Sam on the road: Ein Rollstuhlfahrer auf Weltreise im Sprinter 4×4.

Ein Sprinter steht am Rande eines Hügels in einer Canyon-Landschaft

Samuel Marie war begeisterter Sportler und Industriekletterer – bis zu seinem Unfall. Heute inspiriert er weltweit Menschen mit Behinderung.

Eine sportliche Zukunft vor Augen.

Seine Zukunft hatte sich Samuel Marie seinerzeit anders vorgestellt. Der Industriekletterer war täglich mit akrobatischen Tätigkeiten beschäftigt. Darüber hinaus verdiente er sich etwas Geld als Skilehrer dazu. Nach seinem Sturz aus sechs Metern Höhe wusste Sam plötzlich nicht einmal mehr, ob er je wieder ein eigenständiges Leben würde führen können. Die Diagnose: Querschnittslähmung. Vier Jahre lang quälten ihn zahllose Eingriffe und zermürbende Rehabilitation, bis er wieder zu Hause leben konnte. Doch Sam ließ sich davon nicht entmutigen. Der südafrikanische Extremsportler Mike Horn öffnete ihm schließlich mit seinem Buch „Breitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt“ die Augen. Schließlich wurde sich Sam bewusst, dass man seine Träume weiterverfolgen muss, egal welche Stolpersteine einem das Leben in den Weg legt.

Ein Sprinter steht im Freien auf dem Polarkreis

Der Sprinter 4×4 gibt Sam ein Stück seiner Unabhängigkeit zurück.

Sam steht auf eigenen Beinen – trotz Querschnittslähmung.

„Mein Leben ist überhaupt nicht normal“, gibt Sam offen zu. „Aber ich habe es geschafft, wieder ein wenig Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu erlangen.“ Schon vor seinem Unfall war Sam viel in der Welt unterwegs – doch im Rollstuhl war das nun keine Selbstverständlichkeit mehr. In Bali wurde ihm klar, dass die meisten Hotels im Ausland nicht barrierefrei sind. Das stellte ihn oftmals vor Schwierigkeiten. Seine Touren sollten aber nicht durch Barrierefreiheit bestimmt werden, sondern ausschließlich durch ihn und seine eigenen Vorstellungen vom Verreisen. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, unabhängig zu reisen, stieß Sam auf den Sprinter 4×4.

Selbstbestimmtes Reisen im Rollstuhl dank Sprinter 4×4.

Seiner Zeit voraus war der Sprinter 4×4 damals der einzige Transporter auf dem Markt, der sowohl ein Automatikgetriebe als auch einen Allradantrieb bot. Damit Sam den Sprinter selbst fahren konnte, waren einige Anpassungen notwendig. Zuerst musste das Fahrzeug für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht werden. Dafür wurden eine Hebebühne, ein elektrisches Bett und eine spezielle Dusche eingebaut. Doch damit war das Problem des Fahrens noch nicht behoben. Weil es sehr anstrengend ist, für jede Fahrt aus dem Rollstuhl in den Sitz zu klettern, mussten der Fahrersitz entfernt und eine Verankerung für den Rollstuhl angebracht werden. Nun kann Sam dank des V6-Motors Orte erreichen, die für Rollstuhlfahrer sonst nur ferne Träume sind. Zusätzlich ist er froh um seinen maßgeschneiderten Tank mit einem Fassungsvermögen von 180 Litern: „Das erlaubt es mir, unabhängig zu sein.“

Ein Mann im Rollstuhl fährt einen Waldweg entlang

Sam bietet selbst großen Herausforderungen die Stirn.

„Sam fait rouler“ – eine Mission für Barrierefreiheit.

Sein Fall sprach sich in vielen Rehabilitationszentren und Forschungseinrichtungen herum. Daraufhin stieg sein Bekanntheitsgrad und es begannen immer mehr Organisationen, Schulen, Studierende und Unternehmen ihn zu unterstützen. Die Frucht dieser Zusammenarbeit ist das Projekt „Sam fait rouler“, ein Wortspiel aus „Ça me fait rouler“ („Das bringt mich weiter“). Im Rahmen des Projekts reist Sam im Sprinter 4×4 durch die Welt und berichtet über Methoden und Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Bislang durchquerte Sam Nordamerika, Europa und Asien, wobei er vielen Menschen begegnet ist, um seine Geschichte zu erzählen und aus den Schicksalen anderer Menschen mit Behinderung zu lernen. Sein übergeordnetes Ziel ist es zu zeigen, dass trotz Einschränkungen und Behinderungen alles im Leben möglich ist.

