Food Truck mit Symbolcharakter – der gelbe Burger-Sprinter in Rio de Janeiro

Der Carango Food Truck war einer der ersten seiner Art in Rio de Janeiro. Für seinen  Besitzer Leandro Braga brachte der Sprinter den geschäftlichen Erfolg.

Heiße Sambarhythmen treffen auf schmackhafte Burger

Ein guter Burger killt den Hunger – schnell, effektiv und nachhaltig. Deswegen hat Leandro Braga seinen Bestseller auch „Killer“ genannt. Der 37-Jährige ist Geschäftsführer von Carango Food Truck, steht mit seinem Team normalerweise an der Praça Mauá oder wird für Events überall in Rio de Janeiro gebucht. Heute fällt beides zusammen: Die in Brasilien sehr populäre Sambatruppe „Casuarina“ gibt ein Open-Air-Konzert auf dem im vergangenen Jahr extra für die Olympischen Spiele neu hergerichteten Platz. Braga hat das Privileg, im VIP-Bereich seine Burger zu verkaufen. Noch lauschen alle gebannt den Samba-Rhythmen und der Schmuse-Stimme von Sänger João Cavalcanti, der ganze Platz singt mit, auch Braga. Aber gleich ist Pause und dann drängeln sich die hungrigen Zuhörer um den gelben Carango-Sprinter und ordern ihren „Killer“ und vielleicht das legendäre brasilianische Calcidis-Bier dazu.

Die Lagune von Rio de Janeiro mit dem gelben Sprinter von Carango

Vom Restaurantleiter zum Food Truck Besitzer

Die Idee der Food Trucks hat Braga aus den USA nach Rio gebracht. Er war damit einer der ersten in der Stadt. Vor 15 Jahren hatte der begeisterte Snowboardfahrer als Skiliftassistent in den kalifornischen Mammoth Mountains gejobbt. Zurück in Rio machte er jedoch zunächst ein Restaurant auf. „Aber das war extrem mühsam verdientes Geld, die Fixkosten sind einfach zu hoch gewesen. Aus dieser Unzufriedenheit heraus habe ich mich dann an die Food Trucks erinnert und versucht, das Konzept hier in der Stadt zu etablieren.“ Mit Erfolg: In Stoßzeiten verkauft der gelernte Hotel- und Tourismuskaufmann heute bis zu 1.000 Burger am Tag – bei einem Einzelpreis von 25 Real, etwa sieben Euro, ein sehr gutes Geschäft. Speisekarte, Getränkeangebot, Personal und last but not least Auswahl des Fahrzeugs – Leandro Braga hat sein Unternehmen extrem professionell aufgestellt und alles mit Bedacht eingerichtet.

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Der Carango Sprinter – ein „Autolein“ mit Power

„Ich habe mich für den Sprinter entschieden, weil es einfach der zuverlässigste Transporter überhaupt ist. Das ist sinnvoll bei den teilweise miesen Straßenverhältnissen und dem extremen Auf und Ab in Rio. Außerdem ist es für meine Eventkunden attraktiv, wenn ein Mercedes zu ihrer Party kommt und kein herkömmlicher Transporter.“ Auffallend gut kommt auch das Design des Food Trucks an. Das brasilianische Gelb spricht den (Lokal-)Patriotismus der Cariocas an – so nennen sich die Bewohner der Stadt am Zuckerhut. Die Ziffern „55 21“, die fester Bestandteil des Carango-Logos sind, schlagen in dieselbe Kerbe und sind für die Generation des mobilen Internets eine coole Referenz auf die Vorwahlnummern Brasiliens und Rios.

Und auch der Firmenname weckt die Sympathien: Carango ist ein verniedlichender Slangausdruck für Auto. Der Food Truck ist zwar ein ausgewachsener Sprinter, aber für Leandro Braga irgendwie auch ein lieb gewordenes „Autolein“.

Gelber Mercedes-Benz Sprinter Foodtruck Carango in Brasilien

Carango Food Truck
Rio de Janeiro | Brasilien

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