Windsurfen und Reisen mit dem Mercedes-Benz Vito.

Valentin Böckler

Der Vito Mixto begleitet den Profi-Windsurfer Valentin Böckler bei seinen Wettkämpfen in ganz Europa.

Durchs Surfen zum „Vanlifer“.

Seitdem Valentin Böckler seinen Vito Mixto hat, kann man ihn an den unterschiedlichsten Orten beim Surfen meist in Begleitung dieses Fahrzeugs antreffen. Passend umgebaut mit Bett und viel Platz für allerlei Sportgeräte wie Surfboard und Fahrräder, leistet ihm das Gefährt gute Dienste als Reisevehikel inklusive Wohn- und Schlafzimmer. Doch nicht nur Surftrips, auch Wochenend-Touren mit seiner Familie und dem Hund stehen auf dem Programm des Extremsportlers. Er ist immer bereit für neue Abenteuer. Gerade erst aus Vietnam zurück, geht es direkt nach Dänemark und weiter nach Österreich. Seine Reisen und Abenteuer dokumentiert Valentin Böckler auf seinem gleichnamigen Blog. Dort lädt er Fotos, Videos und Artikel zu seinen letzten Trips und Wettkämpfen hoch.

Ein Mann lädt ein Surfboard aus einem schwarzen Mercedes-Benz Vito aus.

Valentin Böckler auf dem Weg ins Abenteuer: Vito und Surfboard sind dabei.

Der Van eines Surfers – maximale Flexibilität erwünscht.

MYVAN: Wie bist du dazu gekommen, den Vito für deine Reisen zu nutzen?

Valentin: 2016 habe ich den Mercedes-Benz Surf-Festival Contest gewonnen und als Hauptpreis gab es für drei Monate eine V-Klasse. Damit habe ich eine super Reise durch Italien gemacht. Aber nachdem ich 2017 als Markenbotschafter für Mercedes-Benz Süverkrüp Automobile Kiel unter Vertrag genommen wurde, ging das ganze „Vanlife“ erst richtig los. Der Vito Mixto eignet sich für mich als Windsurfer am besten. Er bietet genügend Raum für mein Sportequipment. Den Ausbau habe ich passend darauf abgestimmt und angefertigt.

MYVAN: Was war dir beim Umbau wichtig?

Valentin: Da ich viel unterwegs bin, war mir ein Bett sehr wichtig, denn oft schlafe ich irgendwo am Strand oder auf Reisen im Van. Unter dem Bett muss genügend Platz für Surfmaterial sein und dazu wollte ich noch seitlich Platz für Fahrräder haben. Etwas Raum für die hintere Sitzbank sollte auch sein, falls ich mal mehr als zwei Personen mitnehmen muss. Außerdem sollte Stauraum für Klamotten oder Ähnliches frei sein. Zunächst habe ich eine grobe Zeichnung erstellt. Das Material habe ich selbst rausgesucht und besorgt. Mein Papa hat mir aber bei der Umsetzung geholfen.

MYVAN: Was waren die größten Schwierigkeiten beim Umbau?

Valentin: Neben dem Bett musste Platz für Fahrräder sein und vorne für die Sitzbank und für Staumöglichkeiten. Somit war es erst mal schwierig, überhaupt eine Konstruktion zu erstellen, wo man sozusagen vorne ein „adjustable“ Teil hat und seitlich das Bett ein-/ausziehen kann. Außerdem sollte es nicht zu schwer sein.

Monatlich kommen neue Projekte rein, somit ist es nie langweilig und immer sehr abwechslungsreich.

Von Wettkampf zu Wettkampf.

MYVAN: Du bist viel unterwegs. Wie suchst du dir deine Ziele aus?

Valentin: Meist richte ich meine Reisen nach dem Terminkalender der Wettkämpfe. Aber natürlich muss auch der Wind an den Reisezielen dann stimmen, denn ohne Wind kann ich nicht trainieren.

MYVAN: Welcher Ort ist dein Traumreiseziel?

Valentin: Mein Traumreiseziel war Hawaii. Diesen Traum hat mir mein Sponsor Gunsails erfüllt und mich 2013/2014 zwei Jahre hintereinander zum internationalen Fotoshooting mitgenommen. Danach hatte ich ehrlich gesagt wenig weitere Traumziele. 2016 bin ich bei einem Drohnen-Videoaward unter die Top 5 gekommen und wurde nach Norwegen eingeladen. Ich war mehr als begeistert von Norwegen! Wenn es die Zeit zulässt, werde ich auf jeden Fall noch mal nach Norwegen reisen. Auch als Ziel für einen Roadtrip könnte ich mir das Land sehr gut vorstellen.

MYVAN: Hast du eine Reiseanekdote, die du uns verraten möchtest?

Valentin: Wir sind über Ostern 2016 am Gardasee zum „Surf Hotel Pier“ gefahren, da es dort mittags den meisten Wind gibt. Doch leider gibt es nur eine Parkmöglichkeit auf dem Dach des Hotels, weil es direkt an einer Steilküste liegt. Der Weg dort hoch ist steil und gefühlt nur einen Meter breit. Das Schwierige an der ganzen Situation war, dass ich 2016 noch den extralangen Vito hatte und somit bei den Kurven und der Steigung auf diesem Dach riesige Probleme hatte, mit allen vier Rädern auf dem Boden zu bleiben. Auf dem Weg nach unten musste ich Schwung holen, da ich mit der vorderen Achse in der Luft stand. Das werde ich so schnell nicht mehr vergessen und würde auch niemandem empfehlen, mit einem extralangen Vito dort hochzudüsen, auch wenn es eine Traum-Session war!

