Raus aus dem Alltag – mit einem ehemaligen Sprinter der Post.

Ein roter Sprinter vor einem Sonnenuntergang

Bec und Gary sind ein reiselustiges Paar aus Australien. Ihr Zuhause: ein knallroter Sprinter, in dem sie seit über einem Jahr ihr Heimatland erkunden.

Im roten Sprinter rein ins Abenteuer.

Bec und Gary sind immer auf der Suche nach Abenteuern. Im Juli 2016 haben sie sich entschlossen, einen Sprinter zu kaufen und ihn auszubauen. In einem Haus wohnen und sesshaft werden kam für sie nicht infrage. Sie wollten raus aus dem Alltag und neue Erfahrungen machen: „Etwas Verrücktes, um der Normalität zu entgehen.“ Sie begannen, im Internet nach gebrauchten Vans zu suchen, und fanden bei einem Privatverkäufer einen ehemaligen Sprinter der Post, der perfekt für sie geeignet war. Die Größe des Sprinter stimmte, aber eigentlich war er viel zu teuer. Trotzdem gaben sie nicht auf. Als sechs Wochen später der Preis überraschend sank, schlugen sie zu. So konnten sie sich im November 2016 stolze Besitzer eines Mercedes-Benz Sprinter nennen.

Bec liegt im Sprinter und schaut auf das Meer

Jeden Tag gibt es neue Orte, neue Luft, neue Ausblicke.

Sich ein Zuhause schaffen.

An den Ausbau ihres Vans wagten sie sich ohne jede Erfahrung. Sie wollten ihr künftiges Zuhause aber mit eigenen Händen erschaffen haben. Deshalb war der Umbau ein wichtiger Teil des Abenteuers. Jedes Detail hat eine Geschichte und jede Materialwahl ihre Gründe. Doch der Umbau war schwieriger als gedacht: „Es gibt keine Anleitung für einen Van-Ausbau. Du musst dich trauen, einfach auszuprobieren und auch manchmal zu scheitern. Hinzu kommt, dass in einem Sprinter fast der ganze Innenraum gekrümmt ist, was es schwer macht, die Isolation und Verkleidung passend zu schneiden.“ Trotz oder gerade wegen dieser Schwierigkeiten haben sie einiges gelernt: „Es lohnt sich weiterzumachen – wenn man etwas unbedingt möchte, erreicht man es auch.“ Rückblickend sind sie stolz, wie gut ihnen der Ausbau gelungen ist. Ein paar Optimierungen gebe es trotzdem noch, wie zum Beispiel ein größerer Wassertank oder eine integrierte Toilette.

Ein roter Sprinter steht am Straßenrand inmitten einer weiten Landschaft

Bec und Gary durchqueren weite australische Landschaften.

Ein gutes Team auf kleinstem Raum.

Gary arbeitet von unterwegs. Er ist Designer in Teilzeit und somit nicht an einen Ort gebunden, da er mit seinem Laptop von überall aus tätig sein kann. Jedoch ist das nur eine Übergangsphase. Die beiden hoffen, so bald wie möglich neue Jobs im Internet zu finden, die zu ihnen passen und ausreichen, um ihr aktuelles Leben weiterführen zu können. Teamwork wird beim Leben im Van großgeschrieben. Dazu gehört auch gemeinsames Kochen. „Gary ist wohl der kreativere Koch von uns beiden“, bemerkt Bec lachend. In der kleinen Küche ist viel Improvisationstalent gefragt.

Abgesehen vom begrenzten Platz im Van, mussten sie sich auf ihren Reisen auch bei ein paar anderen Dingen ziemlich umstellen: Sich Sorgen machen zu müssen, wo zum Beispiel der nächste Schlafplatz für die Nacht ist oder ob die nächste Dusche warmes Wasser hat. „Wenn man in einem Haus wohnt, verliert man keinen Gedanken an so etwas. Lebst du in einem Van, wird es essenziell.“ Und auch ganz ohne Zwischenfälle sind sie bislang nicht davongekommen: Fast hätten sie ihren Sprinter in Flammen aufgehen sehen. Ein Kurzschluss in ihrem Spannungswandler führte dazu, dass sich der komplette Van mit Rauch füllte. Irgendwann ging der Feueralarm an – glücklicherweise kam dabei nichts weiter zu Schaden.

Es gibt keine Anleitung für einen Van-Ausbau. Du musst dich trauen, einfach auszuprobieren und auch manchmal zu scheitern.

Kleiner Raum, große Möglichkeiten.

Zu zweit in einem Sprinter zu leben, kann zwar anstrengend sein, aber die beiden gehen sich selten auf die Nerven: „Wir sind seit über zwölf Jahren zusammen, da wird die Präsenz der anderen Person erwartet. Und wir wissen beide, dass so ein Leben mit keiner anderen Person funktionieren würde.“

Was ihnen an diesem Leben trotz aller Widrigkeiten am besten gefällt, ist, täglich neue Orte sehen und erkunden zu können. „Einmal wachst du morgens in einem Wald auf und am nächsten Tag wachst du mit Blick auf Wellen, Strand und Meer auf“, schwärmen sie. Pläne schmieden ist nicht so ihr Ding. Wohin es als Nächstes gehen soll, wird spontan entschieden. Das ist abhängig von Wetter, Landschaft und Laune.

Bec und Gary – Die fünf schönsten Orte ihrer Reise:

  • Bay of Fires – ein malerischer Küstenabschnitt mit hellem türkisblauen Wasser und lebhaften orangenen Felsen.
  • Mount Wellington – egal ob im Schnee oder im Sonnenschein.
  • Tasmaniens südwestliche Wildnis – eine sehr ruhige und harte Gegend, aber wunderschön.
  • Wineglass Bay – eine Bucht mit weißem Strand und kristallfarbenem Wasser.
  • Three Capes Coast – eine verrückte, bildschöne Felsenformation mit peitschenden Wellen.

Sprinter mit offenen Hecktüren am Strand

Aufwachen am Strand ist immer wieder schön.

Gary steht mit einer Pfanne an der Küchenzeile im Van

Offene Küche: Gary und Bec kochen gerne und regelmäßig.

Spiegel, Hut und Jacken sind an Haken im Inneren des Sprinter aufgehängt

Der Sprinter ist individuell von den beiden ausgestattet worden.

Bec und Gary draußen vor ihrem Van im Schnee

Selbst im Schneegestöber leuchtet der Sprinter.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Photos: We, Who Roam @ Instagram

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