In fünf Schritten zum eigenen Food Truck-Business

Leckereien aus dem eigenen Food Truck zu verkaufen, ist für viele ein Traum: Wie man ein solches Geschäft am besten aufzieht, erklärt Brett Lindenberg von FoodTruckEmpire.com.

Restaurant auf vier Rädern

Im bunten Van durch die Straßen fahren, Kunden mit leckerem Streetfood verzaubern und dabei völlig frei und ortsunabhängig sein: Food Truck sind längst nicht mehr nur ein Trend, sondern für viele Menschen auch zum Lebenstraum geworden. Doch wie kann man sich diesen Traum erfüllen? Gerade am Anfang steht man dabei oft überfordert vor vielen offenen Fragen: Wo soll ich am besten mit der Planung anfangen? Wie kann ich mich von der Konkurrenz abheben? Und welche Möglichkeiten zur Finanzierung gibt es eigentlich? Kurz: Welche Schritte sind notwendig, um ein eigenesFood Truck-Business zu gründen?

Holger Hutzenlaub am Grill des Food Trucks, die Speisekarte im Hintergrund

Tipps und Tricks vonFood Truck-Experte Brett Lindenberg

Hier kommt Brett Lindenberg ins Spiel, der Gründer der Plattform „FoodTruckEmpire“. Seit 2013 beschäftigt sich Brett mit dem ThemaFood Truck, gibt in Videos, Artikeln und Podcasts ratsame Expertentipps. In Sachen Food Trucks macht Brett so schnell keiner etwas vor. Im Video zeigt euch Brett nun, wie ihr in fünf Schritten euer eigenes mobiles Business gründet. Und wer sich vorher noch ein bisschen inspirieren lassen möchte: Hier geht es zu den schönsten Foodtrucks von Mercedes-Benz.

Wie ihr euch den Traum vom eigenenFood Truck erfüllt

Schritt 1: Entscheidet euch für ein Food-Konzept

Was darf’s sein – Hot Dogs, Burger oder doch lieber indische Köstlichkeiten? In einem Food Truck lässt sich beinahe jedes Gericht zaubern. Doch manchmal ist weniger mehr – auch auf der Speisekarte. Überlegt euch also genau, auf welche Leckereien ihr in eurem Menü den Fokus legen wollt, und hebt euch lieber mit einzigartigem Geschmack und ausgefallenen Rezepten als mit einer umfangreichen, aber langweiligen Speisekarte von der Konkurrenz ab. Denkt zudem immer daran: Je nachdem, was ihr kochen und zubereiten wollt, müsst ihr euren Van auch mit bestimmtem Equipment ausstatten.

Schritt 2: Erstellt einen Business-Plan

Ein essenzieller Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit: Es gilt zu überlegen, welche Aufgaben – und vor allem auch, welche Kosten – dafür anstehen. Wie aber stellt man einen soliden Business-Plan auf die Beine? Eine Vorlage und die entsprechenden Tipps hat euch Brett auf seiner Website zusammengestellt.

Schritt 3: Kümmert euch um das Rechtliche

Andere Länder, andere Geschmäcker – aber auch andere Gesetze: Die gesetzlichen Regularien für Food Truck sind im internationalen Vergleich so vielfältig wie die Speisekarten. Oft unterscheiden sich die Regelungen sogar von Stadt zu Stadt oder Bundesland zu Bundesland. Egal, wie langweilig der Papierkram erscheint: Lest euch in die entsprechenden Vorgaben gründlich ein und erkundigt euch zwecks Lizenz, Gebühren und dergleichen mehr am besten frühzeitig bei euren lokalen Ansprechpartnern.

Schritt 4: Kümmert euch direkt um die Finanzierung

Natürlich verursacht ein Food Truck anfangs auch hohe Kosten, die nicht vernachlässigt werden dürfen. Hier sind Rationalität und eine solide Planung gefragt. Entscheidet also: Wähle ich die klassische Variante oder doch lieber die kreative, um an mein Startkapital zu kommen? Für Erstere empfiehlt sich bestenfalls das eigene Ersparte oder optional der traditionelle Bankkredit. Doch manchmal helfen auch die vernetzten Vielen im Internet, um einer guten Idee finanziellen Schub zu verleihen; eine neuere Methode ist etwa Crowdfunding.

Schritt 5: Macht euren Food Truck zur Berühmtheit

Der große Tag ist da: Setzt euch in euren Food Truck, fahrt und kocht los! Wichtig ist es nun, zu den richtigen Events zu fahren und euer mobiles Restaurant öffentlich bekannt zu machen. Nutzt dafür auf jeden Fall soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter. Ihr werdet sehen: So wird euer Food Truck im Handumdrehen zur kleinen Berühmtheit.

Kunden stehen vor dem 608 D von Daily Deli Schlange