Ein Windsurfer fliegt über eine Welle

Einmal am Ziel, fliegt Valentin über die Wellen – wenn der Wind stark genug bläst.

Hartes Leben als Windsurfer.

MYVAN: Wann und wie hast du mit dem Windsurfen angefangen?

Valentin: Geboren bin ich in Esslingen bei Stuttgart, mit sechs Jahren zogen wir aber in den Norden und seitdem stand ich an Nord- und Ostsee jedes Wochenende auf dem Windsurfboard. Mein Papa surft auch schon lange und hat mich sozusagen mit dem Virus angesteckt und mir alles beigebracht.

MYVAN: Cool. Und wie wird man professioneller Windsurfer?

Valentin: Gute Frage. Viel Training ist angesagt! Jedoch reicht das beim Windsurfen heute nicht mehr aus. Es ist recht schwer, überhaupt noch Geld zu verdienen und davon zu leben. Aber wenn man es wirklich will, kann man alles erreichen. Der Schlüssel liegt eigentlich darin, seinen Namen in der Szene so gut es geht zu pushen. Das kann man nur mit Veröffentlichungen in Magazinen, coolen Videos und Fotos sowie einem großen Online-Netzwerk erreichen. Während meiner Ausbildung habe ich mich in Richtung Online-Marketing spezialisiert und noch den PR-Trainee gemacht. Dadurch konnte ich während der letzten Jahre viele Kontakte knüpfen und eine Art Sportkarriere angehen. Man muss Opfer bringen, um einen Sport professionell auszuüben …

MYVAN: Sind Verletzungen bei dir häufig?

Valentin: Beim Windsurfen kann es schon mal vorkommen, dass man sich was staucht oder auch bricht. 2015 habe ich mir beim Training in Ägypten den Mittelfuß gebrochen. Nachdem ich eigentlich wieder das „Go“ hatte, aufs Wasser zu gehen, habe ich mir in Brasilien genau den gleichen Mittelfußknochen wieder gebrochen, plus zwei weitere Knochen. Das ist natürlich nicht normal. Nach wiederholten Untersuchungen haben wir einen Bluttest gemacht. Das Ergebnis war totaler Eisenmangel und Nährstoffmangel. Dadurch konnten meine Knochen auch nie 100 Prozent zusammenwachsen. Nach einer intensiven Infusionstherapie konnte ich wenige Monate später wieder ohne Probleme und Schmerzen aufs Wasser. In jenem Jahr hatte ich meine sportliche Karriere schon fast abgehakt.

Technische Informationen zu Valentins Van

Modell

Mercedes-Benz Vito Mixto

Länge

5.140 mm

Breite

1.928 mm

Radstand

3.200 mm

Zulässiges Gesamtgewicht

3.050 kg

Fold in
Fold out

MYVAN: Zum Glück hast du weitergemacht! Wie bist du wieder fit geworden?

Valentin: Ich habe das Glück, durch den Olympiastützpunkt Hamburg die besten Ärzte und Physiotherapeuten um mich zu haben. Des Weiteren hilft mir mein Personal Trainer, mich fit zu halten. Das Wichtigste ist, dass man auf seinen Körper hört! Auch wenn es nur eine Erkältung ist. Jedoch konnte ich in diesem „Verletzungsjahr“ neben all den Therapien und Physio-Terminen mein zweites Standbein und somit meine Selbstständigkeit im Online-Marketing- und Media-Bereich weiter vorantreiben.

MYVAN: Was machst du, wenn du nicht auf Reisen bist oder surfst?

Valentin: Dank der vielen Kontakte, die ich durch meinen Sport knüpfen konnte, ist ein fester Kundenstamm entstanden. Das heißt, dass immer was am Laptop zu tun ist. Monatlich kommen neue Projekte rein, somit ist es nie langweilig und immer sehr abwechslungsreich. Trotzdem bin ich immer wieder froh, zu Hause zu sein und die Zeit mit meinem Hund und meiner Familie zu verbringen, bevor die nächste Reise wieder losgeht.

Ein Windsurfer fliegt übers Wasser bei gutem Wetter

Ob in Italien oder wie hier in Spanien: Wind und Wellen sind Valentins Fachgebiet.

Immer auf dem Sprung ins nächste Abenteuer.

MYVAN: Wo siehst du dich in zehn Jahren? Immer noch in den Wellen?

Valentin: Windsurfen ist eine Leidenschaft und auch eine Art Lebenseinstellung. Ich kann nicht mehr ohne diesen Sport, somit schau ich einfach mal, wie es weitergeht. Der Mix zwischen Sport und meiner Selbstständigkeit passt optimal und ich verbinde viele Projekte auch mit dem Sport und den Reisen. Ohne den Windsurf-Sport würde ich nicht da stehen, wo ich jetzt stehe.

Mann und Frau stehen im Gegenlicht vor einem Mercedes-Benz Vito.

Roadtrip in Italien mit dem Mercedes-Benz Vito.

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Vito

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