Durch die Weiten der USA mit „Sparky“, dem Feuerwehrwagen.

Ein Paar steht neben einem alten Mercedes-Benz Feuerwehrwagen

Nach dem Entschluss, die USA per Van zu entdecken, fehlte Laurel und Shaun nur noch der passende Begleiter. Die Entscheidung fiel auf einen Mercedes-Benz T1 307 D.

Der Umbau zum rollenden Reisebegleiter.

Eine malerische Landschaft irgendwo an der nördlichen Westküste der Vereinigten Staaten. Laurel und Shaun aus Santa Barbara, Kalifornien, stehen glücklich neben ihrem eigens umgebauten Kleinbus: ein Mercedes-Benz T1 307 D namens „Sparky“. Am Horizont ragen grüne Hügel umschleiert von Nebel empor. Bis die beiden hier ankommen konnten, waren jedoch einige Hürden zu überwinden. Shaun brachte zwar als Zimmermann und Möbeldesigner allerhand technisches Vorwissen mit. So war das Holz-Interieur ein Projekt seiner Schreinerei Gopherwood Design. Die Beschaffung einiger Teile für den Van sei aber schwierig gewesen, da die T1-Modelle nie auf dem amerikanischen Markt als Neufahrzeuge angeboten wurden, erzählt Shaun. Als ehemaliges Ziegler-Löschfahrzeug hat der Kleinbus zudem einige Sondereinbauten, wie etwa die hintere Werkzeugtür anstelle einer Heckklappe. Diese konnte zunächst nicht verriegelt werden, sodass mit einem Schloss aus einem Aktenschrank improvisiert werden musste. Nach erfolgreichem Ausbau konnte das Abenteuer beginnen.

Insgesamt war das Umbauen des Wagens eine positive Erfahrung.
Der rote Mercedes-Benz Van steht auf einem Seitenstreifen

Kurzer Zwischenstopp: „Sparky“ auf dem Seitenstreifen.

Retrospektive und ein Blick gen Osten.

Nach der ersten größeren Reise stellt sich immer die Frage, was man am Umbau hätte besser machen können. Das Bett hätte fünf Zentimeter nach unten gesenkt werden können, damit es auch für größere Personen als Sitzgelegenheit dienen kann. Für längere Fahrten wäre ein richtiger Kühlschrank statt einer Kühltruhe optimaler gewesen. Und die Einbauschränke hätten an das Konzept von Bootsschränken angelehnt werden können. Doch diese kleineren Details halten Laurel und Shaun nicht davon ab, den nächsten Trip mit „Sparky“ zu planen. Für den Herbst steht das Ziel, die Ostküste der USA zu bereisen, denn der Farbwechsel der Blätter in dieser Jahreszeit ist ein Highlight für sich.

Interieur des Mercedes-Benz Vans

„Sparky“ von innen: Doppelbett und Lichterketten im Mercedes-Benz T1 307 D.

Von der Freiheit, loszufahren, ohne anzukommen.

Als Laurel und Shaun beschlossen, die tägliche Routine gegen ein tägliches Abenteuer einzutauschen, entstand die Idee, große Teile der Vereinigten Staaten zu bereisen. Letztlich bietet nur ein rollendes Zuhause für unterwegs die Freiheit, einfach loszufahren, ohne ankommen zu müssen. So gelangte ein ehemaliges Löschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr der nordrhein-westfälischen Stadt Werl über einen befreundeten Van-Enthusiasten zu Laurel und Shaun nach Kalifornien. Der Mercedes-Benz T1 307 D stellte sich als Glücksgriff heraus. „Wir hatten Sparky (den Van) bewundert, seit wir ihn zum ersten Mal gesehen hatten“, führen Laurel und Shaun verliebt aus. So gut wie kein Rost, sehr wenige Kilometer auf dem Zähler und der hintere Bereich war entkernt. So fiel die Entscheidung der beiden für „Sparky“ unglaublich leicht.

  • Der Van steht vor einer Lagerhalle
  • Der Van steht auf einer Wiese
  • Der Mercedes-Benz Van parkt vor einem Sonnenuntergang
  • Der Mercedes-Benz Van fährt eine Straße vor einem Gebirge entlang

„Sparky“ und die Entdeckung der Westküste der USA.

Der erste Abschnitt der Reise von Laurel und Shaun mit ihrem Kleinbus „Sparky“ umfasst die gesamte Westküste der USA. Ihre Route verlief von Kalifornien über Oregon und Washington bis zu den Nationalparks nach Montana. Die Highlights ihrer Tour? Der Crater Lake in Oregon, die bewaldete Olympic-Halbinsel in Washington und die beeindruckenden Nationalparks in Montana. „Wir könnten ewig weitermachen“, fahren sie begeistert fort. Der T1 307 D war ständiger Begleiter und – bis auf ein Problem mit dem Kühler – ein äußerst zuverlässiges und komfortables Zuhause. Der Kompromiss eines doch eher komprimierten Wohnens wird durch die Vielzahl an faszinierenden Eindrücken in teils fast unberührter Natur belohnt.

Ein typischer Tag unterwegs.

Ein typischer Tag mit „Sparky“ beginnt für Laurel und Shaun mit Frühstück und Kaffeetrinken an einem idyllischen Platz. Nach einem kleinen Spaziergang wird die nächste Etappe in Angriff genommen. Die beiden versuchen, nicht länger als drei Stunden am Tag zu fahren, damit noch genug Zeit bleibt, um zwischendrin haltzumachen und interessante Orte zu erkunden. Letztlich gilt es, eine schöne und geeignete Stelle zum Schlafen zu finden, wo man das Abendessen in der Natur genießen und den restlichen Abend vor malerischer Kulisse ausklingen lassen kann.

Der Van parkt vor Seeufer

„Sparky“ am Ufer eines Sees.

Der Van steht vor einem Stapel mit Baumstämmen

Holz ist ein wesentlicher Rohstoff von „Sparkys“ Interieur.

Das Logo des Vans

„Sparky“ als Logo.

Die gezeigten Umbauten wurden von unabhängigen Drittanbietern vorgenommen. Die Anbieter und Umbauten wurden nicht durch Mercedes-Benz überprüft. Die Abbildungen stellen insofern keine Bewertung des Anbieters und/oder der Umbauten durch Mercedes-Benz dar.

Fotos: Shaun & Laurel Lynn

Mehr Links zum Entdecken: Sparky the Firetruck @Instagram

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