Die besten Foto-Hacks für wenig Geld.

Für ein ungewöhnliches Foto braucht es auch teures Equipment? Ganz und gar nicht! Mit diesen Foto-Hacks gelingen euch spektakuläre Aufnahmen ganz leicht - und das Beste dran: Die Dinge, die ihr dafür braucht, habt ihr mit Sicherheit zu Hause.

Tipps und Tricks für das perfekte Foto.

Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener: Fotografie ist ein künstlerisches Handwerk, das gelernt sein will. Doch für aufregende Effekte, spannende Spielereien aus Schärfe und Unschärfe sowie verschiedene Farbvariationen braucht es nicht unbedingt den Computer und die entsprechende Bildbearbeitungssoftware. Denn mit ein paar Kniffen lassen sich schöne Resultate schon bei der Aufnahme selbst erzielen. Wenn ihr etwas Neues ausprobieren und gleichzeitig eure Fotografiekenntnisse vertiefen wollt, ohne dabei viel Geld auszugeben, werden euch die folgenden Hacks garantiert gefallen: einfach, kostengünstig und schnell umgesetzt.

Ein Hammer zielt auf eine Glühbirne, die neben einer Kamera liegt

Mit wenig Geld zum perfekten Foto – mit diesen Tipps und Tricks ist das kein Problem!

Der Bokeh-Hack.

Der Begriff „Bokeh“ kommt aus dem Japanischen und ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff. Er steht für den Unschärfebereich eines Bildes und dessen Qualität: Egal, ob Dreieck, Herz oder Rechteck – mit dem Bokeh-Hack gelingen euch faszinierende Lichtspiele in eurer Lieblingsform. Was ihr dafür braucht: einen dunklen Karton, ein Lineal, Klebeband und einen Cutter (wahlweise könnt ihr aber auch zur Schere greifen). Habt ihr diese Utensilien parat, kann es auch schon losgehen. Als Erstes schneidet ihr einen Kreis aus dem Karton, der ungefähr der Größe eures Kameraobjektivs entsprechen sollte. In diesem markiert ihr nun mittig eure Wunschform und löst sie säuberlich heraus. Euer fertiges Werk muss jetzt nur noch mit Klebeband am Objektiv, also vor der Linse, befestigt werden – fertig! Bevor ihr euch allerdings wie wild ins Fotografieren stürzt, solltet ihr eure Kamera auf eine Verschlusszeit von 1/200 mit einer Blende von f1,8 bei ISO 320 stellen.

Die Funken einer Wunderkerze in Form von Kreisen

Der Bokeh-Hack ermöglicht euch die Darstellung von Lichtquellen in eurer Lieblingsform.

Der Klarsichtfolien-Hack.

Fotografieren gegen das Licht: eine Herausforderung. Doch die Mühe lohnt sich, denn mit speziellen Methoden können tolle Spielereien zwischen Licht, Schatten und dem sogenannten Überstrahlungseffekt entstehen. Wer sich schon einmal an einem Porträt im Gegenlicht versucht hat, dem dürften die schmeichelnden Sonnenstrahlen mit sanfter, weichzeichnender Wirkung nicht fremd sein. Auf die Spitze treiben könnt ihr diesen Effekt mit einem simplen Trick: dem Klarsichtfolien-Hack. Die besten Ergebnisse erzielt ihr, indem ihr eine durchsichtige Folie oder eine kleine durchsichtige Verpackung vor euer Objektiv mit möglichst offener Blende haltet – und schon erhaltet ihr ohne großartigen Aufwand schöne Gegenlichtaufnahmen.

Ein Mädchen steht bei Sonnenuntergang an einem Geländer

Der Überstrahlungseffekt zaubert die Sonne in euer Gesicht – und verleiht dem Bild einen warmen, sanften Ton.

Der Vaseline-Hack.

Vaseline pflegt nicht nur die Haut, sondern sorgt auch im Zusammenspiel mit der Kamera für tolle Ergebnisse. Die Creme, bestehend aus festen und flüssigen Kohlenwasserstoffen, verleiht euren Fotografien eine natürliche Vignette, die variabel eingesetzt werden kann. Für den Vaseline-Hack braucht ihr: Klebeband, Vaseline (oder eine vergleichbare Fettcreme) und einen geeigneten Filter, beispielsweise einen preiswerten UV-Filter. Diesen bestreicht ihr dann sorgfältig an den Stellen, die ihr in eurem Bild unscharf gestalten möchtet, und befestigt ihn am Kameraobjektiv. Tipp: Den Filter reinigt ihr am besten unter fließendem warmen Wasser mit etwas Flüssigseife.

Blüten mit Vignettenrand

Mit dem Vaseline-Hack könnt ihr ganz einfach eine Vignette in euer Bild setzen.

Der Strumpfhosen-Hack.

Eine Zeitreise: Der Sepia-Effekt zeigt sich häufig bei Bildern, die ursprünglich schwarz-weiß waren, durch lange Lagerung und das Einwirken von UV-Strahlung jedoch bräunlich bis cremefarben wurden. Heute gilt diese Darstellung allerdings, neben der Schwarz-Weiß-Fotografie, zu den besten Methoden, um neue Motive auf alt zu trimmen. Um einen solchen Retroeffekt bei eurem Schnappschuss zu erzielen, ohne dass dabei weitere Bildbearbeitung nötig ist, braucht ihr einfach nur eine hautfarbene Feinstrumpfhose. Diese zieht ihr dann über das Kameraobjektiv – und schon könnt ihr loslegen! Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, achtet darauf, möglichst offenblendig zu fotografieren.

Einige Koffer stehen auf einem Wagen vor einem Gebäude

Für einen kleinen Exkurs in die Vergangenheit genügt schon eine Feinstrumpfhose.

Der Plastiktüten-Hack.

Fotografie mit Blitz erzeugt häufig harte Kanten und sorgt nicht selten auch für Überbelichtung. Das ändert sich mit einer ganz simplen Methode: dem Einsatz einer Plastiktüte. Indem man einen transparenten, unbeschrifteten Beutel über den Blitz stülpt, entstehen weiche Strukturen – bei dennoch optimaler Ausleuchtung. Mit dem Plastiktüten-Hack steht ihr einem Profi-Fotografen in nichts nach – und spart ganz nebenbei auch noch jede Menge Geld für teures Equipment.

A man standing in front of a concrete wall

You can soften the flash of your camera with a simple plastic bag.

Photos: Felix Schwarz, Stockphotos

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