Mit Mercedes-Benz Transportern in die Luft gehen.

Wer an die Tür der Firma Luftikus klopft, möchte sich einen Lebenstraum erfüllen. Seit 35 Jahren bildet die Stuttgarter Flugschule Drachen- und Paragliding-Piloten aus. Immer mit dabei: ein Sprinter und ein Vito von Mercedes-Benz.

Wenn sich ein Politiker, ein Handwerker, ein Professor, zwei Studenten und eine Verkäuferin freiwillig nebeneinander in ein Auto drängen, dann muss es dafür einen wichtigen Grund geben. Zumal sie sich am Beginn einer Reise durch halb Europa befinden. Alle sind gleich per Du. Es gibt keinen Streit über die Musikauswahl und auch nicht über die Einstellung der Klimaanlage. Fahrer Michael Köninger, 32 Jahre alt, dunkle Sonnenbrille und Sieben-Tage-Bart, trommelt mit seinen Fingerkuppen auf das Armaturenbrett. Der helle Mercedes-Benz Sprinter setzt den Blinker und verwandelt sich in ein Glied der mobilen Lichterkette, die sich die Autobahn A8 hinab gen Süden windet. Schon bald wird sich die eigentümliche Reisegruppe auf abgelegenem Grünland zwischen Schafen und Eseln tummeln. Eine Aussicht, die niemanden zu beunruhigen scheint. Im Gegenteil: Während Stuttgart aus dem Rückspiegel verschwindet, beginnen die Augen der Fahrgäste zu leuchten.

Start eines Gleitschirmfliegers der Flugschule Luftikus

Blick ins Tal beim Start eines Gleitschirmflugs.

Die meistgestellte Frage.

„Wir fahren dorthin, wo das Wetter gut ist“, lautet das unbestimmte Reiseziel. Das klingt nicht wie eine Wahloption im Online-Reiseplaner. Aber es klingt nach richtig viel Freiheit. Und darum geht es auch beim Gleitschirmfliegen. Abheben, bis die Alltagsprobleme und Sorgen so klein werden, dass man sie nicht mehr sehen kann. Und dann, plötzlich, breitet sie sich aus: L…E…E…R…E, randvoll mit einem grenzenlosen Glücksgefühl. Italien, Slowenien, Schweden … Auf der Around Europe Tour bringt die Flugschule Luftikus jedes Jahr Gleitschirm-Enthusiasten zu den besten Hängen des Kontinents. Dabei kommt es auf viele verschiedene Faktoren an: zum Beispiel ob es sich dort auch gut fliegen lässt und ob überhaupt abgehoben werden kann. Kurze Pause. Der Mercedes-Benz Sprinter und ein Vito im Schlepptau halten auf einem Rasthof. „Und? Wie schaut es aus?“, lautet die am häufigsten gestellte Frage. Köpfe werden zusammengesteckt. Michael Köninger ruft die neuesten Wetterdaten auf seinem Smartphone ab: „Gut schaut es aus! Stand jetzt.“ Die Prognosen versprechen beste Bedingungen für das avisierte Reiseziel. Auf nach Slowenien! „Für das Gleitschirmfliegen ist eine stabile Hochdruckwetterlage am besten“, sagt Gleitschirmfluglehrer Michael Köninger. „Der Wind sollte nicht zu stark sein, sondern idealerweise mit bis zu 15 km/h hangaufwärts streifen.“ Dann kann ein „Ausflug“ schon mal mehrere Stunden dauern. Da es bei Fönwetter und Windgeschwindigkeiten von 30 bis 40 km/h bereits zu gefährlichen Fallwinden kommen kann, ist bei der Einschätzung der Wetterlage immer Vorsicht geboten. „Ein guter Gleitschirmflieger muss deshalb Ruhe, Geduld und ein angemessenes Risikobewusstsein haben.“ Und immer die aktuelle Wettersituation vor Ort im Auge behalten. Gut gelaunt wird die Fahrt fortgesetzt.

Gleitschirm am blauen Himmel

Gleitschirmschule Luftikus in Stuttgart vertraut auf Mercedes-Benz Vans.

Drachen-Gene.

