vorüberziehenden Wolken, die den Blick auf beeindruckende Bergketten freigeben. Von fremden Kulturen, von Freundschaft und Begegnungen mit Menschen, die ohne die Reise mit diesem 407 D nie möglich gewesen wären.

Auf seiner großen Reise passiert Paul 15 Länder in 100 Tagen – bis in den schwarzen Garten Bergkarabachs. Seine Suche nach der Einfachheit des Reisens führt ihn dabei durch die krisengeschüttelte Ukraine. Zu den letzten Nomaden Europas, den Sinti und Roma in Rumänien oder durch die atemberaubende Landschaft Georgiens.

Der Motor verbraucht unschlagbar wenig Diesel für sein Gewicht. Dafür fahre ich gerne langsamer. Hinzu kommt: In diesen abgelegenen Gegenden ist Treibstoff manchmal schwer zu finden.

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Morgendliches Aufwachen, umringt von Ballons: ein besonderer Augenblick.

Auf der Suche nach Abenteuern.

Und das alles in seinem ehemaligen Mercedes-Benz Funkwagen vom Technischen Hilfswerk, den er liebevoll Emma nennt. Für diese Reise braucht Paul ein robustes Fahrzeug, dem auch miserable Straßenverhältnisse nichts anhaben können. In einem alten Transporter von Mercedes-Benz verreisen und Abenteuer suchen? Für Paul ist diese Form des Reisens nur ein weiteres Puzzleteil auf der Suche nach der ursprünglichen Art der Fortbewegung. Bedächtig langsam bewegt sich Emma durch die Berge Armeniens. Dabei ist der Reisende fasziniert von der Landschaft, die durch die gläsernen Scheiben an ihm vorbeizieht.

Eine Fahrt in den Himmel: Abheben in Kappadokien.

Die Mondlandschaften Kappadokiens laden mit ihren unfassbaren Felsformationen zum Schauen ein. Das perfekte Fotomotiv für die orangefarbene Emma und den Blogger Paul. „Schöne Bilder sind superwichtig für solche Reisen. Die Menschen zu Hause wollen wissen, was ich hier sehe und erlebe.“

Kappadokien wirkt wie auf einem anderen Stern. Kaum Touristen verirren sich in die unwirtliche Gegend abseits der großen Straßen. Perfekt für das eine oder andere ganz besondere Bild. An einen dieser Morgen erinnert Paul sich noch ganz genau. Er spricht von einem der beeindruckendsten Momente seiner Reise. Es ist draußen noch dunkel. Flammen erhellen die weißen Vorhänge im Van. Durch die Scheiben kann Paul schemenhaft dutzende Heißluftballons lautlos in den Himmel steigen sehen. Was für ein Moment. Stecknadelgroß bleiben Paul und Emma fasziniert am Boden zurück.

„And then I met you“: Ewig Bleibendes in Bergkarabach.

Das Ziel jedoch ist auf keiner Karte zu finden. Die Landschaften Bergkarabachs, auch „gebirgiger schwarzer Garten“ genannt, erzählen viele Geschichten von Leid und Hoffnung einer Nation. Der Schauplatz eines ewig währenden Konfliktes in den Bergen zwischen Armenien und Aserbaidschan ist der östlichste Punkt dieser Reise. „Emma hat die Strapazen fast problemlos überstanden“, berichtet Paul voller Freude. „Ich habe mit mehr Komplikationen gerechnet. Das hängt aber sicher mit der guten Vorbereitung zusammen und all der Arbeit, die ich vorher reingesteckt habe.“

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Ewig Bleibendes am Rande Europas in einer der unbekanntesten Regionen der Welt: Bergkarabach.

Fern der vielbefahrenen Straßen.

Emma und Paul haben eine lange Reise hinter sich, abseits von touristischen Pfaden. Etwas Bleibendes muss her. Deswegen soll das Erfahrene mit einem Tattoo verewigt werden. Die Tätowiermaschine wird an Emmas Autobatterie unter freiem Himmel in den Bergen angeschlossen. Jeder Nadelstich ist angetrieben vom Strom seiner zuverlässigen Begleiterin. Eine ewig bleibende Verbindung.

Türkei, Vanlife, Kappadokien

Früh am Morgen in Kappadokien, Türkei. Heißluftballons, so weit das Auge reicht.

Montenegro, Vanlife

Auf dem Weg durch Montenegro an der serbischen Grenze, umgeben von Canyons.

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Die wunderschönen Berge Georgiens. Ein Höhepunkt im #OrangeVanTrip.

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Ein ganz besonderer Morgen inmitten der Ukraine. Paul von Passport Diary genießt den Sonnenaufgang.

Photos: Paul Nitzschke

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