Campen mit dem Sprinter schafft unvergessliche Erinnerungen für reiselustige Familien.

Gelber Sprinter im Grünen

Immer wenn die Waltons mal eine Auszeit vom Alltagstrubel benötigen, steigen sie in ihren Mercedes-Benz 311 CDI LWB namens „Mo“ und reisen durch Großbritannien. Mit dem Ausbau ihres Sprinter beweisen sie, dass Vanreisen auch etwas für die ganze Familie sein können.

Hotel auf Rädern.

Pfannkuchen zum Frühstück, stundenlange Spaziergänge durch weite Felder in der Natur und gemütliche Abende im Bett, wenn es draußen gießt. Während sich andere Familien im Urlaub in Hotels einnisten, nehmen die Waltons ihr eigenes kleines Hotel einfach mit. Campen ist für Andrew, Danielle und ihre zwei Kinder Hetty und Harry die perfekte Gelegenheit für ein wenig Pause vom verrückten Alltag. Ohne „Mo“, ihren Mercedes-Benz Sprinter 311 CDI LWB, Baujahr 2008, würde die Familie ihre Trips aber nicht mal ansatzweise so sehr genießen. „Wir nannten den Van nach meiner verstorbenen Mutter Mo, die es geliebt hat zu reisen“, sagt Danielle. Innerhalb von sieben Monaten wurde aus dem Sprinter ein Camper – mit dem nun fleißig durch das Land getuckert wird.

Einen Van passend und vor allem bequem genug für eine fünfköpfige Familie – ihren Hund Finn inklusive – auszubauen, kann eine ziemliche Herausforderung darstellen. Was sollte vorab beachtet werden und welche Details machen einen Van wirklich familientauglich?

Pancakes und Kaffee auf einem Tisch

Auf Trips macht Danielle morgens am liebsten Pfannkuchen für die ganze Familie.

Die richtige Grundlage fürs Camping.

Andrews und Danielles erste Vanlife-Inspiration reicht weit in ihre Tage als Backpacker in den 90ern zurück. Eine Gruppe von Überlandwagen, welche aus Schweden angereist waren, hatte die Aufmerksamkeit der beiden erregt. „Für uns war das einfach das perfekte Zuhause mit all den Bequemlichkeiten, die uns während unserer Reisen fehlten“, erinnert sich Danielle. Diese Inspiration bildete die Grundlage für ihre Idee. Ein Familienurlaub in der Türkei Jahre später entpuppte sich als fehlendes Puzzlestück, als sie das erste Mal mit mobilem Camping in Berührung kamen. „Wir haben einen deutschen Wohnwagen gemietet, der eigentlich nur eine Box auf Rollen war“, erzählt Danielle. „Wir hatten ihn ziemlich lange, aber für uns war er einfach nicht groß genug.“ In einem Wohnwagen schläft man der Breite nach, was vor allem für Andrew mit seinen knapp 1,90 Metern nicht unbedingt von Vorteil war. „Wir alle schliefen die ganze Nacht über in den seltsamsten Positionen.“

Obwohl sie die Vorzüge einer Unterkunft auf Rädern sehr zu schätzen wussten, fiel ein Wohnwagen nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch aufgrund der vergleichsweise hohen Preise schnell von der Liste. Etwas Ähnliches musste her. Etwas Besseres. Nach sorgfältiger Recherche, unter anderem auf Instagram, kamen für Andrew und Danielle nur zwei Optionen infrage: entweder ein Mercedes-Benz Sprinter oder ein VW Crafter. Nach vielem Debattieren entschieden sich die beiden schlussendlich für den Mercedes-Benz Sprinter. Seine Schnittigkeit und mehr Platz für die Familie waren die überzeugenden Argumente.

Ein Tipp für Familien, die einen Van ausbauen:

Bezieht die Kids ein! Hetty und Harry legten vor allem bei der Isolierung des Vans mit Hand an. Langeweile und Lustlosigkeit schleichen sich bei Kindern schnell ein. Aber Hetty und Harry wurde das Gefühl vermittelt, Teil des ganzen Prozesses zu sein. „Unsere Tochter Hetty ist künstlerisch begabt und hat ein gutes Auge. Bei der Inneneinrichtung war sie daher mit voller Seele dabei“, sagt Danielle. Zusammen legten sie auch das Farbkonzept fest. Harry dagegen blühte im mechanischen Bereich auf. Er half seinem Vater beim Schneiden, Schrauben und Befestigen.

  • Ein gelber Sprinter parkt in der Natur
  • Ein Mädchen blickt durch Vorhänge aus dem Heck eines Sprinters
  • Ein Essbereich im Sprinter mit offenen Hecktüren
  • Ein Sprinter fährt auf einer Straße im Wald

Ein Van-Umbau und der tägliche Alltagswahnsinn.