Die Reise im Gleitschirmfliegen begann für Michael Köninger im Jahr 1997. Er hat zwar die Flug-Gene von seinem Vater geerbt, allerdings nicht in die Wiege gelegt bekommen. „Mein Vater war hierzulande einer der Pioniere des Drachenfliegens. Am Anfang haben mich aber eher Snow- und Skateboardfahren fasziniert. Bis ich das erste Mal mit einem Gleitschirm abhob.“ Danach war es um ihn geschehen. „Fliegen ist schöner“, so seine Erkenntnis. Die Ausbildung zum Gleitschirmlehrer und Skyperformance-Trainer folgten. Michael Köninger flog Wettkämpfe und stieg in Eugen’s Flugschule ein, der Flugschule seines Vaters. Heute ist der 32-Jährige Besitzer und Mitbesitzer von drei Firmen. In der Flugschule Luftikus  in Stuttgart und der Flugschule Freiraum in Ruhpolding werden Gleitschirmpiloten auf höchstem Niveau ausgebildet. Im ersten Schnupperkurs rennt mancher Teilnehmer mit dem großen Gleitschirm im Schlepptau mehr den Hang herunter, als dass er fliegt. Es sieht aus, als würde eine Gruppe Pinguine versuchen, das Fliegen zu lernen. Doch wer sich danach für den Grundkurs entscheidet, legt die Basis dafür, endgültig den Luftraum für sich zu erobern. Und wer sich eine eigene Ausrüstung zulegen möchte? Auch dem kann Michael Köninger weiterhelfen: Der neueröffnete Gleitschirm-Shop im Fliegercamp Greifenburg bietet alles, was das Paraglider-Herz begehrt; Testcenter inklusive, versteht sich.

Gleitschirmflieger der Flugschule Luftikus

Gleitschirmflieger der Flugschule Luftikus beim Start an einem Hügel.

Überflieger mit Bodenhaftung.

Michael Köninger hat nicht sein Hobby zum Beruf gemacht, sondern seinen Traum. Fliegen als Berufung: „Ich könnte nie einen Bürojob machen“, sagt der Überflieger. Dass er bei aller Lockerheit auch viel Bodenständigkeit sein Eigen nennt, bringt die große Verantwortung in seinem Job mit sich: „Sicherheit ist im Gleitschirmfliegen oberstes Gebot.“ Neben einer professionellen Pilotenausbildung sorgt dafür geprüftes und zugelassenes Fluggerät: ein Rettungsfallschirm, ein Helm und ein Airbag, der härtere Landungen abfängt. Gleitschirmfliegen ist heute eine sehr sichere Sportart. Vielleicht ist es ja diese Mischung aus Nervenkitzel und Sicherheitsstreben, die Michael Köninger dazu gebracht hat, sich einen Fuhrpark bestehend aus Sprinter, Vito und Viano von Mercedes-Benz zuzulegen? „Jede kleine schwäbische Werkstatt fährt halt gerne einen Daimler“, sagt er mit einem breiten Grinsen. Das scheint auch für Flugschulen zu gelten, selbst wenn sie gar nicht so klein sind. Mittlerweile arbeiten 20 Angestellte für den Stuttgarter.

Wenn Pinguine fliegen lernen.

Endlich am Ziel. Die Gleitschirmpiloten auf der Around Europe Tour haben den Hang im slowenischen Stol erreicht. Die Schafe grasen unaufgeregt und schauen erst auf, als die ersten Piloten mit dem leichten Aufwind in die Höhe steigen. Von unten betrachtet sieht es fast so aus, als wären Pinguinen Flügel gewachsen.

Start eines Gleitschirmfliegers der Flugschule Luftikus

Blick ins Tal beim Start eines Gleitschirmflugs.

Gleitschirmflieger der Flugschule Luftikus

Gleitschirmflieger der Flugschule Luftikus beim Start an einem Hügel.

Campingplatz der Flugschule Luftikus.

Ein Mercedes-Benz Sprinter und ein Vito bringen die Piloten der Flugschule Luftikus hochhinaus.

Gleitschirm am blauen Himmel

Gleitschirmschule Luftikus in Stuttgart vertraut auf Mercedes-Benz Vans.

Gleitschirme der Flugschule Luftikus am Himmel

Die Gleitschirmschule Luftikus setzt auf Mercedes-Benz, wenn es um den sicheren Transport ihrer Flugschüler geht.

Photos: Luftikus

Sprinter

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