Nervenkitzel pur: die dritte Etappe

Soweit das Auge reicht nur Sand und Dünen. Und die haben es in sich: die Merzouga-Dünen verlangen den Mercedes-Gazellen alles ab. Enttäuschung und Freudentaumel liegen dabei dicht beieinander.

Dünen soweit das Auge reicht

Dreck, Schweiß, Tränen und vor dem letzten Checkpoint liegen noch viele Kilometer Wüstensand: Langsam nagt die Rallye an der Kondition jeder einzelnen Gazelle. Und ausgerechnet heute steht der 4X4 Kategorie ein echter Höllentrip bevor: die wandernden Merzouga-Dünen. Tiefer, weicher Sand soweit das Auge reicht! Schwierige Navigation, denn jede Düne sieht aus wie die andere und befindet sich zudem auf ewiger Wanderschaft. Auf die alte Reliefkarte können sich die Rallye-Damen also nicht verlassen. Eine weitere Schwierigkeit: Der erste Checkpoint muss unbedingt gefunden werden, denn erst dort gibt’s die restlichen Daten für diese Etappe. Gleich sechs Teams kehren ins Biwak zurück ohne den Checkpoint erreicht zu haben. Für sie ist diese Etappe gelaufen.

Herausforderung – Checkpoint

Gegen 08:00 Uhr erwischt es das Mercedes Team 320. Susanne und Coralie schaffen es zwar sich aus eigener Kraft aus der Sanddüne zu befreien, aber die vordere rechte Antriebswelle wird dabei beschädigt. Also Rad runter, Federbein gelöst und Antriebswelle getauscht. Das verflixte Federbein will aber nicht wieder an seinen vorgesehenen Platz und trotz der Unterstützung der Handwerksmädels von Team 318 muss das Service-Team her. Binnen weniger Minuten ist der Vito wieder einsatzfähig. Fazit: 3,5 Stunden Ackern und 200 Strafpunkte aufs Konto. Der Sieg rückt damit erst mal außer Sichtweite. Besser lief es für das Team 318, Sabrina und Larissa. Obwohl sie ihren Kollegen beim  Wechsel der Antriebswelle assistieren und sich dann sputen müssen, finden sie zunächst souverän die Checkpoints. Leider verfahren sie sich dann mit ihrem Sprinter und müssen direkt Kurs Richtung Biwak nehmen – sie verlieren dadurch 2 Checkpoints. Ergebnis: Platz fünf in der Gesamtwertung mit 228 Strafpunkten. Ihre große Stunde feiern dafür Sabrina und Astrid. Die Gazellen kommen gut aus den Startlöchern, navigieren prima als Team und erreichen alle Checkpoints. Abgekämpft und glücklich kommen sie im Biwak an. Bravo Mädels – weiter so! Ergebnis: Platz 4 in der Gesamtwertung mit 185 Strafpunkten. Die Mercedes-Damen können auf ihre bisherige Leistung stolz sein. Denn auch lange nach Einbruch der Dunkelheit sind immer noch 16 Teams unterwegs in der Wüste. Sie müssen die Nacht also draußen verbringen – in den wandernden Merzouga-Dünen.

Nervenkitzel pur die dritte Etappe der Rallye Aicha des Gazelles 2014

Grüner Sprinter Rallye Aicha des Gazelles 2014

Rallye Aicha des Gazelles 2014

Rallye Aicha des Gazelles 2014

Rallye Aicha des Gazelles 2014

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