Abenteuer Vanlife: Mit dem Sprinter sportlich durch die USA und Kanada.

Ein Paar parkt mit seinem Sprinter im Grand-Canyon-Nationalpark

Devon und Joe haben ihren Traum vom Vanlife wahr werden lassen. In ihrem Mercedes-Benz Sprinter reisen sie samt Sportequipment durch die USA und Kanada.

Gemeinsame Leidenschaft: Devon und Joe vereint der Sport.

Fairbanks, Alaska: Ein junges Paar holt die Sportutensilien aus dem Heck eines Sprinter: Surfbrett, Kitesurf-Ausrüstung, Wakeboard, Mountainbikes, Skateboard, Gleitschirm und, und, und. Die Liste an Equipment ist schier unendlich. Es handelt sich dabei um Devon und Joe, die ihre unerschöpfliche Begeisterung für Sport miteinander teilen. Auf ihrer Reise durch die USA und Kanada haben sie ihre gesamte Ausrüstung immer im Gepäck.

Joe ist 30 Jahre alt und aus Connecticut. Er ist ein echter Abenteurer und obendrein gelernter Ingenieur. Die perfekte Mischung, um so ziemlich jedes Problem zu lösen, das sich ihm in den Weg stellt. Devon ist 26 Jahre alt und kommt aus Charleston, South Carolina. Sie ist Künstlerin und hat ihr Talent in ein florierendes Etsy-Unternehmen verwandelt.

Der Sprinter aus der Vogelperspektive mit zahlreichen Reise- und Sportgeräten

Ihre umfangreiche Sportausrüstung haben Devon und Joe immer dabei.

Der Umbau: Do it yourself.

MYVAN: Was hat euch motiviert, einen Sprinter zu kaufen und darin zu leben?
Devon: Vor ein paar Jahren haben wir mit dem Fahrrad eine 8.000-Meilen-Tour durch die USA gemacht. Das war ein unglaubliches Abenteuer! Aber wir konnten nur das Nötigste mitnehmen. Im Endeffekt konnten wir zwar das Land sehen, waren aber in unseren Aktivitäten eingeschränkt. Wir hätten gerne Surfbrett, Kiteboard-Ausrüstung und allerhand Kunst-Utensilien mitgenommen. Da wurde uns klar, dass wir einen Van brauchen.

MYVAN: Ihr habt euren Sprinter in Eigenregie umgebaut. War das von Anfang an geplant?
Joe: Es stand außer Frage, dass wir den Van selber umbauen. Wir wussten, dass wir weitestgehend die Fähigkeiten hatten und uns alles, was wir noch nicht beherrschten, selbst beibringen konnten. Die Menge des Geldes, die man für andere Dinge ausgeben kann, ist enorm! Wir glauben, dass wir durch den Eigenumbau etwa 60.000 Dollar gespart haben. Außerdem macht das Bauen großen Spaß! Den Ausbau zu entwerfen und zu sehen, wie er zum Leben erwacht, war fantastisch. Wir würden es definitiv wieder genauso machen.

Von der Kunst, überall zu Hause zu sein.

MYVAN: Wie fühlt sich das Leben im Sprinter an?
Devon: Wir lieben es! Wir sind jetzt seit einem Jahr unterwegs und lieben jeden einzelnen Tag. Zuerst war ich unsicher, ob ich zwei Jahre lang im Van leben kann. Den festen Freundeskreis und meine Familie nicht um mich herum zu haben, ist der schwierigste Teil daran. Nach einem Jahr hat sich meine Haltung geändert! Ich könnte noch viele Jahre lang so weiterleben. Meine Freunde und Familie werden immer für mich da sein. Solange wir in Kontakt bleiben und sie ab und zu besuchen, ist alles gut.

MYVAN: Was haben eure Familien und Freunde zu eurem Vorhaben gesagt?
Devon: Joes Familie schien nie überrascht zu sein. Er reist seit der Highschool zum Kitesurfen und ist bereits zweimal durch die USA gefahren. Ich würde sagen, sie sind diese spontanen Lebensveränderungen gewohnt. Meine Familie war etwas überrascht. Ihr hättet sie sehen sollen, als ich ihnen sagte, dass ich quer durchs Land radeln werde. Unsere Freunde sind natürlich durchweg begeistert gewesen.

Rein ins Abenteuer, raus aus der Komfortzone.

MYVAN: Eure Ausrüstung ist beeindruckend – wann habt ihr all diese unterschiedlichen Sportarten gelernt?
Joe: Ich habe schon während der Highschool Kitesurfen gelernt, Devon surft seit der weiterführenden Schule. Vor etwa acht Jahren habe ich mit dem Motorschirmfliegen angefangen und vor vier Jahren ist das Gleitschirmfliegen dazugekommen. Neu für uns beide ist das Mountainbiken – das machen wir erst, seit wir im Van leben.

MYVAN: Ihr seid schon ganz schön herumgekommen. Welchen Ort sollte man sich nicht entgehen lassen?
Devon: Durch Baja California in Mexico zu reisen, war einfach großartig. In ein anderes Land zu reisen, bringt einen aus seiner Komfortzone heraus. Es ist schön, das hin und wieder zu machen. Wir haben Gefallen daran gefunden, an entlegene Orte zu reisen, ohne zu wissen, ob wir bestimmte Straßen bewältigen können. Etwa drei Monate haben wir dort verbracht – ein Winter, den wir so schnell nicht vergessen werden. Wir können es kaum erwarten, andere Länder zu bereisen. Jetzt müssen wir uns nur entscheiden, ob wir zuerst nach Europa oder Südafrika gehen.

Der Mercedes-Benz Sprinter steht bei Sonnenuntergang am See

Egal wo – einen Stellplatz für die Nacht haben die beiden bisher immer gefunden.

Joe und Devon sitzen in ihrem ausgebauten Mercedes-Benz Sprinter

Alles sauber verstaut: In ihrem umgebauten Sprinter fühlen sich Devon und Joe pudelwohl.

Der Mercedes-Benz Sprinter steht beim Sonnenuntergang unter einem großen Baum

Das Paar findet immer wieder schöne Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.

Innenansicht des ausgebauten Sprinter von Joe und Devon

Devon und Joe haben jeden Tag einen anderen Ausblick beim Frühstück, meistens aber einen in die Natur.

Ein Paar sitzt am Lagerfeuer vor ihrem Mercedes-Benz Sprinter

Das Leben im ausgebauten Sprinter macht so manchen Tag zum Campingurlaub.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Photos: Devon Keim, Joe Ruscito

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Sprinter

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Mercedes-Benz Sprinter
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