Änderungen unserer Datenschutzhinweise

Lieber Besucher, die Daimler AG hat sich neu aufgestellt. Datenschutzrechtlich Verantwortlicher dieser Webseite ist ab dem 01.11.2019 die Mercedes-Benz AG. Hier finden Sie dazu unsere aktualisierten Datenschutzhinweise (Update vom 01. November 2019).

In den Fernen Osten: Die Odyssee von Marleen und Roderick – Teil 1.

Two people jumping into the air next to a van

Auf Umwegen zur Glückseligkeit – das ist das Motto der Niederländer Marleen und Roderick. Im Jahr 2010 machten sie eine erste lange Tour durch Asien und im Jahr 2016 gaben sie sogar ihren Wohnsitz auf und reisen seither auf dem Kontinent der aufgehenden Sonne umher.

Wanderlust nach Osten.

Circumbendibus ist lateinisch. Übersetzt bedeutet es: Umweg, um an ein Ziel zu gelangen oder eine Geschichte zu erzählen. Marleen und Roderick aus den Niederlanden nehmen selten den vorgegebenen Weg von A nach B. Der Begriff trifft bei ihnen also direkt ins Schwarze. In ihrem Mercedes-Benz 508 D tuckern sie seit 2016 im Zickzack durch Asien. Eine Backpacking-Tour in Thailand, Laos und China entfachte 2008 die Wanderlust und gleichzeitig die Sehnsucht nach mehr Natur. Auf gemieteten Motorrädern entdeckten sie Orte, die nicht im Reiseführer stehen. Die Bekanntschaft mit Menschen und deren inspirierenden Lebenseinstellungen löste einen Entschluss in Roderick aus: „Wir kommen wieder hierher – mit einem eigenen Wagen.“

Ein Paar schaut aus dem Fenster eines Vans

Marleen und Roderick war der Begriff Vanlife zunächst fremd. Für die beiden die perfekte Herausforderung.

Leben auf vier Rädern.

Doch ist eine solch lange Reise in einem Van überhaupt möglich? Für Marleen und Roderick lag die Antwort auf diese Frage so fern wie Asien selbst. Wir schreiben das Jahr 2008, in dem der Begriff Vanlife noch recht unbekannt war. „Wir wussten von niemandem in unserem Umfeld, der so etwas je gemacht hatte“, erinnert sich der 36-Jährige. Es folgten ausgiebige Recherchen nach dem idealen Fahrzeug. Noch im selben Jahr ihrer Asienreise wurden sie fündig. Ein Mercedes-Benz 508 D – ihre bisher beste Investition. „Unser Van bedeutet für uns Freiheit, Möglichkeiten und Erfahrungen“, erzählt Marleen. Für ihre zukünftigen Reisepläne war der ehemalige Armeekrankenwagen perfekt: solide, kompakt und robust.

Ein alter Transporter fährt durch ein staubiges Tal

Nach der Asienreise ist vor der Asienreise. Doch ganz ohne finanzielles Polster geht es nicht.

Ein Mechaniker arbeitet an einem Transporter

Marleens und Rodericks Motto: Jede Extramühe beim Umbau lohnt sich. So erspart man sich Ärger im Nachhinein.

Ein Projekt, das nicht unterschätzt werden sollte.

Marleen und Roderick entschieden sich, aus dem Wagen ihr zukünftiges Haus auf Rädern zu bauen. Zwar hatte der Transporter 30 Jahre auf dem Buckel, doch mit gerade einmal 40.000 Kilometern auf dem Tacho war er in bester Verfassung. Als absolute Laien rechneten die beiden mit etwa drei Wochen Umbauzeit. Fertig war der Van dann aber erst nach neun Monaten. Solch ein Projekt sollte nicht unterschätzt werden! Doch Schweiß und Mühe haben sich gelohnt: Bis heute – neun Jahre später – fährt der Wagen einwandfrei. Neben den grundlegenden Umbauten (Gas, Elektrizität, Wasserleitungen) statteten die beiden Niederländer den 508 D mit Holzmobiliar, einem großen Dachträger, einer Solaranlage, einem Wasserfiltersystem und einer Heizung aus. Der Dachträger schafft übrigens nicht nur extra Platz für Kraftstoff und Ersatzräder, sondern kann auch als Sonnenterrasse genutzt werden.

Reise Nummer eins beginnt.

2010 ging es auf die erste Reise. Die Route: von den Niederlanden ostwärts nach Asien. Einen Plan hatten die beiden nicht wirklich ausgearbeitet. „Wir wollten einfach los und schauen, wie weit wir es schaffen“, erinnert sich Marleen. So gelangten sie von Europa nach Griechenland, über die Türkei bis in den Iran und nach Pakistan. Für die beiden war dieser erste Trip eine atemberaubende Erfahrung. „Am Ende kamen wir in Indien an und planten, dort für etwa einen Monat zu bleiben“, erzählt Marleen. Aus dem einen Monat wurden fünf. Weil die finanziellen Reserven ausgeschöpft waren, kehrten sie schweren Herzens in die Heimat zurück. Jetzt waren sie jedoch angefixt. Die nächste Reise musste folgen – noch weiter, noch größer, noch länger. Der Plan: Drei Jahre arbeiten, um sich dann wieder finanziell gestärkt auf den Straßen im Fernen Osten zu verlieren.

Wir lieben die Einfachheit des Lebens, wenn wir mit unserem Van unterwegs sind – und jeden Tag könnte uns ein Abenteuer erwarten.

Pufferphase für das Abenteuer im Van.

Neben seiner Tätigkeit als biomedizinischer Techniker begann Roderick als Fotograf zu arbeiten. Indien hatte ihn zu diesem Beruf inspiriert. Marleen schwärmt: „Roderick ist ein guter Beobachter und sieht Dinge aus verschiedenen Perspektiven. Durch seine Linse erfasst er Bilder, die eine Geschichte erzählen.“ Roderick ist auch der träumerische Part in der Beziehung. Die Idee für die Abenteuerreise kam von ihm. Marleens Stärke hingegen ist es, Ordnung ins Chaos zu bringen. Die freiberufliche Beraterin weiß, wie es von A nach B geht, auch wenn dies manchmal auf Umwegen passiert. Aus drei Jahren Pufferphase wurden am Ende fünf, in denen sie ausreichend Zeit hatten, sich auf das bevorstehende Vanlife vorzubereiten. Und sie konnten es kaum erwarten.

Marleen am Tisch im Sprinter mit Sonnenuntergang im Hintergrund

Nach der ersten Reise im Van waren Marleen und Roderick angefixt.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Mehr Links zum Entdecken: circumbendibus.org@Instagram, @Facebook

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
Slider images