Five Loves Eight – Meggie und Naan erkunden die Welt.

Ein Mann sitzt inmitten einer Steppenlandschaft vor einem Mercedes-Benz 508 D

Der Mercedes-Benz 508 D ist ihr treuester Gefährte: Das historische Feuerwehrauto begleitet Meggie und Naan auf ihren Reisen.

Raus aus dem Alltag, rein in den 508 D – und ins Abenteuer.

Von zwei Dingen waren Meggie und Naan schon immer angetan: vom einfachen Leben im Freien und von der Schönheit der Natur. So oft es ging, machte das niederländische Pärchen deshalb Ausflüge. Immer waren ihnen die Trips am Ende zu kurz. Kaum auf dem Heimweg, sehnten sich die beiden schon wieder nach der Ferne: Wohin könnten wir als Nächstes reisen? Was könnte schöner sein, als jeden Abend irgendwo unter dem Sternenhimmel einzuschlafen und am Morgen vom Meeresrauschen geweckt zu werden? Begeistert von diesem Gedanken, überlegten sie, wie sie ihren Traum verwirklichen könnten. Die Antwort war schnell gefunden, kurioserweise in einem alten Feuerwehrtransporter. Genauer gesagt: in einem Mercedes-Benz 508 D, den sie kurzerhand zu ihrem persönlichen Zuhause umgestalteten. Als der richtige Moment gekommen war, verließen sie ihr trautes Heim – und reisen mit dem Oldtimer seither durch Europa und darüber hinaus. Von ihren Reisen berichten sie auf ihrem Blog Five Loves Eight – der Name ist natürlich bewusst gewählt: in Anlehnung an ihren 508 D.

Zwei Menschen sitzen in einer Felslandschaft - mit Blick auf eine Brücke - und küssen sich

Mit ihrem Blog Five Loves Eight nimmt das niederländische Pärchen Interessierte mit auf die Reise.

Leben im „Stern-Transporter“: kein Tag wie der andere.

MYVAN: Wie kommt man darauf, in einen Transporter zu ziehen und gemeinsam die Welt zu erkunden?

Naan: Wir wollten eine andere Art zu leben entdecken, wir wollten raus aus dem Alltagstrott. Wir dachten, wenn wir einfacher leben würden, bräuchten wir weniger Geld und hätten außerdem mehr Freizeit. Als Meggies Vertrag als Lehrerin endete, wurde uns klar: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um zu gehen!

MYVAN: Warum habt ihr euch dafür entschieden, in einem Van zu reisen? Und was ist so besonders an eurem 508 D?

Naan: Das Leben im Van ist eine Garantie für das Unerwartete: Man lernt jeden Tag etwas Neues. Auf zehn Quadratmetern zusammenzuwohnen, ist eine ganz schöne Herausforderung. Es ist schwer, Abstand zu gewinnen. Deshalb wollten wir ja ein etwas größeres Fahrzeug haben. Es sollte natürlich auch schön sein, ein wenig Nostalgie in sich tragen, gleichzeitig aber auch „stark“ genug sein, um uns über ausgetretene Pfade hinauszuführen. Und als wir dann den 508 D sahen, wussten wir: Diesen Van brauchen wir für unsere nächste Reise.

Ein Mercedes-Benz 508 D steht inmitten einer Wüstenlandschaft mit Palmen

Das Leben im Van bietet einige Überraschungen. Hier ist kein Tag wie der andere.

Five Loves Eight – ein Reiseblog für Van-Liebhaber.

MYVAN: Auf eurem Blog „Five Loves Eight“ teilt ihr eure Erlebnisse mit der Welt. Naan, du beschreibst dich selbst als „Storyteller“ – was macht einen solchen für dich aus?

Naan: Ich bin von Natur aus sehr neugierig und entdecke die Welt aktiv, weil ich das Neue und Ungesehene faszinierend finde. Um dem allem einen Sinn zu geben, teile ich diese Dinge – in der Hoffnung, jemandem damit etwas beibringen zu können.

MYVAN: Und welche Rolle übernimmst du auf eurem Blog und euren Reisen, Meggie?

Meggie: Ich mache viele Bilder und stelle sie auf Facebook und Instagram, damit auch jeder daheim informiert bleibt. Außerdem dekoriere ich gerne unseren Van und halte unsere Pflanzen am Leben. Aber was mir am meisten Spaß macht, sind die Videos, die ich mache. Ich denke, das ist eine nette Möglichkeit für andere, einen Einblick in unser Leben zu bekommen, und natürlich auch für uns, um später auf unsere Abenteuer zurückschauen zu können.