Ich will zeigen, dass man viel erreichen kann, wenn man daran arbeitet, seine Träume zu verwirklichen.
Zwei Männer füllen Kraftstoff in einen Sprinter

In seinem umgebauten Sprinter ist Samuel unabhängig, helfende Hände sind trotzdem willkommen.

Der Sprinter 4×4 öffnet Sam viele Türen.

Auf seiner Reise öffnen sich Sam Türen, die ihm zuvor verschlossen schienen: „Der Sprinter 4×4 hat mir viel Freiheit und Unabhängigkeit gegeben.“ Die Geschichte von „Sam fait rouler“ hat sogar den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron erreicht. Dieser bat ihn darum, den Staatsbesuch in den USA mit ihm gemeinsam anzutreten. Sein größtes Highlight war jedoch die Durchquerung der Mongolei, die ihm das Gefühl von absoluter Freiheit verschaffte. Im Rollstuhl sind viele Orte nur schwer erreichbar, deshalb ist Sams Sprinter die einzige Möglichkeit, um Menschen zu begegnen. Für ihn verschwinde hinter dem Steuer die Behinderung, er könne dort einfach die Begegnung suchen, erzählt er. Wenn er anderen Menschen mit Behinderung einen Rat geben sollte, wäre es dieser: „Die Behinderung gibt uns die Chance zu entscheiden, ob wir sie akzeptieren oder nicht.“

Ein Mann im Rollstuhl am Rande des Grand Canyon

Auf Reisen will Samuel Eindrücke sammeln, wie sich Barrierefreiheit besser umsetzen lässt.

Ein Tetraplegiker für alle.

Auch wenn Sam schon viel herumgekommen ist und schon viel von der Welt gesehen hat, möchte er in Zukunft seine Reisen fortführen. Ende des Jahres wird der Plan, eine Südamerikatour zu machen, endlich in die Tat umgesetzt. Ohne Herausforderungen lebt Sam zwar nicht, dennoch blickt er zielstrebig in die Zukunft. Seine Devise: Auch wenn manche Städte nicht optimal für Querschnittsgelähmte ausgelegt sind, sollte man sich als Mensch mit Behinderung nicht verstecken, sondern zeigen, dass man existiert und zu neuen Abenteuern aufbrechen.

Ein Van steht an einem See

Zwei Straßenkünstler aus Lyon verzierten den Sprinter 4x4.

Ein Van steht am Rande einer Wüste

Sam erlebt auf seinen Reisen die große Freiheit.

Ein Mann sitzt im Rollstuhl vor einer Gebirgskette

Für Sam eröffnet sich seit seinen Reisen eine neue Welt.

Ein Van in einer Canyon-Landschaft

Egal welches Terrain, der Sprinter 4x4 meistert nahezu jede Situation.

Ein Mann sitzt in einem Rollstuhl in einer Wüste

Sam blickt nach vorne, auch wenn sein Leben nicht einfach ist.

Lösungen von Mercedes-Benz Vans und Partnern

Um Menschen mit körperlichen Einschränkungen automobile Freiheit und individuelle Mobilität zu ermöglichen, bietet Mercedes-Benz neben umfangreichen Fahrassistenzsystemen auch eine Vielzahl an Fahrhilfen ab Werk für unterschiedliche Handicaps an:

https://www.mercedes-benz.com/en/mercedes-benz/driving-aids/

Neben den Fahrhilfen ab Werk gibt es die Möglichkeit, sich bei zertifizierten Mercedes-Benz Vans Partnern über maßgeschneiderte Aufbaulösungen zu informieren: https://conversion-world.mercedes-benz.com/en/GLOBAL/branche/eingeschraenkte-mobilitaet?branchenId=eingeschraenkte-mobilitaet

Fotos: Samuel Marie

Mehr Links zum Entdecken: samfaitrouler.fr/en – @Facebook

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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