On the Road: So wird der Roadtrip mit dem Camper-Van perfekt.

Sprinter fährt durch Wüstengebiet

Der Weg ist das Ziel – das gilt auch für Ausflüge oder Urlaube mit dem Camper-Van. Wir verraten euch, worauf ihr bei eurem Roadtrip achten solltet.

#1: Weniger ist mehr – bequemer und praktischer.

So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich: Das gilt für jede Reise – und natürlich auch für eine im Van. Ganz egal, wie viel Stauraum der Travel-Camper zu bieten hat, in Sachen Gepäck ist weniger mehr. Ein gutes Beispiel: Klamotten. Seid mal ehrlich, man packt immer zu viel ein. Viel wichtiger für lange Fahrten ist, dass die Kleidung funktional und vor allem eines ist: bequem! Auch, wenn man den Van mal auf einem Parkplatz abstellt, um einen Spaziergang oder eine kleine Wanderung zu machen, lohnt es sich, den Rucksack nicht zu voll zu packen. Unnötiger Ballast macht träge und die Reise unnötig kompliziert.

Ein Sprinter steht auf einer Wiese

Gut vorbereitet: Fertige eine Packliste an, damit du nichts Wichtiges vergisst.

#2: Steht früh auf – und beachtet die Zeitzone.

Kaum jemand mag es, früh aufzustehen, schon gar nicht im Urlaub. Allerdings lohnt es sich vor allem dann, den Wecker schon für die Morgenstunden zu stellen, wenn man tags drauf lange Fahrten vor sich hat: Man kommt früher an sein Ziel und hat dort mehr vom Tag. Ein Frühstück bei Sonnenaufgang in der Natur vor oder in seinem Van – schöner kann der Tag doch nicht beginnen, oder? Auch sind Sehenswürdigkeiten und Touri-Spots vormittags meistens nicht so überlaufen. Immer ein besonderes Highlight und interessant: eine noch unbekannte Stadt dann zu erreichen, wenn dort das morgendliche Treiben beginnt und die Menschen zur Arbeit gehen. Fotografie-Begeisterte wissen zudem: Morgens ist das Licht besser. Ein Fehler in Ländern, in denen es mehrere Zeitzonen gibt: Man missachtet die Zeitumstellung – und verbockt so die eigene Tagesplanung.

Mann schläft in Camper-Van

Jeder schläft gerne aus. Doch während eines Roadtrips lohnt sich das frühe Aufstehen.

#3: Werft einen Blick auf den Wetterbericht.

Du planst eine Roadtrip-Etappe, womöglich mit einer längeren Tagesfahrt, um zum Beispiel zu einem schönen Nationalpark zu gelangen, stehst dafür extra früh auf – und dann regnet es dort in Strömen. Das hätte nicht sein müssen, oder? Auf das Wetter hat man natürlich keinen Einfluss, auf seine Reiseplanung aber schon. Eigentlich selbstverständlich, aber vor lauter Vorfreude vergisst man das manchmal: Werft allerspätestens morgens schnell einen Blick auf den Wetterbericht, bevor ihr losfahrt. Erstens, um die richtigen Klamotten für den Zielort parat zu haben, und zweitens, um zu bestimmen, ob der Tagestrip überhaupt Sinn macht.

  • Highway in den USA
  • Ein Verkehrsschild am Straßenrand
  • Motorradfahrer auf einem Highway
  • Mann steht an Küste

#4: Macht euch eine Playlist, aber gebt auch dem Radio eine Chance.

Kennt ihr das? Man hört einen Song und hat genau die wunderschöne Naturlandschaft im Kopf, die man auf seinem Roadtrip gerade erreichte, als dieser Song kam. Die richtige Playlist gibt einer Reise im Camper-Van den passenden Soundtrack. Sie lädt diese mit Emotionen auf, die man oft nie wieder vergisst. Verlasst euch dabei nicht immer auf Streaming-Dienste und das Internet. Legt euch eure Musik schon im Vorfeld zurecht: auf dem Smartphone, altmodisch auf einem USB-Stick und noch nostalgischer auf CD (oder richtig Roadtrip-mäßig: auf Kassette?). Denkt auch daran, euren Camper-Van in die musikalische Planung miteinzubeziehen: Welche Medien lassen sich abspielen, braucht es ein Verbindungskabel und dergleichen mehr? Auch schön, gerade auf langen Fahrten: Hörbücher, Podcasts oder sogar kleine Sprachführer zum Lernen der Basics. Und eins noch: Schaltet ab und zu auch ins lokale Radioprogramm. Denn jedes Land und jene Region haben ihren eigenen Soundtrack. Und der läuft so richtig authentisch nur im Radio.

