Mit Skateboard und Sprinter durch die USA.

Daniel Barousse erfüllt sich seinen Vanlife-Traum, indem er mit seinem Sprinter durch die Vereinigten Staaten fährt – und skatet, was das Zeug hält.

Raus aus Lafayette, rein ins Abenteuer.

Daniel Barousse kommt aus der Stadt Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana und lebte dort ein sehr durchschnittliches Leben. Er schloss die Highschool ab, ging auf ein College und arbeitete danach als Vertreter in der Bekleidungsindustrie. Der nächste logische Schritt wäre es für ihn gewesen, zu heiraten, dann ein Haus zu kaufen und zur Ruhe zu kommen. Viele seiner Freunde verfolgten diesen Weg und bemerkten, dass sie genauso unglücklich waren wie davor. In dieser Zeit spürte Daniel, dass alles, was er wollte, war, so viel wie möglich von unserem schönen Planeten zu sehen und viel Skateboard zu fahren.

Ein Mann sitzt in einem Van mit offenen Hintertüren und beobachtet einen Sonnenuntergang

Daniel liebt es, einen entspannten Abend mit Lesen, Kochen oder Musik hören in seinem Van zu verbringen.

Erste Schritte ins Vanlife.

Auf Youtube und Instagram fand Daniel verschiedene Vanlife-Kanäle, die ihn darauf brachten, dass das Leben im Van eine Möglichkeit ist, sich seinen Traum zu erfüllen. Im Frühjahr 2016 mietete er sich einen Camper, um diese Art des Reisens einmal auszuprobieren. Er fand heraus, dass er sich nichts Besseres hätte vorstellen können. Im November 2017 kaufte er sich schließlich einen Mercedes-Benz 144 High Roof Sprinter bei einem Autohändler in Chicago und begann mit dem selbst geplanten Ausbau. Seine Eltern waren zu Beginn nicht sonderlich begeistert, dass ihr Sohn einen Kredit aufnehmen wollte, um einen Sprinter zu kaufen und in diesem dann zu wohnen. Doch Daniel hielt dagegen: „Es ist einfach unvorstellbar, mit 60 Jahren dazustehen und all das nicht getan zu haben, weil man Angst hatte.“

Eine der besten Sachen an meinem aktuellen Leben: Ich habe die Möglichkeit, überall in den USA mit Leuten zu skaten, die so sind wie ich.

„Ich bin kein Mensch, der schnell aufgibt.“

Für den Umbau brauchte Daniel etwa zwei Monate. Jedoch stellten sich ihm einige Probleme in den Weg. „Es gab so viele Augenblicke, in denen ich kurz davor war, in Tränen auszubrechen. Aber aufhören konnte ich nicht. Ich bin kein Mensch, der schnell aufgibt.“ Er ist stolz darauf, dass er seinen Sprinter zu 100 Prozent selbst ausgebaut hat. Das schaffte er trotz geringer Erfahrung im Handwerken. „Die größte Herausforderung war definitiv die Holzverkleidung. In einem Sprinter gibt es fast keine geraden Linien oder Ecken. Alles ist gekrümmt und abgerundet, was es sehr schwierig macht, die richtige Passform hinzubekommen.“

Ein weißer Mercedes-Benz Sprinter steht auf einer Wiese

Daniel liebt das Vanlife, auch wenn es einige Herausforderungen mit sich bringt.

Kein Zurück ins alte Leben.

Seit fast vier Monaten lebt Daniel jetzt schon in seinem Van und könnte kaum glücklicher sein. Von Louisiana ging es los nach Texas und dann Richtung Westküste durch New Mexico und Arizona. Seit Februar ist er nun in Kalifornien. Ein endgültiges Ziel hat er nicht. Seine Reiseziele basieren darauf, von wo aus er am besten arbeiten kann und wo er am liebsten als Nächstes hinmöchte. Dank der vielen WLAN-Hotspots kann er direkt aus seinem Van arbeiten, egal wo er ist. Immer alleine unterwegs zu sein, ist aber nicht unbedingt einfach. „Das ist einer der schwierigsten Teile meiner Reise. Manchmal fühle ich mich definitiv einsam. Aber ich glaube, das hat auch gute Seiten. Ich wachse als Person und bekomme Einblicke in die Welt und in eine andere Lebensweise.“ Nach seinem alten Zuhause hat er keine Sehnsucht. „Zurück möchte ich nicht. Ich liebe dieses Leben.“

Blick auf einen Strand aus den offenen Hintertüren eines Mercedes-Benz Sprinter

Daniel genießt fast jeden Tag einen anderen Blick von seinem Van aus.

Beste Voraussetzungen für Skater.

Seit 18 Jahren fährt Daniel nun schon Skateboard. Angefangen hat er im Alter von elf Jahren. Auf seiner Reise skatet er jeden Tag, solange er nicht verletzt ist. „Das ist eine der besten Sachen an meinem aktuellen Leben. Ich habe die Möglichkeit, überall in den USA mit Leuten zu skaten, die so sind wie ich. Der größte Tipp, den ich einem Skater geben kann ist, jeden Skatepark zu skaten, den man findet. Dort trifft man die unterschiedlichsten Menschen und manche davon werden lebenslange Freunde.“ Mindestens weitere acht Monate möchte Daniel so unterwegs sein. Wenn alles gut läuft, auch noch etwas länger.

Ein Mann sitzt mit einem Skateboard in der Hand in der offenen Tür eines Sprinters

Im Alter von elf Jahren lernt Daniel Skateboarding: 18 Jahre später steigt er immer noch fast täglich auf sein Board.

Ein weißer Mercedes-Benz Sprinter steht am Strand

Dank der vielen WLAN-Hotspots kann Daniel direkt aus seinem Van arbeiten, egal wo er gerade ist.

Eine Küche in einem umgebauten Mercedes-Benz Sprinter

100 Prozent selbst gemacht: Das komplette Interieur hat Daniel eigenhändig gebaut.

Ein Mann sitzt in der offenen Tür eines Sprinters, der auf einer Wiese steht

Zu Beginn waren Daniels Eltern nicht sonderlich begeistert von seinem Plan, aber am Ende haben sie ihn in allem unterstützt.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Photos: Daniel Barousse

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