Zwei Menschen lehnen sich an einen Mercedes-Benz 508 D

Schon immer träumten Meggie und Naan von einem Leben im Freien – und erfüllten sich diesen Traum mit ihrem Mercedes-Benz 508 D.

Keine Hürde, die nicht zu meistern wäre.

MYVAN: Gab’s Rückschläge, die euch haben zweifeln lassen?

Naan: Ich denke, es ist unmöglich, ohne Fehlschläge zu reisen. Die Dinge laufen nie nach Plan. Unser Van ist über 30 Jahre alt, da fallen natürlich auch unterwegs Reparaturen an. Unsere beiden Batterien sind bereits in den ersten zwei Wochen auf der Straße langsam immer schwächer geworden. In entlegenen Gebieten hatten wir deshalb mehr als einmal Schwierigkeiten, den Motor zu starten.

MYVAN: Wie seid ihr mit solchen Situationen umgegangen, möglicherweise sogar in einem fremden Land?

Naan: Nun ja, jedes Land und jede Region hat ganz eigene Regeln. Ist das ein sicherer Ort? Sind die Menschen offen für Reisende und sogar bereit zu helfen? Wir durften sehr oft erleben, wie freundlich und hilfsbereit die Leute sein können, wenn wir in Not waren. Manchmal befanden wir uns an schwer zugänglichen Orten, aber bisher schafften wir es immer, einen Platz, Verpflegung und Benzin zu finden.

Drei Gründe, warum Menschen gerne im Van leben

Meggie und Naan sind heutzutage bei weitem nicht die einzigen Van-Nomaden. Immer mehr Menschen krempeln ihr Leben um, ziehen in einen Van und reisen um die Welt. Warum das so ist, liegt für die beiden auf der Hand. Hier sind ihre drei wichtigsten Gründe:

1. Man muss viele Stunden arbeiten, um einen bestimmten Lebensstandard zu erreichen, aber für viele Menschen ist dieser Standard zu hoch, um nachhaltig zu sein. Außerdem vermitteln die Medien, dass das Erreichte nie gut genug sein wird.

2. Das Konzept „Hauskauf durch Hypothek“ funktioniert nicht für alle. Pioniere erforschen deshalb seit einiger Zeit verschiedene intelligente Wohnkonzepte wie Container-Gebäude oder mobile Häuser.

3. Das Internet ermöglicht es Menschen, ihre Visionen zu teilen und zu zeigen, wie sie auch von unterwegs aus weiterhin Geld verdienen. Man sieht, dass es bei ihnen funktioniert und wird angespornt.

Geschichten, die nicht in Vergessenheit geraten.

MYVAN: Habt ihr vielleicht eine witzige Geschichte von unterwegs im Gepäck, die ihr erzählen möchtet?

Naan: Es gibt so viele davon. Beispielsweise, als unsere Autobatterie leer war, gab uns ein alter Fischer einfach die Schlüssel seines Wagens, um in die nächste Stadt zu fahren und neue zu besorgen. Er kannte noch nicht einmal unsere Namen. Bis wir zurück waren, fischte er ganz gelassen weiter und prüfte dann sogar noch die Verkabelung unseres Vans, nachdem wir die neuen Batterien installiert hatten.

Meggie: Einmal haben wir einen Löffel verliehen und dachten, wir würden ihn nie wiedersehen. Tausend Kilometer südlich von unserer letzten Begegnung trafen wir den Entleiher dann an einem abgelegenen Strand, ohne irgendeine Verabredung.

Ein Mercedes-Benz 508 D steht in einer Berglandschaft

Treuer Begleiter auf Reisen: Trotz einiger Reparaturen unterwegs ist auf das alte Feuerwehrfahrzeug Verlass.

Einige Boote liegen in einem Hafen

Der Fischer und sein Auto: Diese Geschichte werden Meggie und Naan nicht so schnell vergessen.

Ein Mann sitzt in seinem Van in einer Wüstenlandschaft mit Baum

Meggie und Naan lieben ihr Leben im Freien - und teilen ihre Erlebnisse auf dem Blog "Five Loves Eight".

Ein Transporter steht auf einem Feld bei Sonnenuntergang

Der Tag neigt sich dem Ende zu: Meggie und Naan suchen sich nur die schönsten Plätze aus, um dort die Nacht zu verbringen.

Photos: Meggie Kivits, Naan Eldering

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