Sprinter parkt in Canyon-Gebiet

Einfach mal anhalten und die Umgebung in sich aufnehmen – das muss auf einem Roadtrip sein.

#5: Versucht, ein paar fremde Sätze zu lernen.

Wenn man die Sprache des Ziellandes nicht schon im Vorfeld spricht, wird man sie während eines Roadtrips nicht lernen. Dennoch macht es Sinn, sich vor oder während des Trips einige Sprach-Basics anzueignen. Die Einheimischen sind meistens noch freundlicher, wenn sie sehen, dass man sich mit der Sprache Mühe gibt. Und wer weiß, womöglich kommt ihr aus eurem Urlaub zurück und seid motiviert, die Sprache nun richtig zu lernen. Wer eine Fremdsprache perfekt beherrscht, hat auf seinem Roadtrip natürlich etliche Vorteile: Die Kenntnis der Sprache unterscheidet einen Touri von einem Traveller.

Sprinter fährt durch grüne Berglandschaft

An die schönsten Stellen führt oft die schmalste Straße.

#6: Nehmt Umwege und meidet Schnellstraßen.

Was macht das Reisen mit einem Van so besonders? Das Unterwegssein auf unbekannten Straßen, das Freiheitsgefühl und die Möglichkeit, spontan zu sein. Dennoch werden die einzelnen Etappen eines Roadtrips manchmal zäh – besonders, wenn man versucht, stets den schnellsten Weg über Autobahnen zu nehmen. Denn schnell heißt nicht immer angenehm. Oft sind Schnellstraßen einfach nur monoton, machen einen müde oder ungeduldig und man ist versucht, das Gaspedal etwas zu fest durchzudrücken. Deshalb lohnt es sich, ab und zu spontan den Blinker zu setzen, in die nächstbeste Ausfahrt abzubiegen und ganz bewusst einen erfrischenden Umweg zu nehmen. Wohin? Im Zweifel schlägt der Kompass ins Landesinnere aus – und führt in idyllische Dörfer, über schmale Straßen und an versteckte Orte. Dort erwarten euch verlassene Szenerien und faszinierende Landschaften, die in keinem Reiseführer stehen, aber in Erinnerung bleiben (oder auf einem Foto). Ein weiterer Vorteil: Man spart sich manchmal Mautgebühren.

Sprinter parkt in grüner Landschaft

Lohnt sich immer: einfach mal rechts ranfahren und eine Pause machen – in der Natur.

#7: Legt Pausen ein in der Natur – oder an Tankstellen und Supermärkten.

Wer rastet, der rostet – wer aber reist, muss auch rasten. Pausen lohnen sich immer. Vor allem, wenn man sie an den richtigen Orten einlegt. Priorität eins: in der Natur sollte es sein. Paart man diese mit einem kurzen Spaziergang zwischen dem langen Sitzen einer Fahrt, ist die Rast gleich doppelt so gesund und man kehrt frisch und aktiv zurück ans Steuer seines Travel-Vans. Alle zwei Fahrtstunden sollte man sich zumindest die Füße vertreten. Besonders im Ausland zu empfehlen: die Pause an Tankstellen, Cafés oder Bistros, in Bäckereien, Tante-Emma-Läden oder in Supermärkten einzulegen. Warum? Dort erlebt man den Alltag des jeweiligen Landes ungefiltert und bemerkt kulturelle Unterschiede am deutlichsten. Gerade bei Ausflügen in Supermärkte entdeckt man so manches unbekannte Produkt und kann sich ganz nebenbei gesunde Snacks und Getränke für die Fahrt besorgen. Und wenn ihr eine Pause an einer Tankstelle einlegt, nutzt die Gelegenheit, um euer Auto zu „entmüllen“, prüft dort regelmäßig Scheibenwischwasser, Ölstand, Luftdruck und natürlich: die Tankanzeige und auch den Reservekanister.

