Fünf ungewöhnliche Verkehrsregeln.

Ein Stoppschild

Wer sich mit seinem Camper-Van in internationales Terrain begibt, sollte mit den Verkehrsregeln der bereisten Länder vertraut sein – mitunter erwarten einen einige Überraschungen.

#1 Rückwärtsfahren in der Schweiz vermeiden!

Klingt komisch, ist aber so: Seit 2016 sollen es Autofahrer in der Schweiz vermeiden, rückwärts zu fahren. Die Schweizer machten Rückwärtsfahren als Ursache für mehrere tödliche Autounfälle aus. Doch Rückwärtsfahren ist nicht immer und überall verboten: „Über längere Strecken ist das Rückwärtsfahren nur zulässig, wenn das Weiterfahren oder Wenden nicht möglich ist“, heißt es in der Verkehrsregelnverordnung. Konkret entscheidet dann der Richter im Einzelfall. In jedem Fall gilt: Wenn euch die Vignette in der Schweiz zu teuer ist, nicht gleich rückwärts wieder rausfahren.

Ein weißer Van fährt auf einer Straße in einem Gebirge

Auch im Schweizer Gebirge herrscht Rückwärtsfahrverbot.

#2 Auf Van-Hygiene in Russland achten.

Russland legt viel Wert auf Reinlichkeit. Wenn der russischen Polizei euer Fahrzeug zu dreckig ist, kann sie ein Bußgeld von bis zu 200 Euro verlangen. Das Ausmaß der Verschmutzung wird dabei tatsächlich individuell von den Beamten vor Ort bewertet. Wir raten: Wenn ihr nach Russland fahrt, sollten Lack und Mercedes-Stern gut erkennbar sein und die Scheibe am besten so sauber, dass sie die Beamten noch als solche erkennen.

#3 Italienische Nächte können teuer werden.

Wenn ihr in Italien die Geschwindigkeit überschreitet, dann ist das Bußgeld tatsächlich auch von der Uhrzeit abhängig. Zwischen 22 Uhr abends und 7 Uhr morgens schlagen die Italiener ein Drittel drauf. MYVAN empfiehlt: einfach zu jeder Tageszeit die Geschwindigkeitsvorgaben einhalten! Diesen Fakt wollten wir euch dennoch nicht vorenthalten 😉.

#4 Wohnmobile in Österreich nicht überladen.

Ob Gepäck bis zum Dach oder zusätzliche Insassen: Das zulässige Gesamtgewicht sollte man natürlich nie überschreiten – erhöhte Vorsicht ist in Österreich geboten. Eine Überladung ist besonders teuer und schlägt mit bis zu 2.180 Euro Bußgeld zu Buche. Das kann man in gewisser Weise als Soforthilfe verstehen. Denn nach der Kontrolle ist der Van mindestens 7,95 Gramm leichter. Das entspricht dem Gewicht von 2.180 Euro in Scheinen.

Einige Koffer sind aufeinandergestapelt

Fahrzeuge zu überladen, ist nirgendwo erlaubt, in Österreich ist es aber besonders teuer.

#5 Ersatzglühbirne in Kroatien immer mitführen.

Wenn euer Van keine Xenon-, LED- oder Neonleuchten hat, braucht ihr in Kroatien etwas, woran die wenigsten denken: eine Ersatzglühbirne für die Scheinwerfer. Während gefüllte Benzinkanister im Fahrzeug verboten sind, sind die Ersatzleuchten Pflicht. Wir hoffen, dass euch jetzt am Ende unserer Liste wenigstens ein Licht aufgegangen ist.

Blick auf den Frontspoiler mit Zusatzscheinwerfern

Ersatzleuchten sind in Kroatien Pflicht und werden bei Verkehrskontrollen oft von den Beamten verlangt.

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