Sieben Monate dauerte es, bis Mo komplett ausgebaut war. Mit zwei in Vollzeit arbeitenden Eltern und dem üblichen verrückten Familienalltag darf man das eine sportliche Leistung nennen. Natürlich war eine gewisse Expertise dafür unabdingbar. „Ich half, so viel es ging, aber Andrew war der Experte im Handwerk“, gesteht Danielle. Seine über die Jahre gesammelten Erfahrungen als Ingenieur, unter anderem im Hausbau, kamen dem Van-Umbau zugute. „Lustigerweise hat Andrew den kompletten Van ohne auch nur eine Skizze auf Papier ausgebaut. Alles entstand buchstäblich in seinem Kopf“, erzählt Danielle. Ein Beweis dafür, wie ausschlaggebend die nötigen Skills sind. Mit diesen waren die Waltons also ideal ausgerüstet. Expertise allein ist jedoch nur die halbe Miete. Helfende Hände sind im Ausbauprozess ebenso wichtig.

Nach sieben Monaten gemeinsamer Arbeit war Mo endlich bereit für abenteuerliche Trips durch das Land. Die Waltons können mit Stolz behaupten: Ihr Van ist perfekt für die Familie. Hier teilen sie, welche Punkte sie beachtet haben, um das zu ermöglichen.

Aufzuwachen mit dem Blick auf diese majestätischen Felder. Nichts kann das übertreffen.

So wird ein Van familientauglich:

  • Die Betten genießen hohe Priorität. Ohne ausgewogenen Schlaf sind schlechte Laune und Disharmonie in der Familie fast vorprogrammiert.
  • Ein einfaches, sauberes und vor allem helles Design. Je mehr Menschen sich in einem Van aufhalten, desto leichter fühlt man sich eingeengt.
  • Ein großer Esstisch. Gemeinsame Mahlzeiten sind für eine Familie essenziell, also haben die Waltons einen Tisch besorgt, an den sechs Leute passen.
  • Ein großer Tisch verlöre seinen Sinn, wenn keine anständigen Mahlzeiten darauf serviert werden könnten: Eine funktionierende Küche sollte nicht unterschätzt werden.
  • Lösungen für kleine Räume, ganz nach dem Maximalprinzip. Andrew und Danielle brachten ein Stockbett über dem Esstisch an, welches auseinandergenommen und unter dem Sofa verstaut werden kann. Der Esstisch mit den zwei Sofas lässt sich ebenfalls in ein Doppelbett umfunktionieren.
  • Das logische Setup. Da das Stockbett hoch genug über dem Esstisch montiert ist, können die Eltern abends immer noch ein Glas Wein genießen, während die Kinder schlafen.
  • „Fluchtmöglichkeiten“ im Falle von Spannungen oder kleinen Auseinandersetzungen. Im Van der Waltons sollen das drei Sitze im Vorderbereich, zwei separat im mittleren Bereich und der hintere Essbereich gewährleisten.
  • Ein USB-Anschluss, um Handys und andere Geräte aufladen zu können – unabhängig davon, ob der Van in Bewegung oder geparkt ist.
  • Eine angemessene Vorbereitung und Ausstattung bedenken. Eine Toilette ist Gold wert, ebenso wie heißes Wasser.

Campen – Urlaub für Freigeister.

Campen bietet den Waltons ein perfektes Familienabenteuer – unvergessliche Erinnerungen garantiert. „Mit Mo waren wir bis jetzt schon in Brighton, Wesley Dale und den Yorkshire Dales zum Beispiel. Aber unser absoluter Favorit ist definitiv Camping im Lake District“, meint Danielle. Lake District ist eine Bergregion im Nordwesten Englands, die berühmt-berüchtigt für ihre atemberaubenden Seen ist.

Wer nun eine Reise im Vereinigten Königreich mit Mo unternehmen möchte, kann den Van über die Agentur Quirky Campers mieten.

Tipps von den Waltons für Familien, die Campen wollen:

  • Seid respektvoll gegenüber Leuten um euch herum.
  • Seid respektvoll gegenüber der Natur.
  • Bringt genügend Wasser mit: Zehn-Liter-Tanks sind einfach zu transportieren.
  • Plant simple Mahlzeiten: Suppen, Gemüse etc.
  • Verirrt euch nicht an zu abgelegenen Orten: Einmal schlugen wir unser Lager in der Nähe einer Burgruine auf, als wir nachts plötzlich von Schüssen wach wurden. Jäger waren in dem Gebiet auf der Pirsch.

Blick auf das Bett im Van mit offenen Hecktüren

Jeder kann Mo über Quirky Campers mieten und mit ihr durch Großbritannien reisen.

Essbereich mit Staumöglichkeiten unter den Sitzbänken

Der Essbereich verwandelt sich innerhalb weniger Minuten in ein Schlafparadies.

Spielende Kinder neben einem gelben Sprinter an einem See

Lake District in Nordwestengland ist ein Camping-Hotspot für die Waltons.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Bitte beachten Sie, dass Camping nicht an jedem Orten erlaubt ist. Prüfen Sie daher vor Reiseantritt, ob Campen gestattet ist.

Sprinter

Egal, welchen Job Sie erledigen müssen – der Sprinter erleichtert Ihnen die tägliche Arbeit. Dabei können Sie ihm auch Schweres zumuten. Und gemeinsam viel bewegen. Dank zahlreicher Varianten und über 600 Sonderausstattungen erfüllt der Sprinter die unterschiedlichsten Ansprüche.

Mercedes-Benz Sprinter
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