  • Monument Valley in den USA
  • Straße im Joshua-Tree-Nationalpark
  • Zion-Nationalpark an einem Sonnentag
  • Sprinter steht abends in Canyon-Landschaft

#8: Macht Halt an Nationalparks und Aussichtspunkten.

In den meisten Ländern kündigen sie Straßenschilder an: Nationalparks, lokale Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte. Oftmals ist man dann geneigt, einfach weiterzufahren. Denn meistens sehen die Landschaften von der Schnellstraße aus nicht so spannend aus. Ein Trugschluss – denn der Umweg lohnt sich immer. Außerdem findet man am Wegesrand immer wieder Kuriositäten und unerwartete Highlights. Und was ist schöner, als etwas zu finden, von dem man nicht wusste, dass man es suchte?

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Sprinter steht in Wüstengebiet

Der perfekte Roadtrip findet meistens abseits asphaltierter Straßen statt.

#9: Besucht heimische Märkte, Bäckereien und Restaurants.

Klar, Essen ist Geschmackssache! Die einen nehmen sich lieber was mit, die anderen kochen auf ihrem Roadtrip – je nach Ausstattung des Reise-Vans in der eigenen mobilen Küche oder draußen in der Natur und vielleicht sogar überm Lagerfeuer. Wieder andere mögen es, sich kulinarisch auszuprobieren. Unser Tipp: Schaut auf lokalen Märkten vorbei. Kurz rechts rangefahren und frische Früchte, Gemüse oder sonstige Reisesnacks besorgt – in einem fremden Land ist das immer eine gewinnbringende Erfahrung. Man kommt mit Einheimischen ins Gespräch, bekommt von diesen vielleicht sogar einen heißen Tipp für den nächsten Trip und entdeckt nebenbei ausgefallene Zutaten, Gewürze und vieles mehr. Für all jene, die nicht selber kochen wollen: In kleinen und weniger touristischen Dörfern isst es sich oft am authentischsten und leckersten. Die Maxime: Gebt jedem noch so kleinen oder unscheinbaren Restaurant die Chance, das beste eures Roadtrips zu werden.

#10: Macht viele Fotos.

Wie kann man einen Roadtrip ein zweites Mal erleben? Indem man die Reise auf Fotos verewigt. Dabei braucht ihr nicht immer die beste Fotoausrüstung. Denn wie heißt es so schön: Die beste Kamera ist immer die, die ihr gerade in euren Händen haltet. Außerdem bedeutet eine kleine Kamera auch weniger Gepäck und selbst ein Smartphone kann ausreichen. Viel wichtiger sind: das Motiv, die Bildkomposition – und vor allem auch die Tageszeit: Fotografiert nicht zur Mittagszeit, sondern morgens bei Sonnenaufgang oder zur „Golden Hour“, wenn die Sonne langsam untergeht, das Licht weich ist und der Einfallswinkel des Lichts euren Motiven schöne Konturen verleiht. Lasst als Laie nach Möglichkeit den Blitz weg, überlegt euch schon während des Fotografierens, welchen Bildausschnitt ihr wählt, und versucht euch an Perspektivwechseln. Der Vordergrund macht bekanntlich das Bild gesund. Und achtet darauf, dass der Horizont auf eurem Bild eine gerade Linie bildet und nicht schräg ist.

Mann fotografiert mit Smartphone im Arches-Nationalpark

Die beste Kamera? Die, die man gerade dabei hat – das kann auch ein Smartphone sein.

#11: Macht Fotos – aber vergesst den Moment nicht.

Sucht euch Motive in der Natur. Aber stellt auch die Menschen, die euch begegnen, auf euren Aufnahmen in den Vordergrund. Menschen machen ein Foto meistens noch spannender. Dabei gilt: Bewegt euch! Geht nah ran und das wortwörtlich – vermeidet das Zoomen und sucht nach Details. Vor allem aber, sichert regelmäßig eure Daten und vergesst eines nicht: den Moment. Denn wer ständig mit Kamera oder Smartphone auf der Jagd nach Fotos ist, übersieht vor lauter Eifer so manches Schöne, das er besser für sich allein oder mit seinem Reisepartner genossen hätte. Denn die schönste Erinnerung ist eine, die kein Foto braucht!

Der Sprinter fährt über den Newlands Pass in England

Der perfekte Roadtrip findet meistens abseits asphaltierter Straßen statt.

Sprinter

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Mercedes-Benz Sprinter
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