„Den Stern jeden Tag neu verdienen“

Fang Xin ist Senior Manager bei Fujian Benz Automotive Corporation Ltd. Im Interview verrät der Ingenieur, dass er den Stern im Namen – und im Herzen – trägt.

Fang Xin wird „Star“ genannt

Fast alle Chinesen, die mit „Westlern“ zu tun haben, führen zusätzlich einen westlichen Namen. Fang Xin wird zum Beispiel „Star“ genannt. Den Stern trägt der Ingenieur auch an diesem Nachmittag auf seiner Brust, als er durch die Hallen von Fujian Benz Automotive Corporation Ltd. (FBAC) in der Hafenstadt Fuzhou geht, der Produktionsstätte für V-Klasse, Vito und Sprinter. Auf seiner schwarzen Jacke prangt der Stern von Mercedes-Benz. Star Fang ist Senior Manager bei FBAC. Er ist überzeugt davon, dass man sich den Stern jeden Tag aufs Neue verdienen müsse.

Sie können sicher sein, dass meine Arbeit und die meines Teams den Mercedes-Benz Stern verdient!

Ein Mitarbeiter steht in der Fertigungshalle

Bei Mercedes-Benz in Fuzhou eine Heimat gefunden

Ihr chinesischer Name lautet Fang Xin, doch hier im Werk nennen Sie alle nur Star Fang. Liegt das daran, dass Ihr Team den Stern in V-Klasse, Vito und Sprinter einbaut?

Star Fang: Nein, den Namen habe ich mir noch auf der Uni gegeben. Damals wurden wir nach unserem internationalen Namen gefragt. Der Name Xin ist im Chinesischen inhaltlich mit dem Wort Stern verbunden. Das war der Grund für meine Wahl. Die Verbindung zum Mercedes-Benz Stern kam erst später. Aber ich freue mich natürlich, hier in einem Mercedes-Benz Werk meine berufliche Heimat gefunden zu haben, und Sie können sicher sein, dass meine Arbeit und die meines Teams den Mercedes-Benz Stern verdient!

Zwei Beschäftigte aus der Produktion in Fuzhou bei der Arbeit

Das Ziel? Prozesse permanent zu optimieren

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie und welche Position bekleiden Sie heute im Werk Fuzhou?

Ich habe an den Universitäten von Nanjing und Xiamen studiert und arbeite bereits seit 17 Jahren in der Automobilindustrie, davon acht Jahre bei FBAC in Fuzhou. Zurzeit bin ich als Senior Manager in der Endmontage verantwortlich für Manpower, Qualität, Prozesse und Equipment. Auf allen Ebenen streben wir hier permanent nach Optimierung.

Lichtanlagen liegen im Werk von FBAC in Fuzhou

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Mahlzeiten werden in China zelebriert. Wer es sich leisten kann, speist in edlen Restaurants wie dem Yonghe Club in Fuzhou – oder lässt sich das Essen per Lieferservice mit dem Vito bringen.

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Ein weißer Mercedes-Benz Vito fährt auf einer Straße

Chinesen schätzen die Vans von Mercedes-Benz

Was ist das Besondere am chinesischen Markt?

Chinesen legen extrem viel Wert auf Luxus, vielleicht noch mehr als Menschen im Westen. Besonders ist auch, dass sich viele Menschen fahren lassen, wenn sie es sich leisten können. Mit V-Klasse, Vito und Sprinter sind wir deswegen im Premium-Segment für Multi-Purpose-Vehicles (MPV) die Nummer eins in China. Aber darauf sind wir nicht beschränkt: Auch als Ambulanzfahrzeuge oder bei der Polizei werden unsere Vans eingesetzt.

Was ist zurzeit die größte Herausforderung?

Das kräftige Wachstum. Wir haben 2016 rund 13.000 Fahrzeuge verkauft. Unsere Produkte sind in China einfach so beliebt, dass wir die Produktion weiter hochfahren müssen. Aber dieser Herausforderung sind wir gewachsen, wir haben ja schon den Hochlauf der Produktion beim Start der V-Klasse und des neuen Vito reibungslos hinbekommen. Hier arbeitet ein Team, auf das man echt stolz sein kann. Jeden Tag verdienen wir uns gemeinsam immer wieder den Stern!

Der Vito setzt Maßstäbe unter den Mid-Size Vans. Als flexibler Vollprofi unter den Transportern zwischen 2,5 – 3,2 Tonnen Gesamtgewicht wartet er mit zahlreichen Spitzenleistungen auf.